Landschaft, die Erste - REHE

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Autor Thema: Landschaft, die Erste - REHE  (Gelesen 3420 mal)

Oval 5

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Re: Landschaft, die Erste - REHE
« Antwort #15 am: 15.03. 2020, 21h08 »

Kontrastprogramm ... nach einem ausgedehnten Hundespaziergang am frühen Nachmittag hab ich mich etwas später dann nochmal mit der Kamera auf's Radl geschwungen, um mal ungestört Rehe und Damwild suchen zu gehen.

Weit bin ich noch nicht gewesen, als ich die ersten Rehe eingefangen habe. Ich hab sie nicht vertrieben, bin nach ein paar Fotos gefahren und habe sie weiter grasen lassen.

 


Das Licht war gut, jedenfalls gut genug, um die großen Distanzen mit halbwegs passabler Empfindlichkeit und Zeiten bedienen zu können. Von der Straße aus hab ich das Damwild weit hinten fast am Waldrand über die riesige Ackerfläche ausgemacht. Das Foto täuscht (glücklicherweise ;) ) hinsichtlich der Entfernung fatamorganagleich. Rund 800 Meter liegen zwischen der Linse und der Herde.




Bei den Bäumen im Foto oben hab ich mein Fahrrad stehen lassen, 
bin im Schatten der Hecke am Wegrand langsam weiter näher hin gegangen.




Was für ein prachtvoller Hirsch!






Etwa 25 Tiere müssen es gewesen sein. Leider haben sie mich dann doch als Menschen erkannt und sich etwas zurückgezogen.




Auf dem Weg zurück zum Radl sind mir die Köttl aufgefallen - sie scheinen zuvor direkt auf dem Weg da hinten hin gelaufen zu sein.




Auf der Straße habe ich die Ortschaft hinter mir gelassen und bin von der anderen Seite wieder zurückgefahren. Ich wollte sicher gehen, daß ich die Herde nicht versehentlich in Richtung der Autos treibe. Sie queren da ohne unser aller Zutun sowieso, da braucht es nicht noch mehr.
Eine gute Idee, denn da hab ich sie am Waldrand erneut gefunden. 






Über die Feldwege bin ich von da in Richtung Zuhause unterwegs.
Ein paar Landschaftsaufnahmen wo ich es grade nicht lassen konnte.
 



Da standen die Rehe vom Anfang. Der Sprung hat 4 Tiere und ist eigentlich fast jeden Abend zu sehen. Auch die waren mittlerweile über die Straße gezogen und standen ruhig grasend auf der nächsten großen Wiese.




... und da sind sie auch geblieben als ich weiter gefahren bin.
Wir kennen uns, kein Grund sich aufzuregen :) 




Ich spiele mich mit den Entfernungen. Selbst mit gliedernden Elementen wie diesen Waldflecken und Sträuchern ist es kaum möglich, die Distanzen richtig einzuschätzen.
Alles ist weit und auch die Bäume sind echt groß.




Dann dreh ich mich ein wenig, will den Föhren-Waldrand .... upps, da stehen ja die nächsten!




So nah war ich dieser Herde bisher glaub ich noch nicht. Jedenfalls nicht ruhig stehend.   




Zugegeben, das ist jetzt kein Star-Foto mehr, aber es gibt doch einen anderen Eindruck, als wenn sie als Figürchen im Foto kaum genau zu sehen sind. 




Wie ein Zierstreifen säumen sie den Waldrand. 




Ich kann leider nicht anders, muß den Weg geradeaus weiter, rechts an den Tieren vorbei. Das ist ihnen dann doch zu nah, sie sind aber sicher nicht weit gelaufen, wenige Minuten später vermutlich wieder auf der Wiese gewesen zum Grasen. 




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Oval 5

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Re: Landschaft, die Erste - REHE
« Antwort #16 am: 16.04. 2020, 20h34 »

Die ruhige Lage hier, die normalerweise ja oft ihre Nachteile hat, ist derzeit ein Segen.
Es gibt, abgesehen von der Arbeit, für die Aktivitäten, die wir üblicherweise unternehmen wenig Einschränkungen. Und neben den Fotos von den Zughunden und der weitläufigen Landschaft bekomme ich immer mal Schalenwild vor die Linse.

Die Tage werden wieder länger, d.h. es ist auch wieder heller, was der Fotografie grundsätzlich guttut und die kurzen Belichtungszeiten verzeihen sogar das Ruckeln des Fahrzeugs auf dem Weg zum Training mit den Zughunden. So gibt es heute mal wieder ein paar Fotos von Rehen im großen Grün.








... und dann sind sie wieder weg ..




 
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Oval 5

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Re: Landschaft, die Erste - REHE
« Antwort #17 am: 28.01. 2021, 04h53 »

So luxuriös hell wie im Sommer ist es momentan natürlich nicht und also kriegen wir auch körnigere Fotos, aber heute geht es mal weniger um die Bilderqualität als um die Situation an sich.

Wir waren also spazieren icon_arrow.gif und weit hinten auf dem Feld grasen wie fast jeden Tag die Rehe. Die sind weit weg, so weit, daß sie uns noch nicht mal bemerkt haben, obwohl die Sicht unverstellt ist - das Teleobjektiv verdient seinen Namen.




Auch die Hunde sind noch unbeeindruckt. Ich bin nicht sicher, ob sie zu dem Zeitpunkt überhaupt schon Notiz genommen hatten von dem Sprung. 




Irgendwann waren wir dann aber doch aufgefallen, die Tiere enger zusammen gekommen und aufmerksam.




Was der eigentliche Auslöser für die Flucht war, kann ich nicht sagen, die Hunde waren ruhig. Vielleicht eine Handbewegung mit der Leine... jedenfalls sind sie dann doch in Richtung Wald zurückgelaufen.







Die am Waldrand äsenden haben einfach weiter gefressen.




Vom Feld bis auf den Acker...








... und schon ist es vorbei mit dem Fluchttrieb.




Sie schauen noch ein bisschen und fressen dann, was sie da finden.
So ca. 100 m sind sie gelaufen, nicht mehr. Das ganze hat eine Minute gedauert,
dann war wieder alles beruhigt. 16:50:32 bis ‏‎16:51:36




... in junger Bock hat die andere Richtung gewählt, läuft vor uns auf dem Weg....




... um dann über den Graben im Wald zu verschwinden.




ES IST BRAV!  daumen.gif




 
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