Renngrey ist nicht Renngrey!

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Autor Thema: Renngrey ist nicht Renngrey!  (Gelesen 2117 mal)

Oval 5

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Renngrey ist nicht Renngrey!
« am: 24.03. 2014, 01h57 »

So, langsam scheint es ernst zu werden.
Für alle, die noch immer glauben, daß es ohne gezielte Zucht geht:


Die Irischen Zuchtlinien retten..  März 2014

Ich habe alles raus geschnitten aus diesem screenshot, was die Identität preisgibt,
weil es hier nicht darum gehen kann, wer was tut, sondern einzig darum, was sich tut.


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Maus

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Re: Renngrey ist nicht Renngrey!
« Antwort #1 am: 07.08. 2015, 21h47 »

Darüber würd ich gern mehr erfahren.
Was ist der Unterschied zwischen irischen, englischen, Amerikanischen, australischen und ungarischen Renngreys?
Ich find das mega kompliziert. Gibt es dazu irgendwo Informationen?
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Oval 5

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Re: Renngrey ist nicht Renngrey!
« Antwort #2 am: 08.08. 2015, 12h05 »

Es gibt Informationen in der Summe der Beiträge der Greyhound-Data zum Beispiel... 
Themen über Zucht offenbaren manchmal etwas.

Die unterschiedlichen Anforderungen im Rennen in den verschiedenen Ländern schlagen selbstredend in den jeweiligen Linien durch - es wird ja auf Leistung im Zusammenhang mit der Haltung und Rennleistung im professionellen Hunderennen selektiert. Klar, daß die jeweiligen Ansprüche da auch Selektionskriterien sind und folglich Unterschiede in den Hunden der einzelnen Länder zur Folge haben.

Man kann zum Beispiel wissen, daß unter "Sprintdistanz"  in Australien etwa das verstanden wird, was im UK und Irland unter einer normalen Distanz läuft..

Daraus ergibt sich also, daß australische Greys in der Regel zwar etwas langsamer sind, dafür aber großere Distanzen unbeschadet überstehen.

Die schnellsten Hunde, hab ich von einem der Top-Trainer in Australien gelesen, seinen die Irischen, gefolgt von England, dann Australien und zuletzt den USA. Allerdings seine die Stayer-qualitäten auch umgekehrt proportional. Also die Greys in den USA diejenigen, die die längsten Distanzen ohne Probleme rennen können. Dann die aus Australien und so fort.
Daß es da Ausnahmen gibt ist hoffentlich jedem hier selbstverständlich klar..

Für uns als Halter ausrangierter Rennhunde hat das z.B. in der Beurteilung der Belastung im Freilauf Bedeutung. Je schneller er Hund, desto höher ist auch die Gefahr, daß er bei einbem zu langen Lauf eine Greyhoundsperre bekommt.
Nachdem ja munter gekreuzt wird mit verschickten Samen rund um die Welt (was ich nicht falsch finde!), kann ein ExRacer aus Irland also durchaus einen hohen Anteil australischer Ahnen haben und damit auch entsprechende Eigenschaften mitbringen.

   
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Maus

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Re: Renngrey ist nicht Renngrey!
« Antwort #3 am: 08.08. 2015, 13h03 »

Danke! Das ist sehr interessant.
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Oval 5

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Re: Renngrey ist nicht Renngrey!
« Antwort #4 am: 08.08. 2015, 13h48 »

Hast Du schon mal versucht, die unterschiedlichen Schläge von Greyhounds optisch zu erkennen? Also z.B. anhand eines Fotos vom Gesicht oder der Statur herauszufinden, aus welcher Gegend der Grey kommt?


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Maus

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Re: Renngrey ist nicht Renngrey!
« Antwort #5 am: 08.08. 2015, 16h37 »

Nein aber mir ist schon aufgefallen dass USA Hunde oft anders wirken (manche, nicht alle allerdings!). Ich sehe zwar z.T. deutliche Unterscheide aber so richtig kann ich es an keinem Land und auch an keinem klaren Kriterium fest machen. Eine Weile dachte ich die hätten weichere (machmal auch schmalere) Gesichtszüge/Kopfform und wirken daher anders, dann seh ich aber wieder so markante Gesichter wie in Irland.
Dann frag ich mich ob das mit mehr oder weniger Coursingblut zu tun hat. Aber es sind vill auch unterschiedliche 'Familien/Abstammungen' und eben das Sperma wird ja um die ganze Welt geschickt. Die Recherearbeit herauszufinden in der wie vielten Generation der Hund nicht von einem Irländer abstammt und wo die Paralellen in einem bestimmten Land sind....phuu.
Sie sehen jedenfalls zum Teil sehr unterschiedlich aus. Ich find das ein interessantes Thema; welches Zuchtziel (im Detail) wird verfolgt (z.B. eben Rennstrecke) und kann man äussere Erscheinungsformen davon ableiten (z.B. längere oder kürzere Rücken, gedrungenere oder elegantere Erscheinung, mehr oder weniger Tallie, Beinformen etc.- welche Ergonomie führt zu welcher Leistung- oder umgekehrt (und kann man das überhaupt pauschalisieren- resp. Ausnahmen wird es dann wohl auch noch immer geben).
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