on tour 2014

greyTs livingroom

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Autor Thema: on tour 2014  (Gelesen 21566 mal)

KimC

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Re: on tour 2014
« Antwort #45 am: 05.09. 2014, 06h48 »

Viele neue Bilder, und schöner Bericht. Danke!
Nun wo du die Katze au dem Sack gelassen hast, kann es sein das schonmal ein bestimmter Hund in frage kommt? Ich denke hier and dein Montagsbild? Oder war das Bild vom Montag eher stellvertretend gedacht, weil der dort agbebildete Hund recht muskulös war, und mich an den Blinden erinnert habe.
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Oval 5

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Re: on tour 2014
« Antwort #46 am: 05.09. 2014, 09h20 »

Das Morgenbildchen für diese Woche ist der Blinde.
Ich war sehr offen und ganz ohne einen bestimmten Hund im Kopf nach Irland gekommen.
Ein ausrangierter sollte es sein, habe ich mir vorgestellt, weil das für mich ohne sportliche Ambitionen leicht reicht.
gerne einer, der es nicht so leicht hat einen Patz zu finden, weil er schwarz ist vielleicht.
Gesund bitte, nicht völlig runtergewirtschaftet wenn möglich... eben einer, der nicht schnell genug wäre oder so.
Ich habe einen Haufen Kontakte gemacht über die letzten Jahre, und wollte gerne wieder einen Rüden.

Mein Ziel war es, den passenden Hund zu finden zu uns - auch der Kleine sollte bitte einverstanden sein, weil auf Ärger unter den Tieren bin ich nun nicht wirklich scharf. Man kriegt da ja alles irgendwie, aber man kann es sich einfacher machen oder schwer.

Und wenn er direkt aus dem Zwinger/vom Besitzer zu uns käme, dachte ich, könnten wir die Umzüge für den Neuen auf ein Mindestmaß reduzieren und ich selber den Kontakt zum Vorbesitzer mit allen Vorteilen, die sich daraus ergeben können, halten.   
Mehr war nicht klar.


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KimC

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Re: on tour 2014
« Antwort #47 am: 05.09. 2014, 10h11 »

Danke für die Aufklärung. Dann bist du die kommende Zeit auf die grosse suche, wird wohl viele Hunde begegnen und entscheiden - soll du es sein? Klar das der kleine auch da was zu sagen hat. Und ohne die vielen zwischenstatione kann ich gut verstehen.
Schwarze Hunde sind offenbar nicht gefragt. Versteh ich nicht, ich mag schwarze Hunde, nur stand ich seit jahrzehte nicht mehr vor dieser wahl, weil mir einfach Hunde vom schicksahl zugespielt wurde. Lediglich mein Professer, und der ist so dunkelgrau wie es geht...
Nadann alles gute bei der grosse suche! Irland ist schön, lass uns bilder sehen von allem was dir begegnet wenn das netz mitmacht!
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Oval 5

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Re: on tour 2014
« Antwort #48 am: 06.09. 2014, 03h51 »

Aufwachen im Grünen

Umdisponieren leicht gemacht - das zentrale Thema, das ich mit Irland verbinde. Weil ich das
vorab geahnt hatte, hatte ich nicht viel geplant. So stellte sich dann gleich nach der Ankunft
heraus, daß ich erst zwei Tage später zu der Züchterin fahren konnte, mit der ich lose
vereinbart hatte, eventuell einen Ihrer Hunde zu übernehmen. Gut, dann eben den Besuch
bei PAWS vorziehen - denn Zeit zu verlieren ist nicht geschickt, wenn man erst das richtige
Tier suchen muß und dann auch noch die 21 Tage bis zum Grenzübertritt  einrechnen muß ab
der Tollwutimpfung. Irgendwann muß dann ja auch die Rückreise noch gemacht werden. Ich
bin also mal in die richtige Richtung gefahren und nachts angekommen vor Kilkenny in
irgendeiner Bucht am Straßenrand. Die 5te Nacht im Auto. Nicht, daß da niemand hätte helfen
wollen, aber ich hatte nun mal einen Termin in der Gegend vereinbart und wollte den nicht
auslassen. Bed & Breakfast ist für meinen Geschmack zu teuer geworden und der Hund war
immer Hindernis. Für die, die versucht hatten, mich in letzter Minute dann unter zu bringen
tut mir das leid, aber das ist ja wirklich nicht irgendjemands Schuld.   


Im Nieselregen sind wir dann aufgewacht morgens. Haben uns in der Gegend umgesehen, der
Hund hat etwas zu fressen bekommen und ich hatte den ersten völlig unkomplizierten und
netten Kontakt mit einem Bauern, bei dem ich frisches Wasser bekommen habe für den Hund.
Wo einem Freundichkeit entgegen kommt ist sie wirklich umwerfend.


Das Grundstück nutzt der "Gun Club"






unbewohnt




bewohnt




ein Altenheim ... "Fair Deal" Approved




Nieselregen - nicht besonders kalt, aber naß...




Solche Hülsen haben wir als Kinder gesammelt




Nach dem Spaziergang gab es ein Futter in passender Kleidung.








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KimC

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Re: on tour 2014
« Antwort #49 am: 06.09. 2014, 08h27 »

Na das ist doch ein abendteuerliche Reise....im Auto schlafen, und jeden Tag neue umgebungen. Wie nimmt der kleine denn das Reisen?
Solange kein bestimmter Hund ausgewählt ist, kann ich gut verstehen das du alle möglichkeiten ohne Verszögerung erkundigen will, besonders wenn due dann noch die 3 wochen für die Impfung abwarten muss. Aber die Umebung ist schön, da kann man wohl die 3 wochen hin kriegen!
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Maus

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Re: on tour 2014
« Antwort #50 am: 06.09. 2014, 08h46 »

Ehrlich?  daumen.gif
Da bin ich jetzt sehr beeindruckt- find ich ganz toll, dass du da selbst nach Irland fährst dir den Hund auszusuchen. Coooool!

Ich wollte das vor Jahren machen als ich einen Galgo wollte, ich wollte selbst nach Spanien etc. (und eben nicht den von einem Bild auswählen und dann an einer Autobahnausfahrt abholen- Nachts), das hat die Orgas aber sehr befremdet und da ich keine eigenen Kontakte hatte hab ich das wieder fallen lassen.
Auch ich überlegte mir, dass es für die Beziehung zwischen mir und Hund doch das Beste wäre, ich lerne ihn da kennen wo er her kommt (dann weiss auch ich was davon, hab ein Gefühl und Bilder dafür, kann ev. weitere Informationen mitnehmen) und abgesehen davon, dass ich den Hund besser "wählen" kann (und er mich) machen wir die Reise ins neue Leben zusammen- ich begleite ihn dann eben von Anfang an...
Hat man schon einen Hund und es geht um den 2. Hund macht es natürlich noch mehr Sinn, so kann dein schöner Afrikaner auch "mitreden".
Und du machst es wirklich! Mit Auto und Hund die ganze Reise um dir den "richtigen" ex-Racer auszusuchen! sylvester_rechts.gif sylvester_rechts.gif

Ich freu mich sehr, wirklich sehr bei noch jemand anderem dieses radikale Etwas anzutreffen! Danke!
Und Danke für die Bilder! Irland gefällt mir soweit (kanns mir gut vorstellen), glaub es wär genau "meins".
Freu mich auf mehr tongue.gif!
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Oval 5

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Re: on tour 2014
« Antwort #51 am: 06.09. 2014, 23h55 »

Na ja, das klingt vielleicht romantischer als es ist mit dem Auto...

Ich war an dem Tag also dann bei PAWS. Die haben täglich von 2 bis 4 geöffnet und sind
schon zu finden. Man muß sich mit den schmalen Straßen und dem Linksverkehr aber auf
ein Abenteuer gefaßt machen und ich muß gestehen, daß mir die vielen Autobahnkilometer
zuvor mit der Umstellung sehr geholfen haben. Nach einem Schild "! narrow bridge ahead"
(Achtung schmale Brücke) kommt dann auch irgendwann ein Schild zu PAWS. Da fährt man
dann in eine gut einspurige Straße rein, ein geteerter Feldweg in etwa (wie so Weg hier).
Die Greys, die sie haben hatte ich vorher im Internet kurz angeschaut gehabt.




Wenn man das richtige Tor gefunden hat, sieht es dahinter dann etwa so aus:




Der Kenneltrakt beherbergt laut Aussage der Pflegerin derzeit etwa 100 Hunde; rund 30
davon Greyhounds. Das läßt hoffen... dachte ich. 




Den rechten im Bild haben sie schon eeewig da - keiner will ihn. Ein Lurcher. Ist auch hier
im Forum seit vielen Monaten eingestellt.




Gemeinsam mit Amy, der Pflegerin, bin ich einmal außen rum gegangen. Die Hunde seien
alle draußen, damit sie drinnen sauber machen kann. Ein Pfleger auf 100 Hunde... das geht
mMn irgendwie nicht. Das ist nicht zu schaffen... Drinnen am Gang stehen ZimmerKennels,
so etwas wie die Transportbox bei mir im Auto, mit Hunden drinnen. Es gibt noch zusätzliche
eingezäunte Ausläufe vorne am Eingang und etwas größere mit Wiese dann auch noch auf
einer Wiese rechts vom Kenneltrakt.










Nachdem Amy ein paar Minuten verschwunden war um zu schauen, welche Hunde nun schon
reserviert sind, kam sie mit einer etwas überraschenden Antwort zurück: Alle bis auf 5 schwarze
Greyhound Rüden seien gebucht. Am Vortag hatte ich von einer Tierschützerin gesagt
bekommen, es wären da soo viele Greys, die ein Zuhause suchen....  Nun, ich hatte mich von
Anfang an auf einen schwarzen Rüden eingestellt - einfach weil mir die Farbe egal ist und ein
Rüde sollte es eh sein. Also bin ich dann mit zwei der Buben mal eine Runde gegangen.
Buchaill (gesprochen etwa Bukel) hat mir gefallen. Bis zum nächsten Tag hab ich mir aber
Bedenkzeit erbeten. Das war in Ordnung so. Wr haben vereinbart, daß ich mich wieder melde
nach dem Besuch bei der Züchterin.



Ich war da länger anschließend... im Büro, dachte ich.. war es aber nicht, sondern der Wohnwagen eines Volunteers aus Texas, der da seit 2 Jahren mithilft.. Wir haben uns unterhalten über Tierschutz.. klar, was sonst  icon_mrgreen.gif


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Maus

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Re: on tour 2014
« Antwort #52 am: 07.09. 2014, 11h21 »

Danke für den Bericht! Ich hab gestern noch das lange Video geschaut was du über Paws eingestellt hast. Hab zwar viel nicht verstanden weil ja die Hunde immer am bellen sind...
Ich wünsche keinem Hund lange da bleiben zu müssen und verstehe nun viel besser warum Ally die ersten 4 Wochen fast nur geschlafen hat (sie war ja vermutlich an einem ähnlichen Ort bevor sie die Reise antreten konnte).

So viele sind gebucht? Was heisst das? Kommen die also bald weg (also werden nach Schweden, Italien, Deutschland? zu den Organisationen gebracht und gehen auf Pflegestellen? Oder müssen sie noch da warten bis sie konkrete Interessenten haben?

Ich stelle es mir zwar Abenteuerlich aber auch sehr herausfordernd vor alleine mit Auto und Hund so unterwegs zu sein. Wie machst du es wenn du mal Duschen musst, Einkaufen..etc.? Den Hund kannst du ja nicht überall mitnehmen. Kann er gut allein im Auto bleiben? Bestimmt gibts da 100 "kleine" Probleme zu lösen?
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KimC

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Re: on tour 2014
« Antwort #53 am: 07.09. 2014, 13h23 »

Das muss aber auch irgendwie schwer sein. Alle haben sie hoffnung im Blick, aber nur einer kann es werden, und wohl möglich garnicht von dort. Jedenfalls hat einer nun ein Spaziergang für sich bekommen, das erleben die dort sicherlich sonst nicht.
Der "kleine" ist sicherlich müde, wenn er sensiibel ist bedeuten all die Eindrücke für ihn viel. Ein weniger sensibler Hund hätte es sicherlch leichter weggesteckt.
Danke für den Bericht, ich denke wir werden auch die kommenden Tage in hoffnungsvolle Greyhoundaugen sehen?
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Oval 5

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Re: on tour 2014
« Antwort #54 am: 07.09. 2014, 13h37 »

Ja, die gebuchten sind für ein Zuhause irgendwo auf dem Kontinent bereits reserviert und haben ihre Platzkontrolle hinter sich. Denke die meisten in Italien oder Schweden.

Und gegen das Problem mit der Dusche, das man durchaus mindestens so ernst nehmen darf wie Strom und Internetverbindung, habe ich auch eine Lösung gefunden: Wir haben abends nach dem Besuch bei PAWS dann den Campingplatz in Kilkenny gefunden und da ist man auch endlich mal hundefreundlich, preiswert, gut aufgehoben, mit warmer Dusche... Ein ganz großes Lob für den Betreiber!


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Oval 5

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Re: on tour 2014
« Antwort #55 am: 07.09. 2014, 14h05 »

Also raus dürfen die Hunde bei PAWS wohl schon immer mal, Kim. Aber natürlich ist das wie in vielen Tierheimen immer eher zu wenig. Und natürlich kann man sich nicht für alle entscheiden. Das ist so, aber für den, den man zu sich holt, ist das Leben anschließend eindeutig besser.

Und ja, für den Azi ist es eine sehr ereignisreiche Zeit mit viel Neuem... alles schrecklich aufregend.


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Oval 5

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Re: on tour 2014
« Antwort #56 am: 08.09. 2014, 15h53 »

Wir waren von PAWS also zurück gefahren bis Kilkenny, auf dem Weg hab ich gelegentlich
mal angehalten und ein paar Fotos gemacht. Nicht immer so einfach die Landschaft zu
fotografieren, weil die Straßen wirklich auf weiten Strecken komplett mit dichten, oft sehr
hohen Hecken eingefaßt sind. Danach haben wir wie gesagt den Campingplatz angesteuert.
Endlich eine Dusche.. man kann so was wirklich sehr vermissen.






















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Oval 5

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Re: on tour 2014
« Antwort #57 am: 09.09. 2014, 04h53 »

Abends im Netz dann ungute Überraschungen:
Die Verabredung mit der Züchterin wird auf Mitte September verschoben wegen dem noch nicht abgeschlossenen Hausumbau. Wie gesagt: Mein Motto für Irland heißt umdisponieren leicht
gemacht
.

Von PAWS am Samstag eine Mail, sie hätten keine Hunde abzugeben.
Da war ich dann so frei nachzufragen, wie das denn nun käme, wo doch am Vortag noch 5 schwarze Rüden ...

Es wäre ein Leichtes, die Antwort hier einfach rein zu kopieren, aber das ist dann irgendwie auch nicht mein Stil. Inhaltlich jedenfalls so in etwa -- bis die Vorkontrolle in meinem Zuhause in Deutschland von GHIN gemacht wäre, wären die Buben sicher alle untergebracht. Nichts gegen eine Platzkontrolle (ganz im Gegenteil), aber jemanden, der so einen Weg macht, selber Jahre lang Hausbesuche gemacht hat und seit Jahrzehnten immer wieder Hausbesuche für übernommene Tierschutztiere (ja, auch Hunde) hinter sich hat so abzufertigen ... nee, da ist bei mir dann auch mal gut. Das hab ich so in etwa dann auch zurück geschrieben - was die Damen denn meinen sehen zu können über das hinaus, was hier im Forum veröffentlicht ist und mich im Umgang mit meinem Hund nach einer solchen Reise im persönlichen Gespräch.... ich war schon ein wenig fassungslos, muß ich gestehen.

Gut, also verarschen, hab ich mir gedacht, kann ich mich auch selber. Dafür fahre ich doch nicht 1500 km einfach und verbringe seit Jahren meine Freizeit damit die Hunde irischen Rennindustriegegner im deutschsprachigen Raum bekannt zu machen. Der Samstag war also frei, ich hab mich ein Wenig im Netz umgesehen unter den Greys, die sonst so angeboten wurden. Kostenlose und preiswerte.

Der Tag schien irgendwie verpfuscht... ich bin nachmittags dann mal mit dem Hund durch Kilkenny gebummelt. Nicht nur die Hauptstraßen, sondern auch die dahinter... parallel. Und es ist ja eben so, daß die Welt aus vielen parallel verlaufenden Strömungen gleichzeitig besteht, die sich nur gelegentlich berühren. Dieser Spaziergang von vielleicht 3 Stunden hat so einen Haufen Eindrücke und Erlebnisse zu und durch den Azi ergeben, daß ich es kaum fassen konnte.
Kids, die um mich rum gesaust sind, ob der zum Lamping taugen würde - denen hab ich erklärt, daß er dafur ganz sicher zu schade ist.
Ein älterer Herr, der den Windhund erkannt hat, neugierig war und mir den Weg zum Greyhound-Stadium erklärt hat - Renntag leider erst wieder Freitag. Aber für Kontakte wäre das der richtige Weg, meinte er.
Ein behinderter Bettler hat sich interessiert und mir mit seiner Neugier Mut gemacht - Gute Gedanken beigetragen.
Der Mann an der Würschtelbude wußte den Straßennamen zur Rennbahn. Auch einer, der den Azi genauer anschauen wollte.
Kleine Kinder wollten ihn einfach mal streicheln - nicht unbedingt im Sinne meines kleinen Afrikaners :)
Als ich zum Campingplatz zurück komme, bin ich voller unterschiedlicher Sichtweisen und habe eines ganz sicher wieder begriffen: Es gibt nicht DEN Greyhound-Besitzer in Irland. Sie sind so unterschiedlich wie Menschen nun mal sind.

Am Campingplatz hab ich von einem alten Hasen aus dem englischen Renngeschehen einen Knochen für den Hund bekommen und... an dem Abend erste Kontakte zu Menschen, die sich für mich umhören wollten um einen Grey, der die Grades nicht geschafft hat. Das klingt doch gut!

Für den Sonntag bin ich nochmal bei PAWS verabredet mit der netten Pflegerin. Weil, selbst wenn ich keinen der Hunde unter den Bedingungen übernehmen werde, freuen sich doch die über einen Spaziergang, die ich ausführe.


Nach diesem langen Text gibt es dann auch noch Fotos aus Kilkenny. Von der "Fassade" ebenso wie von hinten. Ein nettes Städtchen, in dem man es auch als Bewohner sicher gut aushalten kann. Und für den Treegrove Campingplatz mache ich gerne und unumwunden Werbung.

 
Pferdeweiden...
 







Naturerhalt




direkt neben den englischen Rasen




Ein ausgesetztes Pferd, das nun die Nachbarschaft versorgt - so eine liebe Stute!




Ein Kinderfest - Hunde erlaubt aber an der Leine.




Katz ...




... und Hund ...




.. und Hintergrund










Der einzige Greyhound, den ich in Irland auf der Straße gesehen habe:




Hofnarr vor dem Schloß






Das ist doch mal standesgemäß. Schade, daß er da nicht frei laufen darf.








und das Futter mit frischem Hackfleisch - das in Irland grundsätzlich nur aus Rind besteht.




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KimC

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Re: on tour 2014
« Antwort #58 am: 09.09. 2014, 08h23 »

Das Schloss ist toll. Aber bereits mit mein eigenes Häuschen gibt es viel Arbeit, was es dort am Schloss alles zu machen ist..
Die Hintergassen mag ich eigentlich lieber, das ist irgendwie natürlicher und Irland "pur".

Du hast wohl jetzt festgestellt das Tierschutz alles relativ ist. Nein, natürlich kommst du nicht für ein Greyhound in Frage, dafür muss man nähmlich die Rasse kennen!
Kein Tierschutzverein würde mir ein Hund überlassen, dafür habe ich mir Hunde angenommen die der Tierschutz nicht wollte. So geht die Rechnung am Ende doch noch auf. Werde dein eigener Tierschützer. Irgendwo steck sicherlich der schwarze bub der nie eine chance hatte beim Gewerblichem Tierschutz.
Kontakte vor Ort, die alten Hasen ansprechen, dauert alles ein wenig, aber so kannst du ein Hund helfen der sonst keine chance hatte.
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Maus

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Re: on tour 2014
« Antwort #59 am: 09.09. 2014, 10h39 »

Ja, so mahlen die Mühlen also auch im Tierschutz nach sturen Regeln, wie superdoof! Ich werde wütend schon vom lesen. Wie kann man nur so borniert sein shocked.gif
Wahrscheinlich verlässt du am Besten den Pfad des offiziellen Tierschutzes und gehst gleich zu einigen Züchtern direkt, Trainern, Stadionkennels und "Auffangstationen" (wie Perreras in Spanien), wenns das da gibt?
Ich könnte dir die Adresse von Allys Züchterin schicken, ist aber in Loughrea/Galway. Vielleicht kannst du auch Ihre Telnummer herausfinden und ihr anrufen, kann sie vielleicht auch weiterhelfen (?), ich kenne sie zwar nicht aber ich glaube sie ist eine nette Frau, glaube hat alle Hunde rehomed, kommen aber auch immer wieder neue dazu...Gib Bescheid (vielleicht besser nicht offiziell).
Ich drücke euch die Daumen und geniesst weiterhin (trotzdem) das schöne Irland, die Hintergassen und das "wilde" leben wink.gif
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