on tour 2014

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Autor Thema: on tour 2014  (Gelesen 21568 mal)

Oval 5

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Re: on tour 2014
« Antwort #75 am: 12.09. 2014, 14h55 »

Am nächsten Morgen ein erster Spaziergang - bis zum Strand sind es 5 km, wir sind also
erst mal die Umgebung erkunden gewesen.


Wieder mal ein leer stehendes Haus. Schön eigentlich .. ich hoffe es wird sich bald jemand
darum kümmern können, bevor es zu stark verfällt.






Brombeeren wie im Märchen Rapunzel.. überall in ungeheuerlichen Mengen.














Wildtiere hab ich wenige gesehen. Es gibt auch nicht so sehr viele Arten in Irland.
Das finde ich eigentlich schade. Bei den fehlenden Mücken hat es mir aber gefallen.






 
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Oval 5

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Re: on tour 2014
« Antwort #76 am: 12.09. 2014, 15h07 »

Nachmittags waren wir dann endlich zum ersten Mal am Meer...
Alles natürlich völlig neu. Daß es so ruhig, fast einsam ist dort, hat es dem Schwarzen leichter
gemacht. 




Ein Bach mit Süßwasser zum Trinken..






Rauf und runter geht eigentlich ganz gut.. so viel heben wir hier schon gesehen.




Sand unter den Pfoten..




Frei Lauf für den Azi.




manchmal war er da wirklich sehr weit weg. Er hatte es so dringend nötig.... Ich kann es ihm
nicht verdenken. Er hat auf der Reise oft zurückstecken müssen. Da konnte dann mal was so
richtig nach seinem Geschmack sein. Entsprechend waren wir dann auch lang da.




... und ich hab Fotos von den Wellen gemacht - genug für lange Zeit, wer weiß, wann ich nächstes
Mal an's Meer kommen werde...






unser neuer bleibt natürlich erst mal an der Leine - nicht auszudenken, was los wäre, wenn er
davon läuft oder sich verletzt.... Das dauert noch eine ganze Weile mit der großen Freiheit.



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Joker

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Re: on tour 2014
« Antwort #77 am: 12.09. 2014, 16h46 »

Er ist wirklich wunderschön. Glänzendes blankes Fell, wache Augen, blitzende Zähne. Und anscheinend habt Ihr Sonne. Wie ist er denn so?

Joker
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KimC

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Re: on tour 2014
« Antwort #78 am: 12.09. 2014, 18h06 »

Danke für al die gute Bilder. Der neue ist wundershcön, ich bemekrte wie sauber siene Zähne sind. und somnst sieht er sehr gepflegt aus. Gut das der "kleine" mal dampf ablassen konnte, ja er hat so einiges wegstecken müssen.
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Maus

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Re: on tour 2014
« Antwort #79 am: 13.09. 2014, 09h38 »

So schön!
Der Schwarze wär wohl auch gern ein bisschen mitgerannt, süss....klar, da muss er jetzt erst mal drauf warten. Ausser du findest vielleicht irgendwo was anständig eingezäuntes aber das wird wohl schwierig. Er sieht gut trainiert aus. Weisst du was er für ein Programm hatte die letzte Zeit?
Namen mit Ai: Aiden, Aik, Aimelin, Aiven....
Ich freu mich immer noch so für euch!!!!
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Oval 5

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Re: on tour 2014
« Antwort #80 am: 16.09. 2014, 12h54 »

So, sehen wir mal, ob das nun nach dem Serverumzug schon so stehen bleiben wird,
ggf. müßte ich es später nochmal einstellen.. 

...
Wie ist er so..
Ein dreieinhalb jähriger kastrierter, sehr gut gepflegter Rüde.
Die Kastra war erst, d.h. ich vermute, daß es hormonell ziemlich rauf und runter geht grade in dem Hund.
Seine Erfahrungen beschränkten sich auf die Kennel-Routine, Spaziergänge in absolut ländlicher Umgebung, Auto fahren und die Veranstaltungen auf der Rennbahn.
Die Collies, die ihn angebellt haben beim ersten "Probespaziergang", hätte er gerne in ihre Schranken verwiesen. D.h. Hunde schrecken ihn schon mal wenig.
Mit Menschen sieht es da ganz anders aus - sah möchte ich schon fast sagen, denn es hat sich viel getan, seit ich ihn abgeholt habe.
Anfangs konnte ich nicht mal an's Halsband langen. Ich hab ihn mit der Leine in den Kofferraum befördert gemeinsam mit der Vorbesitzerin und ihn dort auch fest gemacht. Die Leine nicht ab gemacht vom Halsband, bis er mich 2 Tage später problemlos an seinen Hals hat greifen lassen. Alles neu, ungewohnt, fremd. Und fremd war erst mal gefährlich.. zum Angst bekommen.
Das muß man ernst nehmen. Denn wie das so ist, gibt es nicht viel gefährlicheres, als ein Hund, der sich vor Angst nicht zu helfen weiß. Ich habe also versucht, wenig gleichzeitig auf ihn einströmen zu lassen.
Eine neue Situation, dann wieder in den Kofferraum vom Auto und Zeit geben, das zu verarbeiten. Dann die nächste neue Situation. Das hat sich bewährt.
Der Kofferraum ist der sichere Hafen geworden, ein- und aussteigen waren schnell gelernt und er hat dadurch keine Anstalten gemacht, das Einsteigen zu verweigern. SEHR WICHTIG! weil anders kann man ja gar nicht gut unterwegs sein....

Sobald uns fremde Menschen begegnet sind auf unseren Wegen hat er aber oft auch wieder die geduckte Haltung eines ängstlichen Hundes gezeigt. Noch haben wir es nicht ganz überstanden, aber es wird seltener, die Distanzen verringern sich, unter denen er Angst zeigt - also wenn jemand weit weg ist hat er jetzt schon keine sichtbaren Zeichen mehr von Streß. Und die Intensität der Angst hat auch sichtlich abgenommen. Noch ein paar Wochen und er wird sich nicht mehr daran erinnern... vorausgesetzt, wir machen nichts falsch. 

Mit dem Hofnarren gab es leider zwei nicht so perfekte Begegnungen - keine Kratzer, aber sie sind schon zusammen gerumpelt. Der Kleine ist nicht gewohnt, daß ihn ein Grey mal nicht gewähren läßt, hat immer die Freiheiten eines Narren gehabt bei der Prinzessin oder dem Blinden und sich nach deren Tod als Alleinherrscher gefühlt .. also bis auf wenige Menschen.
Jetzt ist das plötzlich anders. Da ist einer, der genau zu wissen scheint, daß er stark ist und weil er nichts außer mir hat, was ihm im Moment Sicherheit bietet, ist er da auch nicht nett, wenn er glaubt, der Kleine kommt mir zu schnell zu nah z.B.
Mit gemeinsam rennen lassen ist also noch gar nicht - keine Option im Moment. Sie müssen erst ganz im Kleinen die Rangfolge klären und wo möglich abgesichert, in  Millimeterschritten und ohne gegrummel, damit es dann nicht kracht, wenn sie gemeinsam schnell und frei sein werden.
Aber - ganz wichtig - wir haben ja keinen Zeitdruck!

Es wird schon eine Weile dauern, bis sie sich zuverlässig respektieren. Vorher gehe ich keine Risiken ein, denn mit jeder schlechten Erfahrung wird es schwieriger statt einfacher. Das brauchen wir gar nicht, oder?


Was gibt es sonst noch zu sagen?
Ausrangiert wegen Problemen mit der Schulter in den Kurven beim Rennen. Soll soweit ausgeheilt sein und im Freilauf angeblich keine Probleme machen. Er ist also vorwiegend an der Leine raus gekommen in der letzten Zeit und etwas in die eigenen Wiesenausläufe der Anlage. Kein Training. Statt dessen Kastra und Kennel..
Ich finde, daß die Muskulatur partiell viel zu viel Spannung hat. Auch etwas ungleichmäßig..
D.h. ich lasse ihn jetzt auch nicht einfach irgendwo toben auf einer Wiese. Wir schauen erst mal ganz langsam, daß wir alles locker bekommen, in sich schlüssig und dann suche ich gezielt nach geeigneten Stellen für dosierte Runden ohne Leine. Erst mal am Ende langer Spaziergänge..
Wie gesagt:
Wir haben keinen Zeitdruck. Wir lassen uns die Zeit, die wir brauchen und ich hoffe innständig, daß ich nicht zu früh zu viel Freiheiten gebe, denn das ist in wirklich vielen Fällen die Grundlage für Verletzungen, Streit und Ärger aller Art. Brauchen wir eigentlich alles nicht. Er ist jung und hat hoffentlich sehr viele Jahre mit dann auch viel Freiheit vor sich.  smiley.gif
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KimC

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Re: on tour 2014
« Antwort #81 am: 16.09. 2014, 13h38 »

Menschenscheue Hunde sind mir ja nicht Fremd. Bei dein neuer ist es jedoch nicht auf direkter misshandlung zurückzuführen, sondern "nur" auf fehlende demensprechende Erlebnisse. Das dürfte also gehen, obwohl er sich die zeit nehmen muss die das halt dauert.

Mit dem Azi muss er sich zurechtfinden. Er hat ein recht hoher Rutenfürhung, was von ein Grey leicht missverstanden wird, denn kein Grey kriegt seine Rute in die höhe.
Der neue durfte mit anderen Hunde auskommen, wenn er im Kennel gelebt hat. Dann wohl allerdings nur mit greys, da wird er auch was lernen müssen.
Seit wann ist er denn kastriert? Wenn es recht neu ist, und er merkt das seine Männlichkeit abnimmt, kann er verscuhen das entgegen zu gehen, um sein Rang zu behalten.
Bei diese probleme, war der Azi stets nur defensiv, wenn ich es richtig verstanden habe?
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Oval 5

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Re: on tour 2014
« Antwort #82 am: 16.09. 2014, 16h39 »

Also ich hab den Eindruck, daß sich das mit der Scheu vor dem Menschen recht
bald in Wohlgefallen auflösen wird, Es braucht natürlich ein paar positive Erfahrungen,
eh klar,
aber wenn wir nagative Erfahrungen verhindern, sollte sich das Thema bald erledigt haben.

Der Azi war.. naja, vielleicht nicht unbedingt defensiv, aber vornehmlich reaktiv würde
ich sagen. Also die Initiative die "Gesprächsbasis" auf das spürbar körperliche auszuweiten
war mit Sicherheit nicht die Entscheidung vom Kleinen.
Der hatte sich vielleicht mit der einen oder anderen Geste zu wichtig oder angreifbar gemacht,
wäre von sich aus aber nie in den Bereich gewechselt, wo eine direkte Berührung statt findet.
Reagiert hat er dann - für mich unerwartet souverän - gut und sauber.
D.h. beide Hunde haben ihren Anspruch deutlich gemacht, ohne eine Schramme zu verursachen.
Lieber wäre mir gewesen, ich wäre vorher schon aufmerksamer gewesen!
Aber so ist das nun mal: Man macht nicht immer alles wirklich richtig, es ist glücklicherweise
nichts weiter passiert, jetzt habe ich entsprechend natürlich etwas mehr Aufmerksamkeit nötig,
als das ohne diese Momente gewesen wäre. Dramatisch ist es nicht, nur eben etwas ungeschickt.

Jetzt sind wir auf dem Weg, die Defizite des Neuen - er hat den Namen Koks bekommen, also
gar nichts, was sich auf den altbekannten Klang bezieht - mit Bedacht zu beheben, geschützte
Situationen zu schaffen, in denen er dazu lernen kann. Denn mit jeder neuen Erfahrung wird er
mehr in sich ruhen können, sich weniger schnell bedroht fühlen und also auch leichter locker
reagieren.
Gleichzeitig lasse ich bei "falschen" Reaktionen auch keinen Zweifel, daß das eben unerwünschtes
Verhalten ist - er muß es ja wissen. Aber natürlich reduziere ich die Situationen so weit ich kann,
in denen ich ihn im Moment korrigieren muß.
Er hat es mMn momentan so schon schwer genug. Wir haben keine Eile ... 

 
 
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Oval 5

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Re: on tour 2014
« Antwort #83 am: 17.09. 2014, 01h34 »

So, nachdem unser Forum langsam wieder unter die Lebenden zurück kehrt, will ich mal weiter
Fotos einstellen und ein bisschen erzählen, wie es uns ergangen ist.

Wir waren also dreieinhalb Tage am Meer.
Da gibt es wie gesagt viele Fotos um nie zu vergessen, wie das mit dem Meer so ist :)
Mit dem Wetter habe ich in all den Tagen wirklich unerhört Glück gehabt. Irland ist für häufige
Regenschauer berüchtigt. Viele solche habe ich nicht erlebt. Ein Tag mit Nieselregen, ja, da
war es schon naß. Aber im allgemeinen es war wirklich sommerlich. Nicht so heiß wie wir das am
Kontinent gewohnt sind und auch nicht so kalt. Das erklärt sehr gut, wieso auf den Inseln eine
Haltung der Greyhounds in Schuppen und Anbauten überhaupt möglich ist - es ist einfach viel
milder und gleichmäßiger von den Temperaturen, als z.B. in Alpennähe oder gar im Süden.

Fotos also von den Tagen am Meer.. ein paar. Ich will Euch nicht überfüttern. Das eine oder
andere kommt sicher im Lauf der Zeit noch nachgereicht aus diesen Serien.

Parallel zu den ausgedehnten Strandbesuchen konnte ich ein wenig die Seele baumeln lassen,
die Rückfahrt im Detail planen, mich über die Grenz- und Transportbestimmungen nochmal
informieren - ich wollte nämlich gerne eine andere Fährverbindung nach, und Route durch
England nehmen.

Wie ist das also?
.. kann ich die Fähre Rosslare - Fishguard mit Hunden? ...
...brauche ich nun wieder eine Bandwurmbehandlung??
oder nicht??
Bei der Hinfahrt hatte es geheißen nein, aber stimmt das auch?

Wann genau ist der neue Hund lange genug geimpft?

Wann fahren die Fähren?
Wie oft?
Wie viel Vorreservierung ist nötig?
Was kostet der Spaß diesmal?

Fragen über Fragen und alle wollen gerne mit Hilfe des Internet geklärt sein.
Dazu braucht es Internet-Verbindung (was ein Glück hatte ich diese Investition in Kilkenny
noch in Kauf genommen!) und Strom. Die Küche vom Campingplatz (den ich lange ja wirklich
weitgehend für mich hatte) war also ein guter Platz :)
Kaffee, Strom, Licht und ein Tisch. Was braucht man mehr um solche Themen zu klären.


Tau! Kein Wunder, daß man die Wiesen so kurz hält!




Morgenstund.. ohne Sommerzeit ;)




Na also, wird doch schon ein Sofapupser  icon_mrgreen.gif




Um es nur kurz anzureißen: Wir sind da überall drüber gekommen..








Ziemlich geländegängig würde ich sagen ist er, unser Koks, aber nicht völlig.




Es ist nicht alles ungetrübt.
Er hatte eben nichts sicheres, als nur mich. Das kann schon Eifersucht schüren. Da ist man als
Mensch gefragt, für Ruhe zu sorgen. Der Hund hat sich nicht in die Situation gebracht, sondern
wir Menschen. Das zu regeln ist dann auch unser Job!




Der Azi findet das doof und auch anstrengend. Nichts für Größenwahnsinnige..   




Barfuß im Sand. Auch für mich hatten die Tage vor der Abreise echten Urlaubscharakter




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KimC

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Re: on tour 2014
« Antwort #84 am: 17.09. 2014, 13h42 »

Ja, wenn du Koks über die Grenzen Europas bringen will, heisst es eben gut vorbereitet sein.
Irgendwie mag ich deine Bilder von Irland. Es ist alles so wie es ist, und will nicht mir irgenwas angeben, wie es hier in der Gegend fast Regel ist.
Nimm doch ein paar freie Tage, und versäume nicht den Sonnenuntergang übers Meer.
Bei den Fähren ist es leider oft so das Hunde im Auto bleiben müssen. Wenn es denn nur für eine Stune ist, aber zB die Fähre von england nach DK, bracuht 18 stunden für den ûberfahrt, und solange müssen die Hunde dann im Auto bleiben. Kein Wunder das die Verbindung ende September komplett stillgelegt wird.
Der "kleine" muss jetzt den Rudelführer machen. Ich denke er schafft es, und es wird ihn leichter sein wenn er erst wieder daheim ist, und das Leben wieder auf heimische Pfäden weitergeht.
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Oval 5

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Re: on tour 2014
« Antwort #85 am: 17.09. 2014, 16h53 »


Den Sonnenuntergang haben wir nicht bekommen Kim, weil das die falsche Richtung war,
den Mondaufgang habe ich an dem Tag aber gesehen. Für den Sonnenaufgang war ich
nicht zeitig genug am Strand, waren ja doch 5 km extra zu fahren, aber ich habe es genossen
und die Hunde wohl auch.
Vom Azi gibt es die viel schöneren Fotos, einfach weil der Abstand, den er zur Kamera hat
im Freilauf zum fotografieren deutlich günstiger ist, als wenn einer so direkt neben einem
steht dauernd. Das wird auch besser werden mit der Zeit.

Der Hofnarr macht seiner Rasse alle Ehre auf diesen Fotos, finde ich. 








Ihhh.. Wasser unter den Füßen..  icon_mrgreen.gif










Wieder ein Grey-Bubi, das auf 4 Beinen pieselt.. Der Blinde hatte es auch erst irgendwann anders gelernt.




Na, Rübennase   lol_27.gif  ... alles wird gut ....




Zurück am Campingplatz hat wieder jeder seine Schüssel Futter bekommen - das Auto
dazwischen war nötig, weil Koks es ganz offensichtlich nicht kennt, daß die Schüssel, die
man bringt, vielleicht nicht für ihn sein könnte... Das lernt er jetzt alles bei uns.



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Joker

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Re: on tour 2014
« Antwort #86 am: 17.09. 2014, 19h52 »

Dein Azi verhält sich großartig. Auf dem einen Bild beschwichtigt er super und hält den Ball flach. Koks wird es lernen, dass er dem Azi vertrauen kann, wenn er dessen Körpersprache gelernt hat. Hättest Du einen sehr langhaarigen Hund, bei dem das Fell viel vom Körper verdeckt, dann wäre es sehr viel schwieriger.

Joker
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KimC

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Re: on tour 2014
« Antwort #87 am: 17.09. 2014, 21h34 »

Der "kleine" sieht sehr stoltz aus wie er so über den Strand schwebt. Im vergleich zu Greyhounds haben Azis dann nicht ein kürtzerer Körper im Verhältniss zu den Beinen? Wie "klein" ist er den eigentlich?
Das mit dem essen kenne ich, nur etwas anders. "Dort" wurden die Hunde aus einem Napf gefüttert, rette sich was wer kann.
Ich habe erfaren da es leicher ist wenn der neuankömæling sieht das die anderen erst ihr essen bekommen, dann "ich". Hunde merken sich schnell reiehfolen, und bald wird Koks wissen das der kleine erst sein Essen bekommen muss bevor er seins bekommt.
Am Montag ging hier alles drunter und drüber. Da habe ich aus Versehen die Reihenfolge missachtet, weil ich mit den Gedanken woanders war. Jaroff bekommt sein essen immer nach Malou, und ich habe Malou vergessen, und Jaroff seins gegeben. Jaroff wollte nicht essen, und Malou war verwirrt. Erst als ich die reihenvolge in Ordnung gebracht hatte, wollte Jaroff sein essen.
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Maus

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Re: on tour 2014
« Antwort #88 am: 17.09. 2014, 22h22 »

Finde du machst das toll- da seid ihr ja auf dem richtigen Weg!
Klar, es ist jetzt schwierig für Koks (wie bist du denn auf den Namen gekommen?), er hat seine Routine, seine gewohnte Umgebung und all das nicht mehr, nur dich- spührt er ja dass du auf Ihn aufpasst etc. aber das Vertrauen in alles muss ja erst noch wachsen- das braucht schon viel Zeit. Er hat ein bisschen eine "roman Nose" gell? In der leichten Ausprägung wie bei ihm gefällt mir das, ist interessant anzuschauen.
Auf einem Bild wo die beiden zusammen in eine Richtung schauen haben sie beide ganz weiche Augen (was schauen sie da wohl?), wenn sie das können, werden sie auch Freunde werden.
Schöne Bilder!!! Freu mich, dass ihr es noch so geniessen könnt und bin gespannt wie es weiter geht!

Ja, die Rituale (besonders im Zusammenhang mit Essen) scheinen den Lütten wichtig zu sein. Meine weiss genau wann Zeit ist für Knochen, wenn der noch auf sich warten lässt (was öfter mal vorkommt weil ich da auch mal mit "spiele") kann sie ganz nervig daliegen und hecheln wie eine Verrückte. Auch will sie gern, dass wenigstens ein paar tropfen Katzenfutter mit drin sind bei ihr weil sie irgendwann beschlossen hat, dass wir 1 Familie sind und also auch ähnliches fressen sollten lol_27.gif.
Sie weiss aber auch wann fertig ist. Sie ist ein Hund der frisst bis er umfällt. Anscheinend hat sie sich die Menge in etwa gemerkt und wenn die erreicht ist, ist sie auch froh ihr Nachlager beziehen zu können wink.gif.
Ja, fressen ist wichtig, alles was damit zu tun hat.



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Oval 5

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Re: on tour 2014
« Antwort #89 am: 19.09. 2014, 03h20 »

*gg* Ja, Kim.. Koks über die Grenze  icon_mrgreen.gif ..
... aber mit diesem war es dann gar nicht schwierig :)
Die Impfung muß 21 Tage alt ein. Der Tag der Impfung zählt als Tag NULL!
Das kann man schaffen.
Eine Bandwurmbehandlung(tapeworm treatment) ist für GB von Irland aus nicht erforderlich:

 
Zitat von: [email]PetTravel@ahvla.gsi.gov.uk[/email]
1.     Tapeworm treatment is not required for dog travel between the UK and the Republic of Ireland.

2.  (................)   

Pet movements between Great Britain and Republic of Ireland (2012)

Under the EU pet movement system, all pet dogs, cats and ferrets moving between EU Member States must meet the same animal health rules.

From 1st January 2012 the requirement is that all pets travelling between the Republic of Ireland and Great Britain should be microchipped, vaccinated against rabies and accompanied by a pet passport. Following the rabies vaccination the pet must wait at least 21 days before travelling to Great Britain.  Please note that the date of vaccination is classed as day 0.

We suggest that you contact your chosen carrier to check whether they have any further requirements in order to transport the animal.

Currently, UK domestic legislation does not require approved routes or carriers from ROI
(Anm Oval 5: RIO = Republic Of Ireland)


Republic of Ireland:
Head office
Agriculture House
Kildare St
Dublin 2.

Lo call: 01890 200510
Tel: 01 6072000
E-mail info@agriculture.gov.ie


Die Fährgesellschaft hat den Hund nicht extra berechnet.
Da hab ich das Auto und den Menschen bezahlen müssen, der Hund bleibt im Auto, kostet
nicht extra - außer er soll auf Deck in einen extra Kennel. Für 3 1/2 Stunden etwa - und
die ab 21hoo abends - habe ich das nicht für notwendig oder sinnvoll erachtet. Die beiden
wären sich da nur völlig fremd vorgekommen, waren auch vorher genug draußen gewesen..

Fähre 2 x täglich (das kann saisonbedingt sein!) jeweils 9hoo und 21hoo Rosslare ->
Fishguard
Die Überfahrt war dann wie auf Schienen...

Kontrolliert hat die Impfpäße der Hunde von Irland nach GB niemand..

weiter @ Kim
Der Azawakh ist "hochrechteckig" - also höher als lang.
Er ist fast so hoch wie der Greyhound, hat aber nur etwa 2/3tel vom Gewicht weil er ja
deutlich kürzer ist. Für mich ist er einfach schon deshalb "der Kleine" weil ich ihn im Fall
der Fälle einfach unter den Arm klemmen kann und tragen. Das ist mir mit dem
Greyhound so nicht möglich.

Insofern werde ich jetzt auch nicht auf biegen und brechen eine Rangordnung herstellen..
der Grey könnte gewillt sein den Chef zu machen. Wenn sie sich da einig sind, soll es so
sein.. Nur auf dem Weg dahin möchte ich eben nichts "anbrennen" lassen. 


@Joker -
sehe ich ähnlich.
Die Körpersprache ist beim Azawakh ausgesprochen deutlich.
Es ist aber so, daß ich auch möchte, daß der deutlich signalisierende Azi auch die viel
verhalteneren Signale von unserem neuen Grey achtet..



@Maus -
ja, etwas ramsnasig, einen zu kurzen Unterkiefer auch. Minimal, aber man sieht es - schön
find ich das nicht, aber mei..  es geht nicht um den Preis als Schönheitskönig, sondern um
ein Leben für einen gesunden Hund .. hoffen wir, daß er gesund ist. Auch dafür gibt es bei
Tiere keine Garantie. Wir versuchen halt unser Möglichstes ;)

Der Name.. ist mir gesteckt worden und hängen geblieben. Irgendwie ganz anders, als ich
das wollte, aber bestechend kurz, prägnant, unterschiedlich vom Hofnarren und gleichzeitig
inhaltlich passend  wink.gif


Noch mal am Strand ... vormittags ...

 













Fast wie ausgestellt - ganz ohne Schnürchen um den Hals.






glitzerndes Meer




Postkartenidylle...




Solche Erlebnisse tun einfach nur gut! Auch ganz alleine mit Hund.


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