WDR 2008 - °Das schmutzige Geschäft der Greyhound-Rennen°

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Autor Thema: WDR 2008 - °Das schmutzige Geschäft der Greyhound-Rennen°  (Gelesen 1089 mal)

Oval 5

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Die ARD wiederholte einen Beitrag über das Greyhound-Rennen in Irland von 2008, der
ab der Widerholung in der ARD-Mediathek für ein Jahr zu sehen ist..
Die Zahlen sind längst überholt, der Keltische Tiger war zwischenzeitlich fast verhungert
und auch die Subventionszahlungen an den IGB sind deutlich nach unten korrigiert
worden. Ich merke, ich widerhole mich.. aber es kann hier ja nicht jeder alles gelesen
haben.
Die Vorteile für Greyhoud-Züchter sind deutlich eingeschränkt worden, die Zuchtzahlen
mindestens um die Hälfte zurück gegangen, die Nachfrage und auch die Preisgelder sind
rückläufig. Es gibt zu diesen Themen hier im Forum eine Fülle an Threads zu Original-
Dokumenten aus der Greyhound-Industrie, der Politik, dem Tierschutz und den Pounds.

Der Irische Tierschutz ist weiterhin so radikalisiert, daß - und das habe ich selber im
vergangenen Jahr von Menschen aus dem Greyhound-Geschehen in Irland vor Ort in's
Gesicht gesagt bekommen - sie ihre überzähligen Greyhounds lieber einschläfern lassen,
als sie den Tierschützern vor Ort zu übergeben.

Gleichzeitig hat der IGB die Vermittlung über ausländische Tierschutzorganisationen hoch
subventioniert* weiter ausgebaut. Glücklicherweise ist die Verbindung der Züchter und
Greyhound-Besitzern zum IGB deutlich besser, so daß das Vermittlungsprogramm über
das Board im Rahmen der Möglichkeiten auch gut angenommen wird.
Harte Zahlen gibt es aber auch von offizieller Seite noch immer nicht. Die Formulierung
"geschätzte xyz Greyhounds" hat nach wie vor Hochkonjunktur. Wobei das neue Gesetz
zumindest eine deutlich frühere Registrierung der Welpen vorsieht, als das 2008 noch der
Fall war.
Es gibt also schön langsam Klarheit zumindest innerhalb der Industrie, nur veröffentlicht
sind die Zahlen leider noch immer nicht.... 
denn.... naja, es wäre ja schon interessant zu klären, wohin wie viele der Greyhounds
dann tatsächlich verschwinden, die schlicht nicht gut genug sind für das Niveau, das die
Rennen erfordern.

 
   
WDR/Sport insinde/2008 - Das schmutzige Geschäft der Greyhound-Rennen
Noch zu sehen bis 13.09.2016:




* Der IGB übernimmt fast die gesamten Kosten bis das Tier für die Vermittlung im Ausland ist.
Die Hunde kommen komplett gechippt, geimpft, gesund und transportiert bei den Orgas an. Es
gibt eine Gebühr für den Transport, die liegt aber deutlich unter den tatsächlichen Transport-
kosten. Das Geld stammt aus einem IGB-internen Welfare-Fond, in den bei jedem Rennen
Anteile der Preisgelder fließen.
   

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