Der Kastrawahn kennt keine Grenzen

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Autor Thema: Der Kastrawahn kennt keine Grenzen  (Gelesen 1606 mal)

Oval 5

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Der Kastrawahn kennt keine Grenzen
« am: 29.11. 2015, 21h49 »

Wenn es nicht so traurig wäre ................

[1]
http://www.sueddeutsche.de/panorama/tierschutzbericht-bundesregierung-will-stubenarrest-fuer-unkastrierte-katzen-1.2744388

Da werden Entscheidungen getroffen, die ganz sicher nicht wieder gut zu machende Folgen haben werden auf die Gesundheit der Populationen.
Nicht daß es den paar Restkatzen dann, wegen geringerem Infektionsdruck, nicht besser ginge.. das wird man so schaffen. Die werden auch sicher älter werden...

Aber
die natürliche Selektion wird fehlen,
schwache Katzen-Populationen werden die Folge sein
und was wir bei den Hunden längst geschafft haben, nämlich daß es ein Glückstreffer ist, wenn wir einen gesunden Hund bekommen, der nicht als Straßenstreuner von irgendwelchen Straßen im Europäischen Ausland kommt,
wird dann künftig auch die Hauskatzen betreffen.

Ich kriege das kalte Grausen, wenn ich zuschauen muß, wie selbsternannte Tierschützer, die wirklich gar keine Ahnung von Zucht und Vermehrung, Arterhaltung und Selektionsdruck haben (und haben wollen), die letzte gesunde Haustierart im Land auch noch ruinieren wollen mit ihren Wattebäuschchenansichten.
.. und dann wird das volksnah auch noch von den immer gefallen wollenden ebenso fachlich ahnungslosen Politikern in Gesetztestexte gegossen.
Es ist zum Mäuse melken.

Wo verflixt und eins sind denn bitte die zuchterfahrenen Experten?
Wieso kommt denn nie mal rechtzeitig ein Veto von den Fachleuten?
In 30sig Jahren (wenn es überhaupt so lange dauert) werden wir dann mit den Katzen den gleichen Katzenjammer haben, wie jetzt mit dem Hund: Bis auf ein paar löbliche Ausnahmen nur noch Krüppel und verweichlichte Exemplare, die mehr Tierarzt als Futterkosten verursachen.
Wollt Ihr das wirklich, Ihr Tierschützer?

Was für ein Armutszeugnis! 


.... daß hier nebenbei schon wieder das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen zugunsten staatlicher Kontrolle in die Tonne gehauen wird, scheint mittlerweile keinen mehr zu stören.. schöne neue Welt sag ich da nur.


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KimC

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Re: Der Kastrawahn kennt keine Grenzen
« Antwort #1 am: 30.11. 2015, 15h53 »

Wann kommt es das auch Hunde zwangskastriert werden müssen, damit Tierschützer und Hundezüchter sich nicht länger diese erbärmliche Mischlingshunde ohne FCI papiere und ohne dementsprechende Rassenkrankheiten ansehen muss.

Etwas komisch dass die Tierschützer sich zuerst dafür eingesetzt haben kupierverbote zu erreichen. Mann soll ja keine körperteile eines Tieres entferneen... Kaum ist das geschafft, soll alles was die Fortpflanzung dient weg, nur damit nix passiert. Damit nichts passiert, das war ja auch die Rechtfertigung des kupierens.

Kastrationen bedeuten Verhaltensänderungen, und änderungen im Stoffwechsel, das ist schonmal ein weitreichender Eingriff, wobei kupieren dagegen eher rein "Oberflachlich" ist, und keine bekannte Verhaltensänderungen bedeuten.
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Oval 5

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Re: Der Kastrawahn kennt keine Grenzen
« Antwort #2 am: 05.12. 2015, 21h28 »

Ja, ständig will einem jemand weis machen, daß kastrieren auch noch gesund wäre...
Ich meine, wenn es normal wäre, das Tiere sich nicht vermehren können, dann würde ich ja nichts sagen,
aber die Natur hat uns nun mal sterblich vorgesehen und folglich braucht es doch tatsächlich auch
Nachkommen ..
ja, ich gebe zu, ich gleite da etwas ab in Richtung Sarkasmus. Aber grad vorhin erst war ich wieder über
einen Artikel gestolpert, der einem die Augen öffnet bezüglich der immer wieder falsch zitierten Zahlen:

Kastration von Hündinnen oft überflüssig - Wissen - Süddeutsche.de  icon_arrow.gif 

Wenn einer meint, seinen Hund/seine Katze kastrieren lassen zu wollen, soll mir das ja an sich egal sein,
aber diese pseudokorrekten Argumentationen und Ideologien gehen mir einfach auf den Geist. Wenn
dann noch völlig wirr mit Zahlen rumjongliert wird, die so gar keine Basis haben, dann geht das einfach
in Manipulation und Täuschung über. Da steh ich dann wirklich nicht mehr dazu.

Zumal ich behaupten möchte, daß es den meisten Haustieren in Deutschland wohl ganz gut geht. Nutztier
muß man vielleicht nicht unbedingt sein wollen - auch nicht in D - aber speziell Hunde und Katzen haben
es in Deutschland wirklich nicht schlecht getroffen. Die unvermeidbaren Ausnahmen gibt es immer - eh
klar - aber die Mehrzahl unserer Hunde und Katzen hat ein gutes und gepflegtes Leben.

Man muß nicht gleich das Kind mit dem Bad ausschütten, nur weil in Berlin zu viele Streuner-Katzen
leben - da macht man 2 Jahre ein engmaschig organisiertes Kastra-Programm für alle ungechipten
Streuner, dann ist das Thema auch durch. Wer einen Chip hat bleibt fertil, die ohne werden kastriert z.B. 

Damit kann jeder Halter entscheiden, wie wichtig es ihm ist, daß sene Katze nicht kastriert wird und gut
isses.

Klar wird da die eine oder andere Katze dann eben auf Staatskosten kastriert, aber die Kontrollen der
Kastrapflicht sind garantiert nicht geringer und weniger effektiv - das ist in der Realität eh alles ein
einziger Unsinn. das einzige was es bringen wird ist den Schwarzmarkt für gefälschte Kastra-
Bestätigungen ankurbeln.

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