Ärger in NRW - Novellierung des Jagdgesetzes

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Autor Thema: Ärger in NRW - Novellierung des Jagdgesetzes  (Gelesen 688 mal)

Oval 5

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animal public schreibt in seinem Newsletter:

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Der 16.1.19 ist schon kommender Mittwoch.

Ich halte mich bezüglich der Jagd zurück. Davon versteh ich zu wenig und ich mußte beim durchforsten der Website von animal public feststellen, daß ich mit so mancher Forderung dort gar nicht konform gehe.

Was ich aber ganz sicher nicht respektieren will ist, daß irgend jemand aus Wald und Flur ausgesperrt werden können soll, nur damit die Jäger tun und lassen können, wie sie wollen.

Ich komme aus einem Bundesland in dem ich - selbst als Hundehalter und im Wald/durch die Felder spazieren gehend - 50 Jahre lang keinen Streit hatte mit den Jägern. Es ist mir ein echtes Anliegen, einer Kultur der gegenseitigen Toleranz das Wort zu reden und jeder Form der Bevorzugung einzelner gesellschaftlicher Gruppen (ganz besonders wenn die glauben sich ihre Rechte mit Geld erkaufen zu können) zu widersprechen!

Es kann einfach gar nicht angehen, daß einzelnen Menschen mit Schießgewehren das Recht zugebilligt wird, die breite Bevölkerung aus Teilen unseres gemeinsamen Landes auszusperren.
So geht es ganz einfach gar nicht!

Jeder von uns
zahlt nach Kräften seine Steuern.
Diejenigen mit geringen und mittleren Einkommen in aller Regel mit weniger Schlupflöchern und Hintertürchen.

Es kann wirklich GAR KEINE Berechtigung geben, uns dann ungleich zu behandeln wenn es um die Nutzung von Wald und Flur geht.

Jäger gehen jagen,
Hundehalter spazieren oder auch ausbilden und trainieren,
Familien machen Ausflüge an Badeseen, 
Städter genießen für ein paar Stunden die Woche Ruhe und Landluft .......
So soll es jedenfalls sein können.
Und Punkt!

Wie kommen wir da hin, daß sich eine dieser Gruppen über die anderen zu erheben erdreistet?



SO GEHT ES NICHT IN EINER DEMOKRATIE.
Ruft Eure Volksvertreter zurück!
Das Volk ist der Souverän! Klärt mit Euren gewählten Vertretern (die haben Euch zu vertreten, nicht umgekehrt!) was Ihr Euch vorstellt statt später in versteckten facebookGrüppchen zu beklagen, daß Eure Interessen wieder mal hinten runter gekippt sind.

Ich verspreche Euch:
Die meisten Menschen in unserem Land haben kein Interesse daran, daß die Jäger das Land quasi zu ihrem Besitz umfunktioniert bekommen auf Kosten aller anderer. Auch die mit Jagdschein dürfen durchaus merken, daß sie nicht alleine sind im Land.
Also keine falsche Scheu bei dem Anruf im Rathaus. Hier soll die Mehrheit, zugunsten einer finanzkräftigen Minderheit mit Waffenschein, in ihren Rechten beschränkt werden.

Laßt uns das gemeinsam rechtzeitig verhindern!


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Oval 5

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Re: Ärger in NRW - Novellierung des Jagdgesetzes
« Antwort #1 am: 13.01. 2019, 21h22 »

Und siehe mal einer da - wie viel Zusammenhang es da gibt, kann ich natürlich nur Mutmaßen, aber zumindest ist es in etwa zeitgleich und es sind die Gleichen, die den Vorteil/die Macht bekommen.

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