Re: REGELUNGEN FÜR DEN HEIMTIER-GRENZÜBERTRITT NACH ENGLAND AB 2012

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Autor Thema: Re: REGELUNGEN FÜR DEN HEIMTIER-GRENZÜBERTRITT NACH ENGLAND AB 2012  (Gelesen 700 mal)

Oval 5

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Zu Reisen mit Heimtieren nach England
(oder über England nach Irland!!)
gibt es einen Hinweis für den Fall, daß sich durch den BREXIT etwas ändert.

Die ARD schreibt dazu heute im Zusammenhang mit einem harten Brtexit:

Zitat
......Der EU-Heimtierausweis könnte nicht mehr gültig sein. Urlauber sollten checken, ob zusätzliche veterinärmedizinische Dokumente im Gepäck sein müssen.



Das ist natürlich nett formuliert, denn wenn
.. ALSO FALLS ...
das UK zu seinen Tollwut-Titer-Untersuchungen zurück kehren sollte,
ist es jetzt möglicherweise längst zu spät, diesen rechtzeitig machen zu lassen.
Abhängig davon, wann man denn reisen möchte.

Worum geht es?
Zur Vermeidung der Einschleppung der Tollwut auf die Inseln
hatten England respektive das UK und auch Irland
bis 1.1.2012
Hunde (und auch Katzen?),
die keinen ausreichenden Impfschutz
in Form eines Tollwut-Antikörper-Nachweises mit festgelegten Mindestwerten erbringen konnten,
nicht einreisen lassen
bzw bis zu 6(?) Monate in Quarantäne gesteckt (selbstredend zu lasten des Tierhalters).

So ein Titer läßt sich bestimmen, nur mußten irgendwelche Zeiten eingehalten werden - die Impfung dafür lang genug her sein? einen Widerholungstest? nach 6 Monaten oder so? und es muß eben dann das Ergebnis des Tests noch den Bestimmungen genügen. Das war damals immer Thema, weil es durchaus ordentlich geimpfte Hunde gab, deren Werte unterhalb des vorgeschriebenen Grenzwertes lagen.

Ich hatte diese Blutuntersuchungen für den Hofnarren (und die Prinzessin und den Blinden) seinerzeit machen lassen. Der galt nach den alten Bestimmungen lebenslang, vorausgesetzt, daß man peinlichst genau darauf achtet, keine Fehlzeiten in den Impfintervallen zu haben.

Ob und in welchem Zeitrahmen Großbritannien nach dem Brexit zu dieser Prozedur zurück kehren will und wird, weiß ich nicht.
Nur - wer eine Reise auf die Inseln mit Hund (Katze, Frettchen) plant, soll sich jetzt schon mal mit einem gut informierten Tierarzt über die möglichen Bedingungen austauschen und
entweder einen guten Platz für den Vierbeiner während der Ferien organisieren
oder ggf zeitig sicherheitshalber die für eine Titer-Bestimmung nötigen Schritte unternehmen.



Ich würde ehrlich gesagt in diesen ungenauen Zeiten eher eine gute Unterbringung daheim bei Freunden oder Bekannten überlegen, als die Gefahr in Kauf zu nehmen, daß mein Tier die Zeit in einer vermutlich heillos überfüllten Quarantäne-Station verbringen muß. Aber wie gesagt - nix g'wies woas ma ned. Keiner kann derzeit sagen, wie sich die Bestimmungen entwickeln - ob mit hartem oder "weichem" Brexit. Wenn Großbritannien tatsächlich aus der EU austritt, werden die Einreisebestimmungen in jedem Fall neu festgelegt werden und die Einzelheiten können im Einzelfall auch ungemütlich werden.


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im Original-Thema kann man aber selbstverständlich auch drüber reden/kommentieren etc :)


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