NI - Giftige "Pastinaken" am Strand angespült

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Autor Thema: NI - Giftige "Pastinaken" am Strand angespült  (Gelesen 1818 mal)

Oval 5

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Zitat von: Gleno Veterinary Centre
WARNUNG ... WICHTIG BITTE LESEN ... WICHTIG

"Gift Pastinaken" sind an den Drains Bay Beach geschwemmt worden und haben bereits den
Hund eines unserer Kunden vergiftet und getötet. Das wurde als Todes-Ursache von der
Environmental Agency bereits bestätigt.

Unten ist ein Foto dieser giftigen "Pastinaken" gepostet, um Ihnen eine Ahnung u vermitteln,
wonach sie Ausschau halten sollen. Das beste was sie tun können ist Ihren Hund nicht am
Strand spazieren zu führen, bis wir die Nachricht bekommen, daß es wieder sicher ist.   
Hunde, die die Knollen fressen sterben binnen 10 bis 20 Minuten, und wenn ein Hund nur daran
schleckt kann es 5 bis 6 Tagen dauern, bis er stirbt.     
Bitte geben Sie das weiter an alle, die Sie kennen, speziell Hundehalter, die gerne Strand-
spaziergänge machen.




Bei den Kommentaren findet sich unter anderem:

Es scheint, als würden sie Robben die Dinger rauf bringen.

Für mich grade gar nicht relevant, weil es hier kein Meer gibt und Robben nur im Zoo, aber vielleicht
hilft es irgendwo einem Hund davor zu bewahren. Jetzt oder später - in Irland, Deutschland, Frankreich,
Dänemark.. Ich hab keine Ahnung, wo einem das blühen kann. Spätestens für den nächsten Urlaub
ist das einfach gut zu wissen.


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Oval 5

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Re: NI - Giftige "Pastinaken" am Strand angespült
« Antwort #1 am: 01.02. 2014, 23h20 »

Hier ist noch ein Mosaiksteinchen, demnach die Zuständige Behörde davon ausgeht,
daß die Pflanzenteile wahrscheinlich nicht hoch gespült worden waren, sondern am
Strand wachsen:

.......They say the plant — Hemlock Water Dropwortwas growing on the beach
at Cardross and does not appear to have been washed ashore.........


Die Untersuchungen zum Thema seien, heißt es im Artikel oben, noch nicht abgeschlossen.



Fangen wir hier doch mal mit einer deutschsprachigen Bestimmung der Pflanze an:
HEMLOCK WATER DROPWORT (oenanthe crocata) = Safranrebendolde

..........Toxikologie[Bearbeiten]

Der Hauptwirkstoff ist im Spätherbst das giftige Polyethin Oenanthotoxin mit einer
LD50 von 2,94 mg/kg Körpergewicht, intraperitoneal injiziert bei einer Ratte. Im
Frühjahr ist der Gehalt an der Ethinverbindung Oenanthetol am höchsten,
daneben sind Spuren von Oenantheton enthalten. Eine Vergiftung geht mit
Symptomen wie Entzündungen und Blasenbildung im Mund, entzündliche
Störungen im Verdauungsbereich, Kreislaufbeschwerden, stundenlang anhaltende
Krämpfe, Blutungen, Pupillenerweiterung, Trismus und Bradykardie einher. Ein
Koma kann ebenfalls eintreten, manchmal auch allgemeine Empfindungslosigkeit.
Nach der Rückkehr des Bewusstseins nach einem Koma kann eine Amnesie
vorliegen. Eine Phase der 3-tägigen Remission ist möglich. In 10 dokumentierten
Fällen soll eine Vergiftung mit der Safranrebdolde bereits tödlich ausgegangen
sein.
Bei Weidevieh wurden nach der Aufnahme der Safranrebdolde ebenfalls Krämpfe
nachgewiesen.
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...........Die Pflanze findet in der Homöopathie Verwendung, wo sie in den
Verdünnungen D3 und D4 eingesetzt wird. Unter D3 ist die Konzentration höher
und es können Vergiftungserscheinungen auftreten.....
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.....Die Safranrebendolde
ist in Südfrankreich, auf der Iberischen Halbinsel und in Marokko verbreitet. Sie
lebt in verschiedenen Feuchtbiotopen.....

Na schick... wieso wächst eine Pflanze aus Südeuropa an einen Nordirischen Strand....... ?
Soviel zu den allgemeinen Angaben über Standorte.. (Solche ungenauen Angaben
gibt es auch z.B. in Büchern über die Lebensbedingungen von "Zier"fischen im Biotop. )

Die Blüte sieht fast aus wie das Zeug, auf dem die Roten Käfer sitzen auf meinem
Foto im Thema "Rot". Glücklicherweise nur fast...   


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