Australien - OP-Experimente ohne Narkose an Greyhounds

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Autor Thema: Australien - OP-Experimente ohne Narkose an Greyhounds  (Gelesen 1653 mal)

Oval 5

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Australien

Opererationen an Greyhounds bei vollem Bewußtsein durchgeführt

Zu Forschungszwecken wurden an der Universität in Newcastle invasive Operationen an Grey-
hounds bei vollem Bewußtsein ohne Narkose durchgeführt. Eine örtliche Betäubung hat es
zum Teil wohl gegeben, von postoperativer Schmerzbehandlung in der Rekonvaleszenzphase
wird jedoch angeblich nichts berichtet. 

Ein tatsächlicher Nutzen für den Menschen scheint aufgrund unterschiedlicher physiologischen
Gegebenheiten in der Angelegenheit zwischen Hund /Schaf einerseits und Mensch andererseits
nicht zu vermuten.


Ob die Hunde nach dem zweiten Eingriff wieder gesund gepflegt wurden bleiben die Arbeiten
angeblich schuldig, eine Einrichtung für vormalige Experimenten-Hunde gäbe es nicht, heißt es
weiter und so liegt nahe, daß die Hunde anschließend durch enschläfern entsortgt worden
waren. Einen Nachweis dafür gibt es aber nicht. 


Der experimentelle Aufbau und die Erkenntnisse die man zu erreichen hoffte kann, wer des
Englischen mächtig ist, im Detail im Originalartikel nachlesen:
Invasive surgery conducted on conscious greyhounds


Im unteren Teil des Artikels sind Angaben gemacht, an wen man sich mit Protestmails wenden
kann und anschließend die Links zu den zugrunde liegenden Quellen. 



Ich frag mich echt, was den Menschen reiten muß, sich solche Experimente überhaupt auszudenken,
geschweige denn das dann auch noch in die Tat umzusetzen. Wie muß einer gestrickt sein, der seine
Prioritäten so an der Leidenfähigkeit von Tieren vorbei  setzen kann? Und - wie wird man so...  shocked.gif   


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Oval 5

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Re: Australien - OP-Experimente ohne Narkose an Greyhounds
« Antwort #1 am: 23.05. 2013, 23h40 »

O.k. - nochmal von vorne...

Wenn man das "Abstract" der Studie liest, zeigt sich, daß die invasiven Eingriffe unter Narkose
vorgenommen worden waren...
Man kann scheinbar nichts, aber auch gar nichts glauben, was aus der Ecke kommt, ohne daß
man den Originaltext suchen geht (der war nicht verlinkt..) und erst mal selber nachliest.

Für mich stellt sich natürlich trotzdem die Frage nach dem Sinn solche Experimente. Und ich
wüßte auch gerne, wie die Rennhund-Gemeinde sich vorstellt ein sauberes Image erreichen
zu können, wenn man auf den Seitenwegen dann dauernd über solche Meldungen stolpert.

Andererseits ist das auch für den Tierschutz wieder ein Eigentor, wenn sich mit ein paar Klicks
zusätzlich im Netz schon deutlich zeigt, daß die Wirklichkeit eben doch ganz anders war als sie
dargestellt wurde. Auch auf Seiten der Tierschützer darf man etwas mehr erwarten .. oder nicht?


Mal sehen, ob nicht wenigstens noch raus kommt, was aus den Hunden geworden ist nach dem
Abschluß des Versuchs...


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