Bienenhaltung, Honigproduktion und wilde Bienen

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Autor Thema: Bienenhaltung, Honigproduktion und wilde Bienen  (Gelesen 1989 mal)

Oval 5

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Man nimmt an, daß bestäubende Insekten etwa 22 Billionen Euro jährlich zu
den Einnahmen der Europäischen Landwirtschaft beisteuern. Eine Vielzahl
auch von Nutz-Pflanzen ist auf Bestäuber angewiesen. Gleichzeitig ist die Zahl
der bestäubenden Insekten deutlich rückläufig und es wird erwartet, daß sich
dieser Trend fortsetzen wird.

Neben der domestizierten Honigbiene gibt es über 2500 wilde Bienen-Arten und
einige weitere bestäubende Insekten, die ihren Teil beitragen.

Wegen ihrer bedeutenden Rolle bemüht sich die EU Kommission nun mit einer
Reihe von Forschungsprojekten auf unterschiedlichen Ebenen etwas für die
Verbesserung der Situation zu erreichen.

 
3,3 Millionen Euro hat die EU für eine Studie zur Überwachung des
Bienensterbens vorgesehen

Die Europäische Union subventioniert die freiwillige Beteiligung an einer Studie
zum Bienensterben mit 70% der förderfähigen Kosten im Zeitraum vom 1.4.12
bis 30.6.13 mit einem Höchstbetrag von
EUR 62.876 für Belgien;
192.688 EUR fürDänemark,
EUR 66.637 für Estland;
EUR 213.986 für Finnland;
529.615 EUR fürFrankreich,
294.230 EUR fürDeutschland,
109.931 EUR fürGriechenland,
EUR 98.893 für Ungarn;
521.590 EUR fürItalien,
EUR 147.375 für Lettland;
EUR 92.123 für Litauen;
254.108 EUR fürPolen,
28.020 EUR fürPortugal,
EUR 183.337 für Slowakische Republik;
205.050 EUR fürSpanien,
EUR 39.862 für Schweden;
EUR 267.482 für das Vereinigte Königreich.
Lesen Sie mehr


Details zu den Hintergründen findet man über die Links der EU Health and Consumers Seite


Hoffen wir, daß dieses Geld sinnvoll eingesetzt wird und die Ergebnisse nicht
nur für die Wissenschaftler finanziell rentabel, sondern auch für die Bienen und
ihre Verwandten gewinnbringend sein wird. Selbst wer es nicht mit den Bienen
hat - ohne Bestäubung keine Frucht und ohne Frucht kein Brot.

Beängstigend das alles..
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Oval 5

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Re: Bienenhaltung, Honigproduktion und wilde Bienen
« Antwort #1 am: 19.07. 2013, 06h39 »

In der Forschung um das Bienensterben gibt es einen neuen Mosaikstein:


Wissenschaft - Tiere:
Schädliche Varroa-Milbe verändert Gehirn von Bienen



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Oval 5

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Re: Bienenhaltung, Honigproduktion und wilde Bienen
« Antwort #2 am: 16.05. 2014, 03h03 »

Sieht so aus, als hätte ich tatsächlich grade die Studie gefunden....


(laut Dokumenteneingenschaften: PDF mit 687,96 KB)

Ich bin noch nicht dazu gekommen, das zu lesen. Sonst wer vielleicht? Gibt es
unerwartete neue Erkenntnisse?


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Oval 5

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Re: Bienenhaltung, Honigproduktion und wilde Bienen
« Antwort #3 am: 17.11. 2016, 00h31 »

Um die Bienen war es hier lange ruhig.
Jetzt gibt es wieder ein Steinchen zum Mosaik:

Am University College London haben Wissenschaftler mit durch Neonicotinoide
vergifteten Bienen experimentiert und herausgefunden, daß sie die schädlichen
Auswirkungen von Neonicotinoid-enthaltenden Pestiziden auf Bienen durch eine
Bestrahlung mit einem dunkelroten Licht mindern können. Die besten Ergebnisse
hatten vrbeugende Beleuchtungen, allenfalls hilft den Binen aber auch Bestrahlung
innerhalb weniger Tage nach der Kontamination mit dem dunkelroten Licht (670nm).

Der Text ist auf Englisch, nicht allzu lang und ich finde ihn interessant

Light therapy could save bees from deadly pesticides icon_arrow.gif


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