GPI-Artikel "Umdenkprozeß in Spanien"

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Autor Thema: GPI-Artikel "Umdenkprozeß in Spanien"  (Gelesen 1187 mal)

Oval 5

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GPI-Artikel "Umdenkprozeß in Spanien"
« am: 07.12. 2012, 05h03 »

Ein wie ich finde interessanter Artikel zu den leisen Vorboten einer Veränderung der
Sicht auf den Galgo in seiner Heimat Spanien.
Weil wir mit positiven Meldungen aus dem Tierschutz ja leider nicht überhäuft werden
speziell wenn es um Menschen und deren Verhalten geht, freut es mich, wenn neben
den natürlich nach wie vor unzähligen Hilferufen und Schreckensmeldungen von den
Tierschutzorganisatoren auch die allgemeine Strömung in den jeweiligen Ländern in
Worte gefaßt wird und sich so das Bild als Ganzes abrundet.
 

Umdenkprozeß in Spanien

Wer regelmäßig einen Blick auf unsere Homepage oder die der
Streunerhilfe Katalonien (www.streunerhilfe-katalonien.de) wirft,
kann sich sicher noch an die Galgos „Sharima“ und „Lea“ erinnern.

(Foto)

Beide Galgos wurden von Marc, dem Tierheimleiter der Streunerhilfe,
aus der Tötungsstation in Cuenca ( Südwestspanien), neben weiteren
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heiwak

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Re: GPI-Artikel "Umdenkprozeß in Spanien"
« Antwort #1 am: 07.12. 2012, 08h08 »

Diese leisen Veränderungen finden schon seit langer Zeit statt, jedoch werden immer nur die Horrormeldungen von den ausländischen TS-Orgas verbreitet. Da ist es doch sehr zu begrüssen, dass wenigstens eine Orga auch mal positive Meldungen bringt.
Auch Mo vermittelt die meisten Hunde IN Spanien und wird deshalb oft von anderen TS`lern angefeindet.

Wie schon öfters geschrieben sehe ich auch hier Veränderungen, es sind keine großen auffälligen Veränderungen aber sie sind sichtbar für Menschen die mit offenen Augen ihre Umwelt betrachten.
Ich sehe in meiner unmittelbaren Umgebung oft sensationelle Dinge (nicht für unsere Begriffe, aber für die Einheimischen hier): so geht seit einer Woche eine ältere Spanierin mit ihrem kleinen Mix doch tatsächlich spazieren! Gut, klingt nicht großartig, aber bis dato war der Hund nur im Vorgarten. Eine andere alte Dame hat für ihren Zwergpudel einen Pullover gestrickt und führt stolz den Hund mit seinem Pullover aus und an jeder Ecke stehen Wasser- und Futternäpfe für die Katzen- und Hundestreuner. Hecken werden oftmals nicht geschnitten (und das ist sensationell, da der Canario seinen Garten immer tipptopp in Ordnung hält), da sich darin ein gerade bebrütetes Vogelnest befindet.

Natürlich gibt es noch immer die Kehrseite, aber gaaanz langsam wird es besser.
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Oval 5

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Re: GPI-Artikel "Umdenkprozeß in Spanien"
« Antwort #2 am: 07.12. 2012, 08h19 »

Ich finde es toll!
Deshalb habe ich es verlinkt - weil es so selten einer sagt, weil es aber eben auch Teil der
Wirklichkeit ist und ein sehr hoffnungsvoller noch dazu.

Und es geht in vielen Ländern etwas vorwärts.

Für mich müssen auch nicht unbedingt unsere Standards für überall gelten - nur muß es
den Tieren in ihrer Heimat gut gehen. In Spanien ist es warm, wenn nicht heiß. Da möchte
man daß ein Hund Schatten hat am Tag und genug Wasser und solche Dinge. Der muß ja
nicht ständig drinnen leben, um es gut zu haben.

In Irland ist es zwar vom Wetter her sehr unbeständig, aber deutlich wärmer als bei uns.
Also kann man auch dort nicht einfach verlangen, was man für Deutschland richtig findet
weil es für Deutschland paßt.
Da geht es eher um chippen und registrieren, um Parasitenbekämpfung, Impfungen etc.


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