Lebershunt - Der Portosystemische Shunt, kurz "PSS"

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Autor Thema: Lebershunt - Der Portosystemische Shunt, kurz "PSS"  (Gelesen 2059 mal)

Oval 5

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Shunt - das hatte ich doch schon mal gehört im Zusammenhang mit einem Windhund?
Also bin ich, als diesmal davon die Rede war, auf die Suche gegangen nach Erklärungen,
was das überhaupt genau ist.

Ein Shunt ist demnach, wenn ich das richtig begriffen habe, eine Ader, die das mit
Nahrungspartikeln aus dem Darm angereicherte Blut statt in die Leber, an der Leber
vorbei, direkt in den Blutkreislauf leitet.
Daß es Probleme gibt, wenn da eine Abkürzung genommen wird, ist eigentlich logisch -
schließlich hat die Leber ja eine Funktion im Körper und wenn die mal eben nicht
genutzt wird, kann das nichts gutes heißen.

Ich werde nicht neu erklären, was ich im Netz fertig gefunden habe, weil das erstens
albern wäre, und zweitens respektlos denen gegenüber, die sich die Mühe längst
gemacht haben mit der Erklärung.

Wichtig vorweg vielleicht noch, daß es eine angeborene Disposition gibt für den Shunt
aber auch nicht erbliche Formen, und ausgesprochen vielfältige Ausprägungen der
Erkrankung. Es kann eine einzelen Ader oder auch mehrere sein. Die Stellen, an denen
sie liegen, können sehr unterschiedlich sein und dementsprechend auch die
tatsächlichen Auswirkungen. Wann ein Shunt entsteht ...
Die Details überlasse ich nun aber denen, die mehr Ahnung davon haben als ich:

auf Deutsch eine grundlegende Erklärung
Lebershunt - Der Portosystemische Shunt "PSS"

und auf Englisch eine sehr detailierte Behandlung der Thematik:
Portosystemic Shunts


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Syrah

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Re: Lebershunt - Der Portosystemische Shunt, kurz "PSS"
« Antwort #1 am: 15.01. 2014, 22h05 »

danke...ein thema, was wir grade nahe geht und wovon ich vorher noch nichts gehört hatte
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Oval 5

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Re: Lebershunt - Der Portosystemische Shunt, kurz "PSS"
« Antwort #2 am: 16.01. 2014, 02h45 »

Ich muß gestehen, daß ich auch noch nicht viel zum Thema gehört hatte - und nein, ich bin auch wirklich nicht scharf darauf, das selber zu erleben - muß man sicher nicht freiwillig haben.
Mein Mitgefühl allen Betroffenen - Zwei- wie Vierbeinern!

Wenn man die Beschreibungen der Symptome durch geht, kann man sich, glaube ich, lebhaft vorstellen, wie lang im Zweifelsfall alleine die Vorarbeit bis zu einer sauberen Diagnose dauern kann - speziell, wenn man lieber erst alles andere versucht hat, bevor man einen ausgebildeten Tierarzt aufsucht.

Irgendwelche neurologischen Störungen...... da kann einem ja wirklich viel einfallen, bevor man an eine Ader denkt, die das ungefilterte Blut an der Leber vorbei in den Blutkreislauf schickt..
Nur gut zu wissen, daß es dann doch anscheinend Erfahrungswerte und auch zumindest operativ Möglichkeiten einer Heilung zu geben scheint.     


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