Probleme nach sterilization eine Hündin.

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Autor Thema: Probleme nach sterilization eine Hündin.  (Gelesen 3650 mal)

KimC

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Die Züchterin vom men Deerchen hat uns geschrieben und um Hilfe/Beratung gebeten.

Zitat
Liebe Leute,
 
ich wollte Euch mal wegen meiner Aine schreiben, sie wurde Ende Juli kastriert (geschlossene Pyometra)  – war alles gut danach.
3,5 Wochen später: erhöhte Temp. empfindlicher Bauch, im Uschall (2 mal gemacht – hier im Norden und bei einer TÄ bei Rüdiger Bass bei Stuttgart), alles recht ok, bis auf eine kleine Verdichtung des Gewebe seitlich an der Flanke.
Sie bekam vom TA hier Baytril, (8 Tage lang) danach ging es ihr relativ normal.
Die Blutabnahme / Laboruntersuchung in dieser Zeit habe ich selber in die Wege geleitet.
 
Da ich mir nicht sicher war, wegen dem leichten Ausfluss aus der Scheide, habe ich auch noch ein Abstrich gemacht. Es könnte ja auch eine beginnende Scheidenentzündung sein...Alles ist ja schnell gemacht und kostet ja nicht viel, man kann aber zumindest das eine oder das andere ausschliessen.
Bei de Befunden war eigentlich alles soweit i.O. (Leukozyten 6000, vor der OP über 30.000), bis auf den CRP Wert 10 fach erhöht und auch im Blutbild die Monozyten Anzahl deutlich höher.
Mir war  von ein paar Tagen eine wirklich geringe Rötung an einer Stelle (Flanke) aufgefallen und zwar, auf diese Seite, wo sie besonders schmerzhaft beim TA diese 3,5 Wochen nach der OP reagiert hat und auch im U- Schall eine Art Verdichtung (ca. 2 cm) zu sehen war.
Nun sieht die Stelle so aus – siehe Fotos.
Es ist ganz sicher eine Unverträglichkeit auf etwas was im Bauch ist und nicht organisch ist. Das hat mittlerweile auch der TA gemeint, wo sie operiert wurde (habe ihm die Fotos geschickt), weiter hat er mir aber keine Empfehlungen gegeben.
Aber nun:
Was macht man eigentlich in so einem Fall, es ist im Prinzip nicht mehr die Frage was es ist, sondern was macht man???
Ich konnte nicht wirklich feststellen, dass etwas rausgekommen ist aus dieser Wunde und wenn dann war es viel zu wenig! Mittlerweile fängt eine andere Stelle genauso zu machen und exakt auf der anderen Seite (also doch die Stellen wo die Eierstöcke entfernt und abgebunden wurden, was der TA zuerst meinte, das kann nicht sein, jetzt aber “durch die Blumen” das doch irgendwie zu verstehen gibt) ist eindeutig eine Verhärtung im Bauch, die  ich tasten kann.
Die Temperatur ist nicht tragisch aber auch nicht normal: immer zw. 38,5 und aber auch schon 39,4. Aine wirkt selbst nicht wirklich krank, sie frisst und geht auch spazieren, dennoch unter normalen Umständen ist sie doch ein Tick besser drauf.
 
Ich habe es “satt” hier zum TA zu gehen, kriege eh keine vernünftige Hilfe und habe auch nicht vor jedes mal für GAR NICHTS 25 Euro für eine allgemein Untersuchung und Beratung zu zahlen!!! Dabei geht es mir nicht um das Geld! Nur - dass die sich nicht schämen!
Ich habe sie nun wieder auf Antibiotika “Amixiclav” gestellt 20 mg/ kg alle 8 (zuerst) –12 (dann) Stunden.
Habe ihr auch eine Reihe von homöopathischen Sachen gegeben, gebe ich immer noch, nun aber auch noch das Antibiotikum, da ich doch Angst habe, dass es im Bauch ohne diese Gaben schlimmer sein könnte.
 
Bitte leitet auch meine email an andere (Esther z.B. auch an Rene Devaux....), vielleicht möchtet ihr das auch Euren TÄ zeigen (Rüdiger – vielleicht der netten jungen TÄ, die Uschall gemacht hat), vielleicht weisst jemand Rat. Ich kriege hier schon so langsam die Kriese!!
 
Im Anhang einmal Foto von vorgestern und einmal von heute.
 
Danke!!! Danuta

Zur Ergänzung, die Hündin ist 9½ Jahre alt, und wiegt 36 Kilo. Sie Frisst, und kann spazieren gehen, ist aber definitiv nicht auf Ihre Höhe.
Das letzte der beiden Bilder ist von Gestern.

Edit: Die Bilder erscheinen nicht, was habe ich hier falsch gemacht?






Edit Oval ca. 22h30 - ich hab Dir die Dateianhänge rein gesetzt

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Oval 5

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Re: Probleme nach sterilization eine Hündin.
« Antwort #1 am: 02.09. 2012, 22h45 »

Zu den Beschwerden der Hündin (und bitte, ich bin kein Tierarzt..) fällt mir ein:
 
Ist denn schon ein Röntgenbild gemacht worden vom Bauchraum der Hündin?
Nicht daß bei der OP aus Versehen z.B. eine Klammer oder so etwas im Bauch
geblieben wäre - so etwas kann man auf einem Röntgenbild erkennen (Metall).


Ich weiß auch nicht viel -
ich würde ganz sicher noch zu einem anderen TA fahren und eine zweite Meinung
erfragen, wenn ich kein Vertrauen hätte zu dem, bei dem ich bin. Und das sieht
schon ziemlich schlimm aus.

Andererseits kann ich mich erinnern, daß wir so Beulen, die dann aufgegangnen
waren manchmal bei "DepotSpritzen" hatten bei unseren letzten Ncht-Windhundn.
Also ich glaube das waren Medikamente nach einer OP die gespritzt worden waren
und dann ein paar Tage wirken sollten.
Manche Spritzen haben sie nicht vertragen.
Das sah ungefähr so aus wenn es dann aufgegangen ist.
Aber genz ehrlich - ich weiß nicht mehr wirklich, was wir damals gemacht haben
dann. Nur daß ich mich geärgert hatte und es teuer war... weil eben nochmal
einen Behandlung nötig wurde. 

Wenn man weiß, was gespritzt wurde und wo in etwa (das macht man als TA
normal immer etwa an der gleichen Stelle), dann kann man sehen, ob das evtl. so
eine Reaktion auf eine Spritze ist.   


Die Fotos hab ich Dir gerichtet - mußten rechts neben dran noch "eingestellt" werden - es gibt im Büro ein Thema icon_arrow.gif wie das geht (Punkt 2.).
In der Rubrik kannst Du auch einfach mal was ausprobieren - ein paar Tests machen  smiley.gif
Wenn Du dazu dann noch Fragen hast, stelle die doch bitte dort, dann können wir hier bei der Krankheit der Hündin bleiben.
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heiwak

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Re: Probleme nach sterilization eine Hündin.
« Antwort #2 am: 03.09. 2012, 07h52 »

Vielleicht hilft diese Dissertation weiter.

Für mich sieht es fast nach einer Kollagenose aus, aber ich bin ja kein Mediziner.
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Oval 5

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Re: Probleme nach sterilization eine Hündin.
« Antwort #3 am: 06.02. 2013, 04h14 »

Wie ist das eigentlich weiter gegangen?
Weißt Du was, Kim? 

und überhaupt.. was ist eine Kollagenose, heiwak  icon_question.gif


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heiwak

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Re: Probleme nach sterilization eine Hündin.
« Antwort #4 am: 06.02. 2013, 07h26 »

Vereinfacht gesagt ist eine Kollagenose eine Autoimmunerkrankung des Bindegewebes.

Es würde mich auch interessieren wie es mit der Hündin weiterging.
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