PeTAs wahres Gesicht

greyTs livingroom

*




Autor Thema: PeTAs wahres Gesicht  (Gelesen 1365 mal)

Oval 5

  • Globaler Moderator
  • *
  • Beiträge: 13695
PeTAs wahres Gesicht
« am: 09.04. 2013, 00h55 »

Ein etwas älterer Beitrag aus meinem Fundus.. Es geht um die Forderung PeTAs zu einem
"Heimtiergesetz" - oder anders: Wie bringe ich ein Volk dazu, sich selbst zu entmündigen:


Heimtierschutzgesetz - PeTAs Vorstellungen
 


Unglaublich, aber ganz real:
PeTA meint doch tatsächlich, daß alle freilaufenden Heimtiere kastriert werden sollen.
Daß wir noch ein Gesetz gegen unsere Eigenverantwortung selber schaffen sollen,
daß wir uns selber den Zwang unterschreiben sollen, daß Hundehalter einen Führerschein machen
müssen.
Und das alles immer unter dem Deckmäntelchen des "Tierschutz"gedanken.

Mir kocht da die Galle hoch, wenn ich das lese.
 
Eine gesunde Population braucht für die Gesunderhaltung der Art einen ausreichend großen Genpool.
In der Natur haben nur etwa 10 bis 20 % der Tiere langfristig überlebenden Nachwuchs, der sich selber
wieder vermehrt. Wo immer der Mensch diese harte Selektion im Bezug auf die Zucht vernachlässigt,
kommen binnen einiger Generationen die ersten Degenerationserscheinungen zum Tragen und in der
Folge, daß der Mensch in der Regel auch nach anderen Kriterien selektiert als die Natur, entstehen im
Regelfall durch Gendrift und geschlossenen Zuchtbücher zunehmend mehr genetisch ungesunde
Nachkommen zur Welt.

Wenn wir nun, wie PeTA das fordert, die natürliche Verpaarung unterbinden indem wir alles kastrieren,
was nicht niet- und nagelfest ist, dann reduzieren wie den Genpool unserer Haustiere noch weiter als das
bereits geschehen ist.

Ein bisschen weiter gedacht und ein paar Jahre dazu gerechnet haben wir dann die Streunerpopulationen
durch neuter und release/Einfangen, Kastrieren, Wiederfreilassen-Projekte de facto ausgerottet und gleich-
zeitig die letzten tatsächlich gesunden Populationen unserer Heimtiere auch noch versaut.

Jeder, der heute lieber einen Streuner von Rumänischen oder Spanischen Straßen zu Hause hat als einen
verzüchteten Rassehund, weil der so viel gesünder und vitaler ist und vielleicht auch weil er sich
den wirklich gut gezüchteten Welpen für 1500,- € schlicht nicht leisten kann, soll sich mehr als nur einen
Woche Zeit lassen und genau darüber nachdenken (ggf. auch recherchieren), ob was PeTA da fordert
nicht langfristig mehr Tierleid verursacht, als es verhindert.

Wirklich und ehrlich, mich macht das sooo sauer.
Statt über eine Förderung im Bereich der Erziehung zu selbstverantwortlichem Handeln zu einem
vernünftigen Umgang mit der Welt zu gelangen, versuchen da kleinkariert denkende Fanatiker selbst die
letzten Nachzuchten die in Privathaushalten tatsächlich noch mit Familienanschluß großgezogen und oft
direkt ohne Zwischenhandel und Geldgier in gute Hände weitergegeben werden zu unterbinden, indem sie
uns dazu mißbrauchen uns auch noch gegen unsere eigene Freiheit unterschreiben zu lassen.

Jedem steht heute frei, seine Tiere so zu halten, daß sie keine ungewollten Jungen bekommen. Dazu
bedarf es wirklich keiner Gesetzesänderung.
Wir haben auch durch das Internet einen so unglaublich umfassenden Pool an Informationen über fast alle
gängigen Haustierarten zur Verfügung, daß es ein Leichtes ist, sich die nötigen Informationen für eine gute
Haustierhaltung binnen weniger Stunden zu beschaffen und es gibt eine Vielzahl von kompetenten
Ansprechpartnern an deren Kontaktadressen man fast unumgänglich gerät, wenn man nur einmal in der
Suchanfrage zu einer bestimmten Tierart etwas herumstöbert.

Wofür in aller Welt brauchen wir noch ein Gesetz für den privaten Heimtierhalter, wenn nicht mal die
Einhaltung der für Privatleute selbstverständlichen Passagen des Deutschen Tierschutzgesetzes in der
Schweinekastration, der Geflügelhaltung, der Rinderzucht und was da alles an Viehzucht existiert, einge-
halten oder eingefordert wird.



Der Hohn schlechthin: Nehmen sie kein Tier vom Züchter!!!! Wo meinen diese Menschen von PeTA
eigentlich, daß die Tiere in den Tierheimen herkommen, wenn nicht aus dem Uterus ihrer Mutter und
besten Falls war diese Mutter in guten Händen bei verantwortungsvollen Menschen, die sie gut gefüttert,
geschützt und mit Verstand umsorgt haben.
Sollen wir lieber das ungehinderte Tierelend unterstützen und unsere Züchter aushungern, die sich nach
der Decke strecken müssen, um den Tierschutzansprüchen unserer Republik gerecht zu werden?

Das ist doch alles nur widersinnig.


Natürliche Selektion ist nicht niedlich, aber sie schützt Tiere vor falsch verstandener Tierliebe und
schrecklichen Degenerationserscheinungen


Gespeichert

Syrah

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 218
Re: PeTAs wahres Gesicht
« Antwort #1 am: 16.01. 2014, 23h04 »

Gespeichert
 

+ Schnellantwort

Seite erstellt in 0.062 Sekunden mit 31 Abfragen.