Grasmilben - eine neue Erfahrung

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Autor Thema: Grasmilben - eine neue Erfahrung  (Gelesen 1794 mal)

Oval 5

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Grasmilben - eine neue Erfahrung
« am: 14.09. 2013, 21h18 »

Bisher waren meine Hunde von dieser Plage immer verschont geblieben - jedenfalls gab es keine Symptome, die ich
dem Befall mit Grasmilben hätte zuordnen müssen. Dieses Jahr hat es wohl ziemlich große Mengen gegeben hier in
der Gegend und so hatte ich dann an ein paar Stellen quietschorange Punkte im schwarzen Fell der Vorderbeine
meiner Prinzessin entdeckt. Nach Klärung der Ursache und genauerer Untersuchung haben sich auch in den Zehen-
zwischenräumen der anderen beiden solche Stellen gefunden. Neben den orangenen Parasiten gab es dort dann
auch etwas Sekret vergleichbar mit dem Ohrenschmalz von Hunden. 

Eine schöne Zeichnung von dem Parasiten hab ich im Netz bei einem Kammerjäger aufgetrieben:
 
Zitat von: axel-schaedlingsbekaempfung.de


Die Milben sitzen ja natürlicherweise im Gras (daher der Name) und folglich sind speziell die Zwischenräume der
Zehen und die Beine betroffen. Auch die Armbeuge kann wohl eine bevorzugte Stelle sein.

Zu schwerem Befall kann ich aus eigener Erfahrung nichts beitragen, weil ich es wohl mal wieder sehr früh gesehen
habe. Keine Entzündungen und auch nur wenig Milben... Das kann aber laut Tierarzt ganz anders werden, wenn
man es nicht rechtzeitig merkt..


Viel war nicht nötig, um den Hunden wieder ein Leben ohne diese Plagegeister zu verschaffen:
Ich habe ein Frontline-Spray besorgt mit dem die Hunde an vorwiegend den Beinen und an gut versteckten Stellen
etwas eingesprüht werden. Um in den Zehenzwischenräumen ganz bis hoch zu kommen habe ich mit einem
Wattestäbchen direkt in die Flüssigkeit gestippt und dann damit die versteckten "Taschen" ausgerieben.



Soll bis zum Frost alle drei Wochen widerholt werden - wobei viel Regen wahrscheinlich auch schon reicht, um den
Plagegeistern draußen den Garaus zu machen. Die mögen es nämlich warm und trocken. Daher sind sie wohl auch
auf der Seite des Kammerjägers gelandet. Bei ebenerdigem Zugang zum Garten kann laut seiner Beschreibung das
Problem nämlich im wahrsten Sinne des Wortes auch ins Haus getragen werden.
 
Mehr als notwendig werden wir hier nicht tun, aber eben so viel, daß wir Folgeschäden auf jeden Fall vermeiden.
Weil offene Stellen und Entzündungen brauchen die Hunde ja wirklich nicht - dann kann es nämlich langwieriger
und auch schmerzhaft werden. Was für ein Luxus, daß diese Parasiten in Leuchtfarbe daher kommen    klimper.gif


Ach ja - noch was:
Die benutzten Wattestäbchen liegen jetzt ein paar Tage zwischen den Decken im Auto, um eventuell dort sitzend
Parasiten gleich mit zu eliminieren...


Gespeichert
 

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