Kälteempfindlichkeit und "Sitz" .. was man so hört.

greyTs livingroom

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Autor Thema: Kälteempfindlichkeit und "Sitz" .. was man so hört.  (Gelesen 1289 mal)

Oval 5

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Der Greyhound, hab ich mir sagen lassen, sei aus irgendwelchen anatomischen Besonderheiten
nicht in der Lage, sich normal hin zu setzen  undecided.gif

und..
er sei extrem Kälte-empfindlich.  :'( neu

Also ja, der Greyhound hat vergleichsweise wenig Körperfett (außer er ist zu dick) und das
bedeutet, daß er sowohl bei Hitze als auch bei Kälte im Vergleich zu anderen Hunden in
Extremsituationen weniger lange die eigene Körpertemperatur aufrecht erhalten kann.
Das darf man so als gegeben hinnehmen.
Wer also mit seinem Greyhound an der Leine bei Minusgraden lange Ausflüge durch die Stadt
macht und viel steht, der packt seinen Greyhound dann eben in ein Mäntelchen. Auch wird der
Greyhound im Sommer deutlich schneller Probleme bekommen im warmen Auto als andere
Hunde. 

Wenn sich Euer Grey aber draußen frei bewegen kann ist zumindest das Thema Kälte deutlich
weniger dramatisch, als man es oft hört oder liest. Der Grey hat nämlich sehr wohl Unterwolle.
Der Schwarze hat uns das neulich mal wieder deutlich demonstriert - es hatte immerhin
deutlich unter 0 °C. Nebenbei ist das Vorurteil zum "Sitz" gleich auf den Prüfstand gekommen -
und hinten runter gekippt.

Man muß nicht alles einfach übernehmen, was man so hört. Oft führen Mißverständnisse oder
Übertreibungen zu echten Stilblüten. Mit Aufmerksamkeit, Beobachtung und einer Portion
gesundem Menschenverstand wird man auch seinem Greyhound relativ einfach gerecht im
Alltag.


Ganz unaufgeregt und völlig freiwillig macht der Bubi ein sauberes Sitz....




.. um sich dann irgendwann in den kalten Schnee zu legen.








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