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Dänische Waffennarren schießen auf Hunde????

Begonnen von Oval 5, 22.02.2013, 08h01

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Oval 5

Ich muß mal fragen, nachdem in einem anderen Forum neulich jemand berichtet hat, daß es in Dänemark Leute gäbe, die Hunde erschießen, wenn die auf deren Grundstück laufen........

Ist an diesem Gerücht etwas dran?
Gibt es da Probleme?
Wir hatten ja neulich schon mal das Gesetz angesprochen, daß es für große Hunde in Dänemark so gefährlich macht wenn sie auf Angriffe kleiner Hunde normal reagieren - nämlich sich zur Wehr setzen.

Ist da mehr, oder ist da ein Gerücht hoch gekocht, Kim?



KimC

Es gab vorfälle wo Hunde geschossen wurde. Nach dem Jagdgesetz darf ein Bauer streunende Hunde schiessen wenn diese dabei sind nutztiere zu jagen oder töten.
Weiterhin darf ein Grundstückbesitzer nach öffentlicher ankündigung Hunde erschiessen die auf sein Grundstück streunen.
Manchmal wird das ziehmlich überinterpretiert, und wenn es etwas gibt das die Polizei hier egal ist dann ist es Tierschutz. Menschen die sich Jäger nennen kommen auch leicht davon. Da gab es ein Jäger, der nach einbruch der Dunkelheit ein vermeindlicher Fuchs erschoss. Er durfte er in der Dunkelheit gar nicht jagen. Der Fuschs war leider ein schlitten mit zwei Kinder, die getötet wurden. Kann dieser Mensch auch heute noch auf Jagd gehen? Ja doch!

In andere Worte: Man kann diese Gesetze brechen wie man will, die Polizei kümmert sich nicht drum. Der Hundehalter war ja sicherlich selber schuld..

Aber wehe du wirst überfallen, und gbt den Täter einz auf der Rübe! Verbrecherschutz haben wir noch!

Oval 5

Ist das Gesetz denn geändert worden?
Oder war das "schon immer" so?


Die Geschichte mit den Kindern ist schrecklich!
So etwas gab es hier in der Ortschaft vor ~30/40 Jahren auch mal.
Ein Bauer wollte nach seinem Getreide sehen auf dem Feld und wurde für ein Reh gehalten.
Ob der Jäger weiter zur Jagd gegangen ist weiß ich nicht. Gut möglich...

Die Wittwe war mit ihren Kindern dann hier wieder weg gezogen zu ihren Eltern soviel ich weiß - kann ich verstehen.
Ich muß gestehen, daß ich froh bin nicht zu wissen, wer damals geschossen hat.
Was macht man dann mit dem Gefühl, wenn man doch nichts ändern kann....  alles nicht komisch.


   

KimC

Es ist kein Gesetz in dem Bereich geändert worden.
Was geschehen ist das es hier kaum noch gezetzeshüter gibt, entsteht ein Problem, zB das jemand sein Hund auf dem Felder andere streunen lässt, und der Landwirt nicht den Hundehalter dazu bringen kann das Problem zu lösen, dann eskaliert es manchmal, und oft wird recht schnell das problem in eigene Hände genommen. Mancmal auch zu schnell. Geschieht das, gibt es auch kein Polizei das zu bremsen.


Oval 5

Das ist beängstigend, bestimmt auch wenn man da wohnt, oder?



Oval 5

#5
Es soll wohl nun was passieren.

ZitatFreitag 21. Februar 2014 | 05:16

Neue OZ:
Neue OZ – Nachricht zu Hundegesetzen in Dänemark

Osnabrück – Dänemark entschärft umstrittene Hundegesetze

Halter sollen Recht auf Gutachten vor Tötung erhalten


Osnabrück.- Dänemark will seine umstrittenen Hundegesetze entschärfen.
Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Freitag) unter Berufung auf
Ministeriumsangaben aus Kopenhagen. Demnach sollen Hundehalter, deren
Vierbeiner durch Beißattacken aufgefallen sind und deshalb eingeschläfert
werden sollen, in Zukunft einen Experten zur Begutachtung hinzuziehen
dürfen. Dieser ---weiter--->

Das klingt doch gut!
Nicht perfekt, aber wirklich viel besser, als wenn einfach irgendein einzelner Beamter eine Entscheidung über das Weiterleben eines Hundes entscheiden darf oder muß, find ich.


KimC

Es ist aber alles bis auf weiteres Absichtserklärungen. Es gibt bis jetzt nicht mal ein neues Gesetzesentwurf. Und so lange bleibt da alte Gesetzt in Kraft.
Hier macht das Parlament von Juni bis Oktober Sommerurlaub. Ob ein neues Gesetz noch bis Juni in Kraft gesetzt werden kann, ich bezweifle es. Urlauber sollte das beachten.

Ausserdem sind gewisse Interessenverbände mehr darauf aus ihre eigene Sache zu vertreten. So will der Danische FCI zuchtverband alle FCI rassen (mit FCI Ahnenafel versteht sich) vor dem Rassenverbot bewahren. Bereits jetzt muss ein Hundehalter beweisen das sein Hund keine Verbotene Rasse enthällt. Da kommt ein Ahnentafel ja geradezu recht. Übrigens sind "Dissidenz" bei solch eine beweisangabe vom FCI zuchtverband als "Fälschungen" begutachtet worden, hund wurde eingeschläfert..

Die 400 Hunde laut angaben der Polizei stimmt nicht. Es mag sein das 400 Hunde wegen angreiffen von Menschen eingeschläfert wurde. Es wuerde aber auch ein beachtlicher anzahl von HUnde eingeschläfert die wegen andere delikte eingeschläfert wurde. So zB Mischlinge deren Herkunft nict bewiesen werden konnte, oder sogar Hunde die von andere Hunde angefriffen wurde, und sich verteidigte. 1200 Hunde, könnten hinkommen.

Damit das meine Hunde nicht passieren soll, trage ich bei unsere Spaziergänge immer eine Zitrusflasche.. Die kosten um die 50cent, und der Verschluss hällt so dicht das man die ohne probleme wie Leckagen mit sich tragen kann. Damit spritze ich bei bedarf ein Angreifer an, und ja, ich ziele in die Augen. Falls das nicht reicht, habe ich auch noch ein Hammer dabei. Damit habe ich noch kein Hundeschädel zerschlagen, wenn es aber sein muss tuhe ich es.