Das für Knochenkrebs beim Greyhound verantwortliche Gen identifizeirt

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Autor Thema: Das für Knochenkrebs beim Greyhound verantwortliche Gen identifizeirt  (Gelesen 2617 mal)

Oval 5

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Original bei tripawds.com: Osteosarcoma Gene Identified in Greyhounds
- sinngemäß übertragen (hoffe ich zumindest... )

Auf dem 10. Solvang Greyhounds Festival, das GERYTlegs jährlich veranstaltet um
Spenden zu sammeln um Greyhounds mit gebrochenen Beinen helfen zu können, wurde
bekannt gegeben, daß Dr. Guillermo Couto und Dr. Carlos E. Alvarez die genetische
Grundlage für ein erhöhtes Knochenkrebsrisiko beim Greyhound entdeckt haben. 

Die rein aus Spenden finanzierte Forschungsarbeit hat laut Abstract einen ungewöhn-
lichen Ansatz verfolgt. Osteosarcome (OSA) seien unter den Knochenkrebsarten die
Häufigsten sowohl bei Mensch als auch Hund und der Greyhound als am häufigsten
betroffene Rasse für die Forschung prädestiniert.
Dr. Alvarez schlug vor, daß jene Genmutation, die eine Entstehung von Knochenkrebs
begünstigt durch die Leistungszucht befördert worden wäre weil sie gleichzeitig eine
verbesserte Rennleistung zur Folge hätte. Wenn das nun wahr wäre und alle Renn-
Greyhounds auf beiden Chromosomen diesen Defekt trügen, so der Text weiter, könne
man mit den klassischen Methoden keine Abweichungen erkennen (bei der Abweichungen
von der Norm erfaßt werden). Er schlug eine innovative Methode vor, die nicht die
Grenzen der herkömmlichen Vergleiche habe und Genom-weit Abweichungen mit einem
erhöhten OSA-Risikos identifizieren würde. Derartige Entdeckungen würden zu einer
schnellen Entwicklung von Therapiemöglichkeiten und Versuchen an erkrankten Hunden
führen und einer Übertragung auf die Humanmedizin.

Diese Studie wurde nun kürzlich abgeschlossen, die Ergebnisse werden demnächst,
heißt es, veröffentlicht. Die aufregenden Entdeckungen beinhalteten unter anderem die
Identifikation des Gens auch beim Menschen.

Neben dieser Sensation stellte Dr. Couto auf dem Festival auch das Greyhounds Health
and Wellness Program der Ohio State University
vor in einer PDF-Präsentation, die hier
heruntergeladen werden kann(12,5 MB): 

(edit 28.5.14 - neuer Link, jetzt sollte es wieder gehen, PDF 12,52 MB)

Weitere Informationen und die Möglichkeit sich eventuell auch mit einzubringen bestehen
über die Website der OSU.


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Oval 5

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Hier gibt es ein Update - leider ohne genaues Datum. 
Ich habe mich um eine hoffentlich inhaltlich tatsächlich richtige Übersetzung bemüht,
kann aber leider nicht garantieren, daß das 100% stimmt. Das Original findet sich
im Zweifel über den Link: 

UPDATE:
Nach der Veröffentlichung dieser Nachricht wurden wir von OSU Repräsentanten
der Doktoren Cuoto und Alvarez kontaktiert um zu klären, was mit der Studie
genau erreicht worden war. Dr. Alvarez ließ und wissen, daß:

“Ich würde nicht sagen, daß wir DAS Gen für den Knochenkrebs beim Greyhound
gefunden haben. Eher, daß wir mehrere in Frage kommende Regionen im Genom
identifiziert haben (von denen jede ein oder mehrere Gene enthält). Wenn wir von
Validation sprechen in dieser Arbeit, werden wir uns beziehen auf 1.) die Entdeckung
von möglichen Kandidaten mit Hilfe genomweiter Kartierung (orig: genomewide
genetic mapping) und 2.) diese Resultate an einer zweiten Gruppe von Hunden
bestätigen. 

Eine formale Validierung würde wahrscheinlich den Aufbau eines Nagetier-Modells
erfordern, mit mehreren möglichen Ursachen für ein erhöhtes Knochenkrebsrisiko.”

Übertragung Oval@greyts.eu

Vermutlich ist das jetzt die Studie selber


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