Offene Stellen an den Pfoten

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Offene Stellen an den Pfoten

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Oval 5:
Ich kann noch nicht sagen, wie diese Geschichte hier weiter gehen, und in
welcher Rubrik sie zuletzt landen wird. 

Mein Azawakh hat seit dem vergangenen Sommer immer wieder offenen
Stellen an den Pfoten. Im Sommer hatten wir das nach ein paar mal
eincremen wieder im Griff.


--- Zitat von: http://www.jagdwindhund.com/greyTs/index.php?topic=5356.msg13411#msg13411 --- 3.6.2015...
Mit dem Hofnarren war ich der Tage dann wegen eines Leck-Ekzems beim Tierarzt.
.......... Jetzt wird er äußerlich 2 x täglich behandelt mit einer Emulsion namens Hydrocortisel. Das enthält Antibiotika und Cortison und hilft dem Kleinen sehr. Er ist wieder bedeutend ruhiger und ansprechbarer. Die offenen Stellen wachsen schnell wieder zu und sowohl Schmerzen als auch Juckreiz sind offensichtlich behoben. Ein guter Anfang.

........
Zudem ist die Ursache des Leck-Ekzems nicht eindeutig geklärt.
Das können Flohstiche sein, aber auch Milben oder z.B. ein Kontakt mit den Brennhaaren des Eichenprozessionsspinners - zu letzterem hatte ich ja neulich mal ein eigenes Thema gemacht und die Jahreszeit paßt. 

--- Ende Zitat ---

Irgendwann im Herbst hatte der Azi nach einem längeren Spaziergang
wieder offene Stellen an den Ballen entwickelt. Behandelt wie oben war
das schnell wieder abgeheilt und auch bald vergessen.

Seit ein paar Wochen geht es nun wieder los.  rolleys.gif
Ein Spaziergang durch den Wald nach einem Sturm hat uns wieder mitten
in die Wirklichkeit zurück geholt. Wieder sind die Ballen einzelner Zehen
offen und wund. Diesmal habe ich Fotos gemacht. Immer wieder welche. Die
Qualität läßt zu wünschen übrig, aber je länger und öfter es Probleme
geben wird, desto wahrscheinlicher bekommen wir auch noch so richtige
Starfotos...  was würde ich gerne drauf verzichten..!  beten.gif

Stelle das hier alles ein. Erfahrungsgemäß kriegen wir hier keine Antworten,
was mich aber nicht daran hindert, diese Sammlung fortzusetzen und
Steinchen für Steinchen zu erweitern - auch ich selber kann mittlerweile
mit Hilfe der Suchfunktion einen ganz brauchbaren Fundus durchsuchen,
wenn ich ein Problem eingrenzen möchte. Sollte sich doch jemand beteiligen,
möchte ich mich hier schon gleich vorab bedanken.

Per Suchfunktion habe ich einen Verweis gefunden auf Desinfektionsmittel
als Ursache von Pfotenproblemen (das fällt hier aus, aber Putzmittel könnten
ja auch in Frage kommen z.B:) in einer meiner Übersetzungen von einem
Meulman-Text.

Dann taucht zum Stichwort Pfoten immer wieder der Eichen-Prozessions-
spinner mit seinen Brennhaaren auf. Das ist die Ursache, die ich momentan
für die wahrscheinlichste halte. Da gibt es einfach viele Anhaltspunkte.   

Per Mail habe ich noch den Hinweis auf Autoimmunreaktionen bekommen,
wobei in dem Fall parallel zu erwartenden Symptome nicht bestehen.

Was die Wunden an den Pfoten vom Hofnarren tatsächlich bewirkt ist also
noch so offen wie die Ballen.

Jetzt stelle ich mal Fotos ein.

Kommende Woche werde ich versuchen den Tierarzt nochmal zu befragen.
Vielleicht kann man das eine oder andere mit Blut-test oder einem
Geschrabsel klären? Ich weiß es nicht - bin ja kein Tierarzt.

Eine Lösung muß aber her, denn unter den Bedingungen geht der Kleine mal
nicht vom Grundstück. Wenn es so innerhalb von 2 bis 3 Wochen komplett
vergeht, könnte ich zumindest autoimmun schon mal ausschließen....   

Das erste Foto ist vom 17. Dezember, da war es schon behandelt und am abheilen..




die gleiche Stelle sieht heute so aus:




Am 19ten habe ich noch ein Foto gemacht, bei dem gut zu sehen ist, wie sich
die Hornhaut "abschiefert" wenn sie trocken ist am Übergang. Die Ballen waren
vorher alle mit "Tiroler Steinöl für den Bauernhof" eingecremt und nach dem
Spaziergang dann jeweils saubergewaschen und nochmal leicht nachgefettet.
Sieht so auf jeden Fall deutlich besser aus als vorher. Und war da schmerzfrei.. 
 



Das sind drei Fotos von der gleichen, eigentlich kleinen Stelle, die heute neu
entstanden ist. So sieht das aus, bevor irgendetwas gemacht ist. Tut dann
weh und ist offen. Wir waren gestern spazieren, haben versucht die Eichen
zu meiden, aber die Nester liegen auf den Straßen rum und der Verkehr trägt
das Zeug überall hin. .. und dann bleibt immernoch die Möglichkeit, daß es
irgendetwas ganz anderes sein könnte, das da auf den Wegen verteilt ist und
die Pfoten angreift... Unkrautvernichter.. x.. y.. z.. wasweißdennich..  sad.gif






Oval 5:
4 Tage später sieht die Stelle, die am 26sten frisch und offen war so aus:



Ich habe am 26sten einmal Hydrocortisel (Cortison mit Antibiotikum zur Beruhigung der
Wunde) aufgetragen, um die Entzündung zu stoppen, seit dem ist nichts weiter geschehen,
als daß der Hund das Grundstück nicht verlassen hat und seine "Spaziergänge" auf dem
(zugegebenermaßen großen) Grundstück gemacht hat.

Das ist eine Einschränkung, die gar nicht meinem Geschmack entspricht. Aber es scheint
gut zu sein. Jedenfalls für die Pfote und bis jetzt. Ich gehe davon aus, daß wir es nicht mit
einer autoimmun-Reaktion zu tun haben, aber bis zu einer klaren Aussage muß sich dazu
noch mehr zeigen. Ganz wichtig in jeden Fall, daß es meinem Hofnarren wieder gut geht.


Ach - Impfung als Auslöser darf getrost vergessen werden - die Impfung war vor knapp 12
Monaten und ist ganz einfach nicht das, worum es hier geht. Der Hund reagiert auf etwas
von außen oder innen. So wie es sich im Moment darstellt, auf eine Reizung von außen.
Ob das zuletzt der Prozessionsspinner ist (was sehr wahrscheinlich aber eben nicht sicher ist)
werden wir sehen.
Notfalls müssen z.B. auch Bodenproben eingeschickt werden.. oder so...


Oval 5:
Leider haben wir noch keine Entwarnung.
An Sylvester habe ich wieder 2 offene Stellen gefunden an einer Zehe. Der Versuch
mit der wirklich hellen Taschenlampe bessere Fotos zu machen hat sehr gewöhnungs-
bedürftige Farben ergeben.
Wenigstens war mal genug Licht..  rolleys.gif
Heute ist das wieder weitgehend verheilt. Ich habe diesmal die Haare weggeschnitten,
um besser sehen zu können (wieso nicht gleich.. !). Auffallend ,und diesmal auch auf
dem Foto zu sehen, daß die Zehe selber gerötet ist. Ob weil der Ballen offen ist, oder
ob der Ballen auf geht, weil drunter eine Entzündung entsteht.. auch das wäre zu klären. 


(draufklicken zum vergrößern)


Dann habe ich meinen Hund mal wieder komplett "überholt".
D.h. soweit vernünftig machbar wieder vorsichtig die Krallen geschnitten,
die Ohren mal wieder richtig sauber geputzt
das Fell gebürstet
- was aus so einem Kurzhaarigen manchmal alles raus kommt ... man glaubt es nicht.



Er wird trotzdem erst mal weiterhin daheim bleiben. Ich will einfach wissen,
wie das jetzt weiter geht, genau hin schauen und genau beobachten unter
"kontrollierten" Bedingungen. Sehen wir, ob das nützliche Ergebnisse bringt.


KimC:
Ach, der kleine..

Du bist dir sicher dass es nicht beim Gehen entsteht? Versucht evtl mal ihn nicht dort gehen zu lassen wo er normalerweise geht. Neigt er sehr dazu hart zu bremsen, und wieder ingang zu setzen?

Oval 5:
Nein, also es entsteht nicht durch mechanische Beanspruchung, soviel ist sicher.
Momentan ist sein Bewegungsradius auf das Grundstück beschränkt. D.h. er ist
die meisten Zeit im Haus (und da liegt er fast nur rum, wie das Windhunde nun
mal gerne tun). Draußen im Garten ist es zur Zeit winterlich kalt und eher unge-
mütlich. Das bedeutet, daß er nicht lange draußen ist, weil er einfach wieder rein
will. Wenn er im Garten ist, dann ist da vorwiegend Wiese. Es deutet irgendwie
gar nichts auf eine mechanische Verletzung hin. Auch die Art der Wunden nicht.   

Es gibt bisher keine Klarheit. Nur kann ich eben eine autoimmun verursachte
Problematik nicht ausschließen, wenn er jetzt trotz reduziertem Bewegungsradius
wieder neue offenen Stellen bekommt. Ich werde es aber sicher noch eine Weile
weiter beobachten unter diesen Voraussetzungen.

Was ich tun muß, um die Stellen abheilen zu lassen, ist ja unabhängig ob von innen
oder außen verursacht, momentan identisch. Daran wird sich so schnell wohl nichts
ändern. Aber natürlich gehen wir auch noch mal beim Tierarzt, wenn der bei einem
nächsten akuten Fall offen hat. Mit halb oder ganz verheilten Pfoten brauch ich ihn
da nicht hin fahren. Wie es aussieht, wird sich früher oder später wieder eine
Gelegenheit ergeben. Bis da versuche ich telefonisch und eben mit Hilfe der Fotos
den Besuch so vorzubereiten, daß der Kleine nicht umsonst in die Praxis fährt - das
bringt ja nichts und er ist ja nicht gerne beim Tierarzt. 


 

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