Jagdtrieb? Hiermit nicht mehr! :)))

greyTs livingroom

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Autor Thema: Jagdtrieb? Hiermit nicht mehr! :)))  (Gelesen 1738 mal)

heiwak

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Jagdtrieb? Hiermit nicht mehr! :)))
« am: 16.08. 2012, 08h05 »

 shocked.gif Da hätten wir doch die ultimative Lösung! tongue.gif

(ich bräuchte bitte einen Hirnklatschsmilie)

Zitat
http://nohudo.de/index.php

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Oval 5

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Re: Jagdtrieb? Hiermit nicht mehr! :)))
« Antwort #1 am: 16.08. 2012, 15h13 »

 lol_27.gif

Die Vorstellung wie die dann weiter laufen..

Wobei das schon funktioniert mit nix sehen.
Der Blinde ist da ja das beste Beispiel...  icon_mrgreen.gif


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heiwak

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Re: Jagdtrieb? Hiermit nicht mehr! :)))
« Antwort #2 am: 16.08. 2012, 15h46 »

lol_27.gif

Die Vorstellung wie die dann weiter laufen..

Wobei das schon funktioniert mit nix sehen.
Der Blinde ist da ja das beste Beispiel...  icon_mrgreen.gif




Also bei Dana würde das auf keinen Fall funktionieren, das Frl. setzt wirklich alle Sinne ein - vor allem geht sie viel nach Gehör. Wenn Nachbars Katze vor sich hin maunzt, würde Dana am liebsten über die 2,50m Mauer springen.

Aber das ist wieder ein typisches Beispiel: nur nix selber machen oder zum Trainer gehen! Ob Stachelhalsband, diese unsäglichen elektrischen HB`s, dieses kuriose Teil und was weiß ich was es noch alles gibt, Hauptsache Hund funktioniert mit möglichst geringem Aufwand!
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Oval 5

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Re: Jagdtrieb? Hiermit nicht mehr! :)))
« Antwort #3 am: 16.08. 2012, 16h56 »

Ha joo, der Blinde rennt schon auch nach Gehör.. eh klar.
Das stellt ja den Jagdtrieb nicht ab!

Nur
- ich glaub ich muß das versuchen mal zu filmen -
er ist da echt sichtbar gehandicapt... 

Das Problem mit filmen wird nur werden, die Kamera schnell genug an zu bekommen.
Weil  - es geht einfach nix richtig ohne Sicht.
Das sieht in etwa so aus, wie wenn Hunde "Geister" anbellen die nicht da sind in der Nacht.
Und entsprechend schnell wird der Versuch dann auch in aller Regel wieder abgebrochen.

Der Sack über den Kopf ist trotzdem unterirdisch :-)
Und natürlich wäre es nett, alle diese Hilfsmittelchen tatsächlich nicht als Alternative zur
Ausbildung zu begreifen, sondern maximal als Teil davon, wenn es anders nicht tut.

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heiwak

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Re: Jagdtrieb? Hiermit nicht mehr! :)))
« Antwort #4 am: 16.08. 2012, 17h56 »

Helmkamera?  klimper.gif
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Oval 5

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Re: Jagdtrieb? Hiermit nicht mehr! :)))
« Antwort #5 am: 16.08. 2012, 18h11 »

Das wäre toll..
nee, nur der Fotoapperat eben auf Filmen eingestellt....




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KimC

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Re: Jagdtrieb? Hiermit nicht mehr! :)))
« Antwort #6 am: 16.08. 2012, 18h44 »

Sowas hatte ich mal bei m Kastenkopf. Wäre er nur stehen geblieben. Aber nein, er musste auch so das Wohnzimmer ausforschen. An den Jagtreib hat das wohl aber nicht gelegen.
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Oval 5

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Re: Jagdtrieb? Hiermit nicht mehr! :)))
« Antwort #7 am: 30.08. 2012, 00h26 »

Ich hab grad eine Antwort geschrieben zu dem Thema in einem anderen Forum -
weil jamand meinte es wäre doch gefährlich wenn Windhund in vollem Lauf..

Ich stell das hier nun auch noch mit rein, einfach weil es doch ziemlich genau das sagt,
was ich dazu denke und ich brauche es ja nicht nochmal neu zu formulieren für hier:


Zitat von: Oval 5, 30.8.12
Ja Xxxxxx, ich halt auch nix von dem Tunnel überm Kopf -
aber ich hab das Video gesehen bevor es wieder gelöscht wurde.
Der Hund hat in der Richtung die er läuft Sicht genug, würde aber wohl trotzdem die eigentliche Jagd-Sequenz abbrechen.

Ich habe da einfach keine echten Bedenken in diesem bestimmten Fall. Ich denke der Hund wird aktiv bremsen. Fertig.. weil langsamer = kaum mehr Gefahr..


Halte das aber eben grundlegend alles für Humbug. Also ALLES. Dieses ganze "Zeug".
Als Kind bin ich mit Hunden spazieren gegangen, die nicht mal ein Halsband um hatten. An der Straße hab ich ins Nackenfell gegriffen und wir sind zusammen über die Straße gegangen. In der Stadt wohlgemerkt...
Heute reden wir großartig von "Bindung in der Mensch-Hund-Beziehung" - war damals keinen Gedanken wert - war schlich Basis - selbstverständlich - gab es echt keine Frage dazu.

Ich denke die Probleme unfolgsamer Hunde liegen nicht in den "Ausbildungshilfsmitteln" an sich - sondern in den Haltungsbedingungen und einer verloren gegangenen Selbstverständlichkeit im Umgang mit Tieren (das trifft nicht nur die Hundehaltung). Wir (als Gesellschaft) können es nicht mehr. Entweder weil wir es nie gelernt haben, oder weil alles zu tode reguliert wurde, oder weil die Bedingungen sich so sehr verändert haben. Wobei letzteres eigentlich nicht wirklich überall zutrifft. Da wo ich groß geworden bin gab es auch damals schon viel Verkehr.

Die Leut waren aber schon generell viel lockerer drauf.
Man hat über Politik diskutiert damals, nicht über einen Hund oder eine Katze oder so.
Die waren eben Tiere.
Man hatte die gut zu behandeln und zu wissen, daß sie auch beißen können..
Man hatte Verantwortung zu übernehmen - auch völlig selbstverständlich! Dein Tier - Deine Verantwortung - Deine Handlungen - Dein Problem mit den Konsequenzen klar zu kommen. Es war so sonnenklar.
Keiner kam auf die Idee, einen Hund als nur lieb darzustellen.
Jedes Kind hat gelernt: Da schau ein Hund.
Den kannst Du streicheln -
! aber erst riechen lassen am HandRÜCKEN (wenn der Dich nicht mochte hat der da schon gekläfft, geknurrt oder den Rückzug angetreten.. das hast Du Dir als Kind gemerkt) !
- wenn er freiwillig kommt kannst Du ihn also streicheln.
Am Futternapf hast Du nichts zu suchen wenn der Hund frisst!

Es fehlt heute so weit an allen Ecken und Enden.

Ich glaube für das, was wir heute alles anstellen mit unseren Hunden hätte man uns vor 40 Jahren für verrückt erklärt. Und wer weiß, welche Anschauung im Rückblick in 20 Jahren wie beurteilt sein wird. Die gesellschaftlichen Anschauungen ändern sich rasant - die Hunde wenig. Naja, ein bisschen weniger wesensfest sind sie vielleicht geworden und ein bisschen kränker.
Aber sie lernen und Verhalten sich nach den gleichen Schemata wie eh und je. WIR haben uns verändert. Unser Verhalten hat sich geändert.

Die Hunde folgen aber nicht besser.
Und dann kommt einer mit einem Tunnel, einem X oder Y oder Z und will Geld verdienen mit dem Hund.
Man kommerzialisiert den Hund, macht ihn zum Teil des Marktes, einer Industrie.
Ein Industriezweig heißt Dogsitter
Einer Futter
Einer Beschäftigung
Einer Erziehung
und einer ist verboten: Renn- und Wettgeschehen.
Für mich ist das alles das gleiche.

Ehrliche Arbeit zu bezahlen ist ein Ding.
Aber was da läuft ..... 420,- € für ein schlichtes Hundelederhalsband - sorry da fehlt mir das Verständnis.
Der Tunnel ist auch nichts anderes. Teil einer Entwicklung, von der ich persönlich gar nichts halte. Andere finden das toll...

und ich glaube eben nicht, daß dem Windi was passieren würde, wenn er plötzlich so ne Tunnel über den Kopf kriegt. Ich denke der bleibt stehen und versucht das Teil los zu werden. So ganz normal halt. Versuchen werd ich das nie    tongue.gif   
 
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heiwak

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Re: Jagdtrieb? Hiermit nicht mehr! :)))
« Antwort #8 am: 30.08. 2012, 05h37 »

Da bin ich voll und ganz deiner Meinung! daumen.gif

Denk ich bei deinem Kommentar weiter, stellt sich mir die Frage: warum hat dieses Umdenken im Umgang mit Tieren stattgefunden?
Unser selbstverständlicher Umgang mit allen Tieren in unserer Kindheit ist vollkommen verloren gegangen, genauso wie die unkomplizierte "Erziehung" unserer Kinder.

Dazu ein paar ketzerischen Gedanken meinerseits.

Mit dem Aufkommen von diversen Tierschutzorganisationen hat langsam aber sicher ein Umdenken stattgefunden, dass grundsätzlich vollkommen richtig ist: Tierschutz ist wichtig!
Nebenbei hat sich aber eine fatale Entwicklung eingeschlichen. Wir behandeln unsere Haustiere nicht mehr als Tiere sondern als Familienmitglieder (die sie immer waren, aber doch noch als Tiere wahrgenommen wurden), die wie Menschen behandelt werden. Da muss es zwangsläufig zu Fehlentwicklungen der Hunde kommen - man stelle sich nur den umgekehrten Fall vor: wir werden in in einem Hunderudel als Hund aufgenommen!
Wir sind der Meinung der Hund muss sich mit allen Artgenossen vertragen, gründen Welpengruppen, gehen auf Spielwiesen und verlangen von diesem Rudeltier die unmöglichsten Sachen ab. Ein Hund würde von sich aus nie!!! einen fremden Hund in sein eigenes Rudel einladen, bestenfalls ein Nebeneinander akzeptieren. Solche Zusammenkünfte sind für den Hund Stress ohne Ende und fördern geradezu einen Zusammenprall - dem wir natürlich mit "Erziehung" entgegenwirken müssen. Wir müssen endlich kapieren, dass ein Hund kein menschliches Denken besitzt, sondern noch immer sein Wolfsverhalten beibehalten hat ... auch wenn man es bei mancher Rasse nicht vermutet. klimper.gif
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