Cauda-equina-Syndrom - degenerative lumbosakrale Stenose (DLSS)

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Autor Thema: Cauda-equina-Syndrom - degenerative lumbosakrale Stenose (DLSS)  (Gelesen 2649 mal)

Oval 5

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Ich werde über die Krankheit nichts selber schreiben, das gibt es fertig von Fachleuten
z.B. in dieser 1,38 MB großen PDF: 


Cauda_equina_DLSS_button

Aufgegriffen habe ich das Thema jetzt, weil mir ein Artikel von Suzanne Stack über den
Weg gelaufen war, in dem sich etwas mir neues findet - zur Behandlung findet sich in
ihrem Artikel Lumbosacral Stenosis, in dem es um die DLSS beim Greyhound geht
nämlich der Hinweis auf

Depo-Medrol®

Um das gleich klar zu sagen - die Nebenwirkungen beim Menschen lesen sich wie ein
who is who aus dem Horrorkabinett der möglichen Beschwerden, unter denen man
nicht leiden möchte. Wir haben es hier mit einer ernsthaften Droge zu tun.
Nur - das wollen wir in so einem Fall auch: Wir wollen eine wirksame Behandlung
gegen unsägliche, durch eine Verengung des Nervenkanals in der unteren Wirbelsäule
entstehende Schmerzen, die bereits zu einer Behinderung der Nerven und damit der
Beweglichkeit des Körpers geführt haben. Letzteres verursacht als "Nebenwirkung"
auch Verletzungen beim Laufen, die bei einem Hund wie dem Greyhound auch tödlich
verlaufen können.
Und wie gesagt - wir haben eine Ausgangslage, die für den Hund sowieso nicht lange
tragbar ist. 

Daß es eine mögliche Behandlung der entzündlichen Reaktionen gibt, finde ich wertvoll
zu wissen und wäre mein Mädchen nicht von Knoten durchzogen, hätte ich das jetzt
genau zum richtigen Zeitpunkt entdeckt. Bisher war ich davon ausgegangen, daß es
keine Behandlung gibt für diese Beschwerden im Bereich der unteren Wirbelsäule außer
Schmerzen zu lindern und man nur sehen kann, wie lange der Hund noch irgendwie
bewegungsfähig ist. Für manchen Hund mag so eine Behandlung die 2 oder 3 Jahre
natürlicher Lebenserwartung erbringen, die er ohne eine Verbesserung der Beschwerden,
rein mit Schmerzmedikation, nicht mehr hätte erleben können.

Noch ein interessanter Link aus der Humanmedizin zur Anwendung für Euren Arzt -
das Mittel soll tatsächlich, auch zu Vermeidung unnötiger Nebenwirkungen, eben mit
Verstand verabreicht werden. Je mehr der Arzt vorher gelesen hat, desto besser, weil
es reicht nun mal nicht, wenn wir etwas gelesen haben. Der Arzt soll wissen, was er tut.
Das ist viel wichtiger.

Ein Kommentar vom Tierarzt:
"Das ist Cortison, dass die Entzündungsreaktionen etwas abklingen lässt."

Damit können wir etwas anfangen, denke ich - und wer schon mal mit Cortison fiese
Beschwerden los geworden ist, die anders nicht in den Griff zu bekommen waren, der
wird auch durchaus zu schätzen wissen, daß es das gibt.


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