Die Ursachen der Greyhoundsperre

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Autor Thema: Die Ursachen der Greyhoundsperre  (Gelesen 3383 mal)

Oval 5

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Die Ursachen der Greyhoundsperre
« am: 05.09. 2012, 04h45 »

Article by Cathryn Chaney, reprinted with permission from eHow.com:
The Causes of Rhabdomyolysis in Greyhounds


Die Ursachen der Greyhoundsperre

Bei körperlicher Überanstrengung ist eine Rhabdomyolyse bei Renn-Greyhounds, Schlittenhunden und Pferden nicht ungewöhnlich. Die Rhabdomyolyse ist ein Zustand, in dem beschädigte Skelettmuskulatur zusammenbricht. Bei diesem Auflösungsvorgang werden Stoffe wie Kreatinphosphokinase in das Blut freigegeben. In ernsten Fällen kann eine Rhabdomyolyse die Nieren schädigen und sogar zum Tod führen. Beim Greyhound kommt laut "Introduction to Veterinary Pathologie" für gewöhnlich eine "Exertionale Rhabdomyolyse" vor, auch bekannt als Fokale Rhabdomyolyse. Bei dieser Form entsteht die Rhabdomyolyse aufgrund einer Überlastung.


Überanstrengung

Die Muskelschädigung bei der Übelastungs-Rhabdomyolyse besteht in einer Nekrose der überlasteten Muskelfasern. Die Nekrose entsteht, wenn die Nährstoffversorgung des Muskels durch den Blutstrom nicht länger mit dem Bedarf Schritt halten kann. Das kann passieren, wenn ein Greyhound beim Rennen über seine körperlichen Grenzen hinaus belastet wird. Wenn das reguläre Training Deines Greyhounds durch Krankheit oder Verletzung unterbrochen wurde, gib dem Hund Zeit wieder auf die Höhe seiner Leistungsfähigkeit zurück zu kommen, bevor er wieder einen Rennen bestreitet.


Unausgewogenheit im Elektrolythaushalt

Unter Normalbedingungen löst eine starke Muskelbeanspruchung eine Steigerung an Blutzufuhr aus durch die Ausschüttung von Kalium-ionen. Das Kalium weitet die Blutgefäße in der entsprechenden Region um die Blutzirkulation zu erhöhen. Ist nun der Greyhound unterversorgt mit Kalium oder damit zusammen hängenden Ionen, kann der Effekt auf die Blutgefäße zu schwach ausfallen. Dieser Fall kann eintreten wenn der Hund bereits zuvor eine Elektrolytstörung hatte, oder wenn eine außergewöhnliche Belastung zu einem Mangel an Elektrolyten führt. Laut den Angaben von "Nährstoffbedarf für Hunde und Katzen" kann ein zu niedriger Kaliumwert beim Greyhound dadurch entstehen, daß er zu oft läuft.


Stress

Gemäß der "Welfare of Dogs," ist die Rhabdomyolyse häufiger bei Greyhounds mit belastenden Lebensbedingungen. Das schließt gleichermaßen emotionale Belastungen wie auch Aufregung vor dem Rennen ein, Überarbeitung oder Raufereien genauso wie umweltbedingte Belastungen wie z.B. überbelegte Kennels. Hitze und Feuchtigkeit in der Haltung oder beim Rennen sind eine weitere Form von umweltbedingtem Streß der zu einer Rhabdomyolyse beitragen kann durch Entwässern und Elektrolytverlußt.
Übersetzung Oval@greyts.eu


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Oval 5

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Re: Die Ursachen der Greyhoundsperre
« Antwort #1 am: 05.09. 2012, 05h25 »

Selbstverständlich gilt auch für den Freilauf, daß
ein Greyhound nach Krankheit,
verletzungsbedingten Ruhephasen,
langen Standzeiten mit wenig Bewegung bei einer Orga
oder wenn er aus sonst irgendeinem Grund in der letzten Zeit wenig bewegt wurde,
er Zeit braucht sich zu regenerieren
langsam wieder auf seine eigentliche Form gebracht werden muß,
will man einer Rhabdomyolyse vorbeugen.
 

Zitat
.......kann ein zu niedriger Kaliumwert beim Greyhound dadurch entstehen, daß er zu oft läuft.
.........

Auch dieser Satz bedeutet nicht, daß sich das auschließlich auf die Rennbahn bezieht.
Natürlich sind die Belastungen auf der Bahn nicht gleich zu setzen mit denen eines normalen Freilaufs. (Eine versehentliche Jagd mal außen vor gelassen) Aber ein Renn-Grey kann sich durch viel Toben durchaus bei suboptimaler Elektrolytversorgung zunehmend in ein Ungleichgewicht hinein bewegen.

Das heißt bitte nicht, daß der Hund nicht laufen soll.

Es heißt, man soll das Bewegungsbedürfnis des eigenen Greyhounds mit dem anderer Greyhounds (nicht Galgos oder sonst Hunden bitte) vergleichen und bei einem sehr aktiven Grey ein Auge darauf haben, daß er entsprechend viel und lange auch wirklich ganz ruhig schläft und ggf. Elektrolyte nach Bedarf geben.
 

 
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