Radfahren mit dem Greyhound

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Autor Thema: Radfahren mit dem Greyhound  (Gelesen 1637 mal)

Oval 5

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Radfahren mit dem Greyhound
« am: 26.04. 2013, 22h21 »



° °° °°° Radfahren mit dem Greyhound °°° °° °
 
Vorweg:
Man kann es beim Greyhound ziemlich leicht übertreiben
- Vorsicht ist also die Mutter der Porzellankiste.



Heute waren wir nach dem Winter endlich das erste Mal wieder mit dem Fahrrad unterwegs.
D.h. nachmittags gab es einen ganz normalen Spaziergang und abends bevor es dunkel
geworden ist (und also lau, aber nicht mehr so warm war) habe ich das Radl auf Vordermann
gebracht und bin mit jedem meiner Hunde einzeln eine Runde gefahren - nicht weit - vielleicht
2 km. Schließlich sind sie jetzt ein halbes Jahr lang faul gewesen.


Der Hofnarr  (Azawakh) hat sich einfach gefreut mal wieder ein bisschen laufen u können -
aber ja, man kann auch ihm anmerken, daß er lange nicht wirklich was geleistet hat. Der "Zug"
nach vorne läßt auch bei ihm schnell nach. Bevor er von alleine langsamer wird mach ich das
dann, damit ich ihm den Spaß nicht vermiese.


Das Fräulein Prinzessin  ist hochmotiviert - aber langsam tatsächlich älter. Da bin ich doppelt
vorsichtig, fahre langsamer, mache öfter und längere Pausen weil sie von sich aus niemals
rechtzeitig verweigern würde - der Hund ist "zu brav"! Bevor sie NEIN sagen würde übernimmt
sie sich lieber - da muß man als frisch gebackener Greyhoundbesitzer wirklich umdenken.
In dieser extremen Form habe ich das bisher sonst nicht erlebt.
Etwas müde ist sie dann zu Hause wieder angekommen und hat jetzt hoffentlich gerade so viel
Last bekommen, daß sie in 2 bis drei Tagen gut erholt Spaß hat die angeregte Muskulatur wieder
zu spüren.


Der Blinde  Überflieger  icon_mrgreen.gif hat ein paar Minuten gebraucht um wieder zu begreifen was
angesagt ist beim Radlfahren - aber viel hat er nicht vergessen über den Winter. Eigentlich
hat er sich ganz gut geschlagen - der hat es ja doppelt schwer, weil er nicht nur laufen muß
sondern sich auch noch in der erst mal wieder ungewohnten Geschwindigkeit orientieren
indem er die Anlehnung an die Leine sucht - das ist ANSTRENGEND für einen blinden Hund.
Deshalb waren ich mit ihm auch am langsamsten unterwegs und sobald sich das machen läßt
vom Gelände läuft der dann auch frei, damit er mehr Abstand zum Fahrrad halten kann.


Wieder zu Hause habe ich die Hunde einen nach dem anderen ein bisschen massiert und mit
dem Gummistiegel und der Kardätsche das Fell etwas ausgebürstet. Dann einen großen Topf
gehaltvolles Futter gemacht für meine Sportskanonen mit Fleisch wie normal, etwas frischem Ei
und Joghurt, Trockenfutter und was sonst so normal in den Schüsseln landet und jetzt ist aller
Voraussicht nach Ruhe bis morgen abgesehen von 2 kurzen Pinkelpausen. 

   

Muskelkater.. ein bisschen vielleicht ... kann schon sein.
Die nächsten 2 Tage wird hier außer normalem Spaziergang - wo möglich ohne Leine - nichts
weiter gefordert. Bis wir uns das nächste Mal auf machen mit dem Radl sollte alles wieder
regeneriert sein - und eben ein kleines bisschen fester.

 
   
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