Nährstoffangebot und Muskelstoffwechsel während und nach Belastung

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Autor Thema: Nährstoffangebot und Muskelstoffwechsel während und nach Belastung  (Gelesen 2270 mal)

Oval 5

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Noch eine Arbeit heute, die sich mit dem Muskelstoffwechsel beschäftigt.
Die ist allerdings auf Englisch, was es nicht einfacher macht. Inhaltlich
besteht zwischen dem Muskelstoffwechsel von Hunden und Menschen
wenig Unterschied; die tatsächlichen Nährstoffbedürfnisse variieren aber
bezüglich der in der Last aktiven Muskelfasertypen und der Art der Arbeit
und auch zwischen den Spezies.

Ernährung ist einfach, solange es um die Deckung des Bedarfs geht für
den normalen Familienhund. Sobald wir von einem Muskel aber mehr
erwarten, kann es schon speziell werden. Egal ob Mensch oder Hund.
Ich finde, es rückt einem den Kopf zurecht, wenn man sich gelegentlich
mit solchen Themen etwas eingehender beschäftigt.


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Oval 5

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Damit das hier nicht zu abgehoben bleibt, noch ein kleiner Baustein als ganz
grober erster Anhaltspunkt für die Zusammenstellung des Futters für den
Sprint-Sportler unter den Hunden. Das ist aus einer Information von Purina,
für die Ernährung von sportlich geforderten Hunden. Ich hab ganz bewußt
nur den für den Sprinter relevanten Teil ausgeschnitten, um nicht den Kopf
mit zu viele Zahlen gleichzeitig zu belasten. Erst mal das hier merken..


Prozent der Kalorien aus Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten für den Sprint-Hund
Mit einem klick auf die Grafik sollte sich die PDF öffnen, aus der sie stammt.

Ganz wichtig: die Prozentsätze beziehen sich auf die Energie, nicht die Masse!
Also 25% der Kalorien sollen aus Proteinen, 30% aus Fetten und 45% aus
Kohlenhydraten stammen. 

.......
Greyhounds can deplete up to 70% of their
muscle glycogen during a race.7 However, it
seems that excessive “carb loading” as
described for humans does not benefit these
canine athletes.8 Hill et al demonstrated that
greyhounds ran faster when carbohydrate was
increased from 30 to 45% ME at the expense
of protein, but they ran slower when fed 54%
carbohydrates at the expense of protein and fat.9
.........
zu Deutsch
Greyhounds können bis zu 70% ihres Muskel-Glycogen
verbrauchen in einem Rennen.7
Aber wie es scheint profitieren diese Hundeathleten im
Gegensatz zum Menschen nicht von einem “carb loading”
(Kohlenhydrat-Überangebot).8 
Hill et al zeigten, daß Greyhounds schneller werden,
wenn man den Kohlenhydratanteil der Energie von 30%
auf 45% ME erhöht hat auf Kosten von Proteinen,
daß sie aber wieder langsamer wurden, wenn sie 54%
ihrer Energie über Kohlenhydrate decken mußten auf
Kosten von Eiweiß und Fetten.9



Ob diese Angaben der Weisheit letzter Schluß sein werden, kann ich noch
nicht sagen. Eigentlich war ich heute auf der Suche nach einer Arbeit mit
ganz anderen(?) Angaben, die hab ich aber bisher nicht gefunden. Wird
schon noch auftauchen.


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Oval 5

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