Mustang Rettung - ein Projekt von Madeleine Pickens in Nevada/USA

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Autor Thema: Mustang Rettung - ein Projekt von Madeleine Pickens in Nevada/USA  (Gelesen 1998 mal)

Oval 5

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Zitat von: tagesschau.de, 12.9.15
Millionen für Mustangs

In den unendlichen Weiten Nevadas ist nicht genug Platz für Amerikas Wildpferde -
findet Multi-Millionärin Madeleine Pickens. Sie hat den Mustangs zwei Bergketten
und drei Täler gekauft, inklusive Weide und Wasserrechte.

Von Stefan Niemann, ARD-Korrespondent in Washington





Wie seht Ihr solche Projekte?
Ist das ein Weg?
Kann man für den Tierschutz ganze Bergketten mal eben ver/kaufen?
Was wird aus den Menschen, die da leben, wenn sie nicht im Projekt mitarbeiten wollen oder können?

Wie seht Ihr das?


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KimC

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Wie es auch gesagt wird, nicht alle sind begeistert. Der Rancher hat auch Regeln bzgl Naturschutz woran er sich halten muss. Und, kann Madeline Pickens ihre Mustangs auf eigener Boden halten?
Anderseits ist das Weideland der Ranche nicht die Öffentlichkeit zugänglich, wogegen Stadtbewohner jetzt das Land - wenn auch gegen Zahlung - geniessen können.
Aber wie der Farmer sagt, sie setzt mehr auf Emotionen, und Stimmungen als Fakten.
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Oval 5

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Immerhin - das waren schon mal viel, viel mehr Mustangs...
Es ist so schwer da zu entscheiden.
Wenn die normal in einer Gesellschaft getroffenen Entscheidungen nicht so oft den Tierschutz übergehen würden, wäre es vielleicht einfacher.

Daß man ganze Landstriche an reiche Menschen und ihre Ideen abgeben soll, damit komm ich dann auch nicht zurecht
- weil:
wer entscheidet denn, was für Vorstellungen so ein reicher Mensch dann auf seinem Land verwirklicht? Das muß nun wirklich nicht immer der Tierschutz sein. Zuletzt teilen ein paar Reiche das Land unter sich auf und der Rest der Bevölkerung guckt in die Röhre.
Das ist doch einfach eine Horrorvision.

Für mich sind Dinge wie Tierschutz keine Privatangelegenheit, sondern die Aufgabe einer Gesellschaft, die im Rahmen der Nutzung des Landes die Bedürfnisse auch der Wildtiere berücksichtigen muß. Nicht Bayern den Wölfen, NRW für das Wisent, Sachsen für den Luchs oder so...
Find ich völlig schräg, daß Geld haben oder nicht haben über den Fortbestand von Spezies auf unserem Planeten entscheidet.

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