Grundlagen, Erkenntnisse und Wissen als Basis für einen eigenen Standpunkt

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Autor Thema: Grundlagen, Erkenntnisse und Wissen als Basis für einen eigenen Standpunkt  (Gelesen 1301 mal)

Oval 5

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Es kracht und knallt überall auf der Welt unter uns Menschen zur Zeit.
Das ist nicht gut und jeder hier hat sicher seine ganz eigenen Erfahrungen,
Erlebnisse und Meinungen dazu. Die Konflikte sind vielfältig, meist in einer
Dimension, die einem als Einzelnem das Gefühl gibt, nichts tun zu können
und so ist das auch mit den Folgen.

Im Rahmen der Aufarbeitung der Übergriffe auf Frauen durch Migranten am
Kölner Hauptbahnhof in der Sylvesternacht 2015/16 hat die ZEIT-Redaktion
ein lesenswertes Interview mit 4 Flüchtlingen einer nahe gelegenen Unterkunft
geführt, das ich hier verlinken möchte. Es geht mir von meiner Seite hier nicht
um Schuldzuweisung, Konsequenzen etc. Es ist einfach eine gute Grundlage,
die Problematik zu verstehen und zu überdenken, wie man in der Realität mit
den kulturell unterschiedlichen Vorstellungen und daraus erwachsenden
Verhaltensweisen umgehen möchte und kann.

Da wird mal keinem eine Meinung hingeredet. Jeder darf in sich hören, ob und
wie er mit dem Spannungsverhältnis der unterschiedlichen Kulturen zurecht
kommen kann und sich überlegen, was er dafür an gemeinsamem Konsens im
Alltag braucht oder erwartet.

Zitat von: zeit.de, 14.1.16
Flüchtlinge
"Ich habe überhaupt keine Lust auf Frauen"

Sie sind muslimische Männer und wollen hierbleiben. Wir haben mit
syrischen Flüchtlingen gesprochen. Über gute Frauen, schlechte
Männer und den ersten Kuss.

Interview: Christian Bangel und Frida Thurm

derzeit 640 Kommentare

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KimC

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Es gab offenbar ähnliche übergriffsaktionen in Helsinki, Finland. Zufall, oder geplant?
Es kommen z.Z viele Menschen nach Europa, und das kann nicht problemlos gehen. Hat wohl auch kener erwartet
Das grosse Problem ist wenn Politiker versuchen es kleinzureden. Unmittelbar nach den Terrorangriffen in Paris haben die Politiker: Toleranz, toleranz! gepredigt, es wurden hier in das Ö.R. Fernsehen Sendungen gestrichen, und es gab statdessen sondersendungen, die Muslime und den Islam lobte wo es nur möglich sei. Kein wort über Terror.

In dem Fall Helsinki haben die Politker auch Toleranz gefordert.
Als reaktion gibt es seit Silvester in Helsinki patroulierende Bürgerwehren, Menschen die sich zusammengeschlossen haben um dort zu übernehmen wo die Polizei schlapp macht.
Da haben die Politiker sich dann heftig distanziert.

In Schweden wurden kommende Asylzentren niedergebrannt, meistens noch bevor jemand dort eingezogen waren. Die Politiker waren in Rage. Hier legen die Asylbewerber selber das Feuer wenn ihn das Asylzentrum nicht gefällt. Das ist potentieller Mordbrand, aber es wird runtergespeilt.
Klar konnte Die Zeit Syrer finden die auch schokiert sind, und dies nicht wollen. Irgedwie werden aber keine Massnahmen gegen diejenige getroffen die aus der Reihe tanzen, und es wird wenig getan um sie ausfindig zu machen. Darf es nicht sein?

Wie bei den Datenfälschungen bei VW kommt es irgendwann an den Tag. Das können und werden Rechtsekstreme dann für sich nutzen. Sind die Rechtsekstreme nicht gerade vertrauensweckend, nützt es wenig wenn auch das Vertrauen in die etablierten Politker auseinanderfällt. Dann gibt es in den Punkt Gleichstand.
Fehlt unser Politiker Mut? Oder Einsicht?
   
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Oval 5

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.........Fehlt unser Politiker Mut? Oder Einsicht?
 

Meiner Ansicht nach fehlt es derzeit an Rückgrat und Charakterköpfen in der Politik.
Viel Interviews, die wir heute im Fernsehen geboten kriegen wären vor 30 oder 40 Jahren undenkbar gewesen. Einfach weil
man damals von den politisch Verantwortlichen viel mehr eigene Meinung gehört hat und viel weniger Allgemeinplätze.
Aber die Zeiten ändern sich und damit natürlich auch die Politiker und die Wähler, Parteiprogramme und Prioritäten..
Ich möchte eigentlich nicht die "guten alten Zeiten" beschwören, aber manchmal würde ich mir doch etwas deutlichere
Entscheidungen und klarere Aussagen wünschen.

Dieser Bürgermeister, der die Schwimmhalle gesperrt hat, der hat etwas interessantes getan:
Er ist direkt in die Flüchtlingsunterkunft gefahren mit einem Übersetzter, hat die Lage erklärt
- allen Interessierten dort, also auch den Frauen, die gar nicht betroffen sind von der vorläufigen
Sperrung - und es gab ein Mikrophon damit sich die Menschen dort auch selber äußern konnten.

Ob das rechtlich abgesegnet ist und so weiter kann (und wird) man sicher lang und breit diskutieren, aber daß dieser
Bürgermeister das direkte Gespräch mit der Möglichkeit sich gleich zu äußern gewählt hat, das hat mir imponiert. Denn das
wäre eigentlich die Stärke unserer Gesellschaft: Entscheidungen so zu fällen, daß erst mal die Probleme in Schach gehalten
werden, dazu aber eben auch sofort den Austausch aller beteiligten im direkten Gespräch.



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