"wir wollen agility machen, nicht der hund" gespräch mit einem hundepsychologen

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Autor Thema: "wir wollen agility machen, nicht der hund" gespräch mit einem hundepsychologen  (Gelesen 2519 mal)

Syrah

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hier mal ein wie ich finde, ganz interessanter artikel aus der faz. ein interview mit dem vorsitzenden des berufsverbandes der hundepsychologen,  herrn thomas riepe.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gespraech-mit-einem-hundepsychologen-wir-wollen-agility-machen-nicht-der-hund-12156340.html

ich glaube wirklich, das viele hunde im "freizeitstress" sind und auch das depressionen bei hunden zunehmen, habe ich nun schon öfter gehört. wie ist denn eure meinung zu dem thema?
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KimC

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Wie im Hundesport leider üblich wird auch Agility an das limit getrieben. Es geht nich tum dabeisein, oder spass mit dem Hund haben, nein man muss gewinnen. In den Agilityvereine ist man nur mit ein Bordercollie oder eine andere Turborasse wilkommen. Komme nicht mit ein Basset!

Die Hunde die ich hatte waren nie typische agilityhunde, hatten aber daran spass.


In diesem Film siehr man ein alter Dt. Draathaar, der war zu dem Zeitpunkt 12½ Jahre alt, konnte aber noch dabei sein.
Der Spinone hatte sehr viel spass daran, und war sehr grünlich, aber nicht schnell. Heute vor 6 Jahren ist er gestorben.
Der IW konnte so einiges mitmachen, und hatte spass daran.


Gewonnen haben wir aber nie. Und weil die Agilityvereine solche verliererhunde nicht dabei haben will, habe ich meine eigene Geräte gebaut...
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Oval 5

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Re: "wir wollen agility machen, nicht der hund"
« Antwort #2 am: 11.10. 2013, 09h06 »

Ich krig das untere Video nicht..  sad.gif

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Syrah

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bei mir funktionieren beide..danke für die videos! der iw mit der nikolausmütze... greyTs_kiss.gif

als normale beschäftigung find ichs ja gut, eben alles eine frage des maßes
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Oval 5

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Re: "wir wollen agility machen, nicht der hund"
« Antwort #4 am: 11.10. 2013, 19h49 »

Ja - jetzt geht das Video - lustig! tongue.gif


Ich fühle mich irgendwie nicht richtig angesprochen - ich finde Agility langweilig, meine Hunde leben ein fast so hündisches Leben wie die wilden draußen auf der Straße.
Die Unterschiede:
Ich hindere sie mit der Leine am Jagen.
Sie schlafen im Haus - die Revierstreitigkeiten werden dadurch weitgehend reduziert.
Sie müssen sich meistens nur innerhalb der Gruppe um ihren Rang bemühen.
Sie werden im Auto rumgefahren.
Wenn sie krank werden, gibt es einen Tierarzt.

Unter modernem Streß können sie irgendwie nicht leiden  icon_mrgreen.gif

Unsere Erlebnisse sind allgemein wenig provoziert sondern was sich eben auf dem Spaziergang ergibt.
Da müssen wir dann durch - ganz egal, was uns jeweils herausfordert.

 
Was ich allerdings nicht glaube ist, daß Hunde unter Anforderungen an sich leiden.
Und schon gar nicht, daß sie gerne frei sein wollen in dem Sinne, jederzeit tun zu können was sie gerade wollen. Ich glaube sehr wohl, daß Hunde eine sehr klare Führung haben möchten und wo sie besteht auch deutlich besser zurecht kommen.

Überforderung im Sinne von übermäßigen Ansprüchen und ehrgeizigen Zielen der Besitzer sind aber wie das "über" in dem Wort sagt - zu viel. Das kann nie gut sein.


Immerhin - es gibt Menschen, die sich mit diesen künstlich geschaffenen Ansprüchen kritisch auseinandersetzen - das ist doch ein guter Anfang für eine Korrektur in der Sicht auf den Hund.


 
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