Sammlung zu COVID-19 / Sars-CoV-2

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Sammlung zu COVID-19 / Sars-CoV-2

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KimC:
Die Politiker wollen zeigen dass sie etwas unternehmen, Schwachsinn oder nich. Das gilt derzeit wohl überall wo Corona ausser Kontrolle gerät.
Hier war es schon immer so dass Wenn ein Öffentlicher angestellter versagt dann wird es für derjenige keine Konsequenzen haben, es wird ausschlieslich ein oder mehrere Bürger treffen.

Oval 5:
 :'( neu
Herr, laß Hirn regnen!  beten.gif

KimC:
Die Annahme dass tote Tiere den Virus nicht weitergeben können ist iwiederlegt. 200 Arbeiter ie mit die Beseitigung (Ohne Atemschutz!) gearbeitet haben sind nun infiziert. Oft stehen offene Container mit tote Tiere gleich eine Woche lang un wartet auf das weitere. Ist halt Öffentlicher Sektor.

Oval 5:
Für das Thema hier habe ich mal wieder einen Baustein gefunden.

Das mit der Impfung wird ja voraussichtlich in absehbarer Zeit anlaufen, aber sicher Monate dauern und dann bleibt immer noch die Frage, wie viele Menschen sich impfen lassen werden. 

Da kam mir heute die Nachricht unter, daß in den USA ein Medikament in der Erprobung an Nerzen (mink) die Weiterverbreitung des Virus binnen 24 Stunden komplett unterbinde. 

Die Ärztezeitung schreibt am 4.12.2020

--- Zitat von: https://www.aerztezeitung.de/Nachrichten/Experimentelles-Virostatikum-hemmt-SARS-CoV-2-im-Tiermodell-415332.html ---Update vom 4. Dezember

Das experimentelle orale Virustatikum Molnupiravir (4482/EIDD-2801) könnte ein Therapieansatz zur Behandlung von COVID-19 sein. Das Medikament wurde zur Behandlung von Influenzainfektionen entwickelt und wird derzeit in diesem Kontext in Phase-II/III-Studien getestet. Nun hat es sich in ersten Versuchen am Tier auch als wirksam gegen SARS-CoV-2 erwiesen: Frettchen, die sich mit SARS-CoV-2 infizieren lassen und in deren Nasen- und Rachenraum das Virus schnell repliziert, wurden zweimal täglich mit Molnupiravir in Kapselform behandelt. Die Viruslast ließ sich damit signifikant reduzieren, eine Übertragung von SARS-CoV-2 auf Kontakttiere fand nicht statt, berichtet das Team um Dr. Robert Cox und Josef Wolf von der Georgia State University in Atlanta. Unerwünschte Wirkungen seien bei den Tieren nicht aufgetreten. MK-4482/EIDD-2801 ist ein Prodrug des Nukleosid-Analagons N4-Hydroxycytidin, das die Replikation von Influenzaviren blockieren kann (Nature Microbiology; online 3. Dezember).

--- Ende Zitat ---


Und natürlich bin ich den Artikel-link dann gefolgt, wo man dann zu den eigentlichen Forschungsergebnissen kommt.


--- Zitat von: https://www.nature.com/articles/s41564-020-00835-2 ---
Therapeutically administered ribonucleoside analogue MK-4482/EIDD-2801 blocks SARS-CoV-2 transmission in ferrets(PDF)
Robert M. Cox, Josef D. Wolf & Richard K. Plemper

--- Ende Zitat ---


Bleibt vorerst ein Schimmer Hoffnung auf ein Medikament gegen diese Krankheit.

Ach und:
Frettchen [Mustela putorius furo] übersetzt man als ferret,
minks sind Nerze [Mustela lutreola].
Beides Mustela/Wieselartige, aber eben doch Unterschiede...
Der Text bezieht sich auf Tierversuche an Frettchen und die COVID19-Erkrankungen der Nerze in den Pelztierzuchtbetrieben.


... und noch eine Hoffnung hab ich:
Daß die Nerze jetzt, soweit sie noch leben, nicht getötet sondern behandelt werden, wenn man doch ein Medikament für sie hat!

Ja ich weiß, ich bin auch ein Blümchen, meine Hoffnung stirbt zuletzt und vermutlich sind die meisten Nerze längst dem Blutrausch überforderter Politiker zum Opfer gefallen.


Oval 5:

--- Zitat von: Oval 5 am 13.11. 2020, 21h28 ---Ich finde das ja ganz entsetzlich. Wenn man die Nerze anschaut, um die es geht und die Käfige, dann ist das alles in einer Weise ordentlich und sauber, daß sich schon die Lebensmittelbranche schämen müßte. Die Nerze sehen wirklich gut aus!
Ein Nerzfarmer hat in einem Fernsehbeitrag erzählt, daß sich seine Nerze binnen einem halben Tag von hinten nach vorne angesteckt hatten, aber keinen Schaden genommen hätten, sondern die Infektion einfach unbeschadet überstanden haben. Wieso soll man die umbringen, wenn sie doch in ihren Käfigen innerhalb des Betriebs doch abgeschottet sind - Wenn sie die Infektion überstanden haben, sind sie sicher auch nicht länger infektiös.
Wieso soll man sie dann überhaupt töten? Ich finde es mit meinem Wissen wirklich nur irrsinnig. Entweder ist es das, oder ich habe irgendwo eine relevante Bildungslücke.

--- Ende Zitat ---

SIC - es geht doch auch anders:

https://www.euronews.com/2021/05/21/greece-s-mink-farms-take-a-different-approach-to-survive-the-covid-19-pandemic

Die Griechen machen es uns vor - mit Masken, PCR-Tests und Impfungen für die Angestellten und Besucher und tierärztlicher Überwachung. Größere Käfige würde auch ich mir wünschen, andere Lebensbedingungen für die Tiere generell, aber jedenfalls besser als diese Massenblutrauschaktionen unter Zuchttieren sobald eine Krankheit auch nur in Sichtweite auftaucht. 


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