Japan - Fukushima 1

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Autor Thema: Japan - Fukushima 1  (Gelesen 54162 mal)

Oval 5

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Re: Japan - Fukushima 1
« Antwort #60 am: 05.09. 2012, 22h14 »

Mal wieder ganz aus der Nähe - angeblich ohne daß Radioaktivität ausgetreten wäre..
hoffen wir es mal

Zitat von: welt.de, 5.9.12 - 19h23
Verletzte bei Zwischenfall in Akw Fessenheim im Elsass
Laut Behörden Wasserstoffperoxid-Dampf ausgetreten

Bei einem Zwischenfall im französischen Atomkraftwerk Fessenheim nahe der deutschen
Grenze sind zwei Menschen verletzt worden. Nach Angaben des Akw-Betreibers EDF
erlitten die beiden Mitarbeiter leichte Verbrennungen, als Dampf austrat. Die Feuerwehr
war mit dutzenden Einsatzkräften vor Ort.
--------weiter-------->
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heiwak

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Re: Japan - Fukushima 1
« Antwort #61 am: 06.09. 2012, 07h26 »

Darf ich auch mal einen Gedanken dazu einbringen? Ganz einfach weil mich das Thema seit Jahren aufregt! :'( neu

Alle möchten den Ausstieg aus der Atomkraft aber was ist die Alternative?

Windkraftwerke, Solarenergie, Wasserkraftwerke bzw. Wellen- + Wasserenergie .... und was passiert? Es wird gegen Windräder protestiert weil ein Käfer, Vogel oder Wurm  geschützt werden soll, Solarenergieanlangen im großen Stil vertreiben auch Pflanzen und Tiere, Wasser- und Wellenkraftwerke gefährden eventuell irgendwelche Wasserbewohner ... und und und. shocked.gif Abgesehen davon ist es kein schöner Anblick - ja nu, was wollen wir??? Uns langsam aber sicher vergiften und der Industrie in die Hand spielen, oder wollen wir eine "relativ" gesunde Umwelt für uns und unsere Nachkommen!

Der Mensch steht sich selbst im Weg, und mal ehrlich: ich glaube nicht, dass ein Vogel so blöd ist in ein Windrad zu fliegen oder seinen Brutplatz deswegen aufgibt. Er wird sich anpassen und nicht gleich beschließen auszusterben.
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greyT

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Re: Japan - Fukushima 1
« Antwort #62 am: 06.09. 2012, 17h07 »

Darf ich auch mal einen Gedanken dazu einbringen? Ganz einfach weil mich das Thema seit Jahren aufregt! :'( neu
Ja logisch! :-)

Alle möchten den Ausstieg aus der Atomkraft aber was ist die Alternative?

Windkraftwerke, Solarenergie, Wasserkraftwerke bzw. Wellen- + Wasserenergie .... und was passiert? Es wird gegen Windräder protestiert weil ein Käfer, Vogel oder Wurm  geschützt werden soll, Solarenergieanlangen im großen Stil vertreiben auch Pflanzen und Tiere, Wasser- und Wellenkraftwerke gefährden eventuell irgendwelche Wasserbewohner ... und und und. shocked.gif Abgesehen davon ist es kein schöner Anblick - ja nu, was wollen wir??? Uns langsam aber sicher vergiften und der Industrie in die Hand spielen, oder wollen wir eine "relativ" gesunde Umwelt für uns und unsere Nachkommen!

Der Mensch steht sich selbst im Weg, und mal ehrlich: ich glaube nicht, dass ein Vogel so blöd ist in ein Windrad zu fliegen oder seinen Brutplatz deswegen aufgibt. Er wird sich anpassen und nicht gleich beschließen auszusterben.
Ob Vögel ihre Brutplätze aufgeben wird wohl auf die Art ankommen.
Denke nicht, daß man so etwas generell und allgemein beantworten kann. Es sind ja genug Tiere ausgestorben im Lauf der Zeit, daß man leider eingestehen muß, daß manches was Mensch anstellt die Lebensgrundlage von Tier ruiniert.

Der Punkt bei der Atomkraft ist ja einfach nur, daß sie sobald etwas passiert nicht "nur" einer Spezies den Gar aus macht, sondern allen und das über so lange Zeit, daß man davon ausgehen kann, daß sich Leben quasi neu entwickeln müßte.

Fein, mag einer sagen, aber wir leben doch trotz Tschernobyl und Fukushima und Hiroshima und Mororoa Atoll und .......... die Liste ist ja leider noch länger.
Ja - wir leben. Frage ist wie lange .. und wie viele unserer albernen Überempfindlichkeitsreaktionen etc. vielleicht längst auf Strahlung und Vergiftungen "innerhalb der zulässigen Grenzwerte" zurückzuführen sind. Das schöne (für die Industriellen) ist ja, das man nichts nachweisen kann.
Also laße ich es auch genau so im Raum stehen - als nicht nachgewiesen.

Für mich liegt die Alternative zur Atomspaltung zum einen in einer Veränderung unseres Lebensstils - braucht Ihr 40 Werbezettel die jede Woche ungelesen direkt vom Briefkasten in den Müll wandern? 3 solarbetriebene Taschenlampen und noch mal 3 mit Batterien? 4 Gießkannen aus Plastik? Ich könnte den Beitrag voll schreiben bis die maximale Zeichenmenge überschritten ist dafür und wäre noch nicht am Ende.
Manches braucht man. Dafür muß Energie verwendet werden können. Die Menge brauchen wir. Aber was wir verbrauchen ist das x-fache. Nicht nur Strom und Gas und Öl, auch Rohstoffe.

Und natürlich finde auch ich das pervers hier durch Maisfelder spazieren zu gehen, die für Biogasanlagen angebaut werden. Die Erntemaschinen fahren mit aus Steuergeldern von aus anderen Industriezweigen gewonnenen Gewinnen subventioniertem Diesel aus Erdöl. Gleichzeitig verhungern auf der Welt unglaubliche Mengen Menschen damit Industrielle mit immer noch weniger Ausgaben immer noch mehr Profit machen können. Bodenlos das Ganze!

Die Religionen beschränken sich derweil darauf, sich gegenseitig anzugreifen statt sich um den Wandel der geistigen Fähigkeiten der Menschen zu sorgen.......... und alle machen munter mit.

Wir kaufen, was wir nicht brauchen,
wir verbrauchen, was uns nicht befriedigt
wir essen, was uns nicht satt macht sondern füllt.
Und wir lesen die banalen Texte der Boulevardblätter lieber als gut recherchierte Zeitungsartikel und Bücher, die eine eigenen geistige Leistung mit einfordern beim Lesen.
Wir lieben Sensationsnachrichten über andere - je archaischer die Bedrohung desto aufregender. Weil das Leben sonst so wenig echtes Gefühl hinterläßt mit seinem watteweichen Wohlstand.

Wir brauchen Energie - keine Frage.
Wir brauchen diese Energie aus wo möglich nachwachsenden Rohstoffen
und wir müssen Wege finden bestehende Energieressourcen wie Sonne so zu nutzen, daß wir sie speichern können.
Weil die Menschen, die einen ordentlichen Lebensstandard haben wollen, der ihnen bis dato versagt ist unvorstellbar viele sind. Haben wir dann keine Konzepte, wie man den schaffen kann ohne Verschwendung, können wir alle zusammen einpacken.

Was wir uns sparen sollten ist diese sinnlosen Kriege zu führen,
Material zu verschwenden, 
Bank- und Wirtschaftsdesaster durch Spekulationen,
Ausbeutung anderer Gesellschaften und Gesellschaftsschichten zum finanziellen Vorteil Einzelner,
Verschwendung zu subventionieren
und - im privaten - Zeug zu kaufen oder zu nutzen, was wir nicht wirklich brauchen.

Dann hätten wir vielleicht auch das Geld fur die Forschung im Bereich der Energiegewinnung, das wir dort dringen brauchen.

Weil eine große Energiequelle für alles - daran glaube ich eigentlich nicht mehr.
Ich vermute, daß eine langfristig machbare Zukunft im Bereich Energiegewinnung aus einer großen Vielfalt der Gewinnung und einer wirklich gute Vernetzung besteht bei effizienten Verbrauchern und einem Schlußstrich unter die Verschwendung.
Im Bereich der Speicherung fehlen gute Konzepte,
die Aufgabe von Endlagern für den atomar verstrahlten bereits bestehenden Müll will auch endlich beherzt angegangen werden - solange noch Geld da ist dafür! Wer weiß schon, wie wir in 50 oder 100 Jahren versorgt sind.

 
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KimC

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Re: Japan - Fukushima 1
« Antwort #63 am: 06.09. 2012, 18h47 »

Das eigentliche Problem ist das stets wachsende energiebedarf. Alles wird heute elektrisch angetriebe, sogar eine badewaage bekommt man nicht mehr ohne das batterien drin muss. Nachts brennt überallt licht, auch auf Strassen wo keiner kommt. Facaden müssen hell ausgeleuchtet sein, und so weiter. Um unser Energieverbrauch zu mindern bedarf es Verzicht. Verzicht war noch nie ein erfolgreiches Wahlkampfthema. 

Irgendwo muss die energie her. Windräder und wellenanlagen haben ein nachteil. Sie können nur ein bereits bestehendes stromnetz understützen. Kein elektrizitätnetzwerk kann allene mit windkraft versorgt werden. Wir haben wechselstrom, und der muss sehr präzise sein, sonst spielt das netz verrückt. Damfturbinen lassen sich präzise genug reglen, um das Netz stabil zu halten. Wasserkraftanlagen können ens auch.
Weht der wind plötlich auf, machen die Windräder plötlich viel strom. Dann entsteht ein überschuss an strom. Die Kern/Kohlekraftwerken können nicht von eime Minute auf das nächste die Leistung runterfahren. Also, müssen sie den enstandene überschusstrom plötzlich billig verkaufen. Zu weit dürfen sie auch nicht runterfahren, denn stehen die Windräder plötzlich gibt es ein defizit an strom. Den muss man dann von aussen teuer kaufen, oder es kann evtl zu versorgungsengpässe kommen. Für die Stromerzeuger, egal ob Kohle oder Kern, bedeutet die anwesenheit von Windräder im Netz eine gewisse ineffizienz.
Alle kohle/kernkraftanlagen abschalten und stat dessen Windräder, geht technisch nicht.

Ein problem ist zu viel CO2 in die Atmosphäre. Ein anderes Problem ist Methan, CH4. Methan entsteht bei der Verwesung von biologisches material. Methan ist sehr viel schädlicher als CO2. Methan kann brennen. Brennt Methan entsteht CO2, und wasser. Und energie.

Nur wird Methan leider nicht eingesammelt, obwohl man es könnte. Im Landwirtschaft verwest "organisches abfall" auf dem feld oder in ein offener Tank. "Menschliches Organisches Abfall" wid in ene Kläranlage aufgesamelt, gelagert, und verdunstet meistens das methan in ein lager.
Biogas ist leide rnoch nicht wirtschaftligch rentabel, weil Anlagen eine gewisse grösse benötigen um effizient zu sein, das erfordert das dass biologische abfall zur anlage transportiert werden muss, darin liegt das grösste problem.

Was Kernkraft angeht, wird dieser oft als Umweltfreundlich gelobt. Nur passieren halt an und ab störungen, wie war es noch, der Super-Gau sollte statistisch gesehen nur einmal in 25000 Jahre geschehen? Ach, ich fühle mich so alt. Three Mile Island, Tschernobyl, Fukuschima. Und dan die kleinere Störungen, die meistens verheimlicht werden können. Dann haben wir das Abfalproblem. Die Endlager müssen Jahrhunderte bestehen, und überwacht werden. Ist ja leider bitter nötig, haben wir erfaren. Sollen zukünftige Generationen so Jahrhunderte lang für den strom den wir heute verbrauchen zahlen? Nein; Kernkraft ist nicht Umweltfreundlich, und wenn mann alles zusammenzählen würde wohl kaum wirtschaftlich. 
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Oval 5

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Re: Japan - Fukushima 1
« Antwort #64 am: 15.09. 2012, 21h42 »

Sie haben beschlossen, was ewig fällig war - möge die Zukunft kein weiteres Unheil mehr bringen


Zitat
Angekündiger Atomausstieg Japans
Eine Wende mit globaler Signalwirkung
Bis Fukushima gab es in Japan so gut wie keinen Widerstand gegen den Atomkurs. Das Land galt weltweit als Vorreiter in der Nukleartechnik. Daher hat der jetzt beschlossene Atomausstieg bis zum Jahr 2040 Signalwirkung weit über Japan hinaus.

Von Jürgen Döschner und Martin Gent, WDR

Kaum ein Land hat so auf Kernenergie gesetzt wie Japan - sowohl was die eigene Stromversorgung betrifft als auch industriepolitisch. Japan gehörte auch zu den Weltmeistern beim Verkauf neuer Atomkraftwerke. Nun hat die japanische Regierung den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. ------(weiter)----->
(schon wieder ein Link mit Verfallsdatum - leider)
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Oval 5

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Re: Japan - Fukushima 1
« Antwort #65 am: 19.10. 2012, 07h37 »

Mal heimisches


http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/harz/asse1033.html
Stand: 17.10.2012 19:56 Uhr
Asse: Atommüll-Kammer verschwunden?


http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/harz/asse1035.html
NDR 1 Niedersachsen Stand: 18.10.2012 15:32 Uhr
"Asse hätte nie genutzt werden dürfen"


Leider wieder Links mit Halbwertszeit ..

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Oval 5

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Re: Japan - Fukushima 1
« Antwort #66 am: 23.10. 2012, 06h58 »

Nachdem in Italien in einem Prozeß Wissenschaftler verurteilt wurden für Ihre, nach Meinung der Richter,
mangelhafte Warnung vor dem Erdbeben in L'Aquila 2009 und in Japan die  Restlaufzeiten ja großzügig
gehandhabt werden sollen habe ich heute mal die Beben der Region gesucht. Und natürlich bebt es und
bebt und bebt und bebt. Alleine 10 Beben in den letzten 7 Tagen - wenn ich keines übersehen habe in
der Liste.



Das wird sich sicher auch nie ändern - dort stoßen eben tectonische Platten aneinander und das gibt
Erschütterungen.
Von Deutschland aus betrachtet kommt einem das Thema irgendwie unbedeutend vor - jedenfalls nach
dem Bauchgefühl. Das liegt aber, wenn man sich die Karten anschaut einfach daran, daß die Erde bei
uns ausgesprochen selten und in geringer Stärke bebt.



Zur Endlagerung radioaktiver Abfälle in Deutschland
habe ich heute über die Erdbeben-recherche zur Seite der Bundeesanstalt für Geowissenschaften und
Rohstoffe (BGR) gefunden, die unter anderem die EU-Komission berät mit Geowissenschaftliche Daten
und Zusammenhängen. Dort findet sich dann auch mal was über die Themen, die im Zusammenhang
mit der Endlagerung radioaktiver Abfälle relevant sind. Wer da gerne mal ein wenig tiefer einsteigen
möchte ~~~~~>   


 
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Oval 5

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Re: Japan - Fukushima 1
« Antwort #67 am: 08.11. 2012, 01h13 »

Zitat
Verdopplung der Kosten
Fukushima kostet Tepco 94 Milliarden Euro
 
Die Aufräumarbeiten am havarierten Kraftwerk in Fukushima werden noch teurer.
Die Atomkatastrophe vor eineinhalb Jahren droht Japan deutlich mehr Geld zu
kosten als bisher bekannt. Die Dekontaminierung verstrahlter Gebiete und die
Entschädigung derjenigen, die durch das Unglück ihre Arbeitsplätze oder ihr
Zuhause verloren haben, werde voraussichtlich rund 94 Milliarden Euro kosten,
teilte die Betreiberfirma des Unglücks-AKW Fukushima, Tepco, mit. Damit lägen
die Kosten doppelt so hoch wie im April veranschlagt.

"Können diese finanzielle Last nicht tragen"
-------weiter--------->

Wieder ein Link mit Halbwertszeit - den Artikel also ggf. speichern, wenn er später
noch wieder zur Verfügung stehen soll!


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Oval 5

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Re: Japan - Fukushima 1
« Antwort #68 am: 15.12. 2012, 23h07 »

Nachdem erst vor ein paar Tagen wieder über neue Beben im Meer vor Japan
berichtet wurde, steht nun durch den möglichen Machtwechsel bei den Unter-
hauswahlen wie es aussieht auch noch der Atomausstieg in Frage. Was braucht
die Menschheit eigentlich, um zu begreifen?

Zitat von: tagesschau.de
Wahlen zum Unterhaus
Japan steht vor Machtwechsel
 
In Japan sind morgen 104 Millionen Menschen aufgerufen, ein neues Parlament
zu wählen. Die Demokratische Partei von Regierungschef Noda muss mit einer
Niederlage rechnen. Dagegen stehen die konservativen Liberaldemokraten vor
der Rückkehr an die Macht. Im Wahlkampf ging es auch um die Energiepolitik.

Von Peter Kujath, ARD-Hörfunkstudio Tokio
------(weiter)-------->


Audio: Unterhauswahl in Japan: Machtwechsel erwartet
 


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KimC

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Re: Japan - Fukushima 1
« Antwort #69 am: 16.12. 2012, 09h22 »

Was braucht die Menschheit eigentlich, um zu begreifen?

Es ist ja nun ein paar Tage her, und der Mensch der nicht direkt von Fukushima betroffen wurde vergisst, zudem das Thema auch aus den Medien verschwunden ist (oder verdrängt wurde?)

Dann hat die Atomindustrie auch eine Lobby, die sicherlich sowohl die fügsamen Politiker unterstützt haben, aber auch die Menschen im Allgemeinen eingeschüchtert haben.

So wird das gemacht.
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Oval 5

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Re: Japan - Fukushima 1
« Antwort #70 am: 16.12. 2012, 13h52 »

Tja - so wird`s gemacht..

Zitat von: reuters.com"


TV: Konservative gewinnen Japan-Wahl mit Zweidrittel-Mehrheit

Sonntag, 16. Dezember 2012, 12:26 Uhr

Tokio (Reuters) - Bei der Parlamentswahl in Japan haben die Konservativen nach
ersten Berichten erwartungsgemäß die Macht zurückerobert.
 
Den Prognosen der TV-Sender vom Sonntag zufolge wird die ------weiter---->
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Oval 5

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Re: Japan - Fukushima 1
« Antwort #71 am: 16.12. 2012, 15h32 »

Den Link zum oben erwähnten Beben neulich vor Japan wollte ich noch suchen -
hier ist er:

 
M7.3 - 245km SE of Kamaishi, Japan 2012-12-07 08:18:24 UTC





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KimC

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Re: Japan - Fukushima 1
« Antwort #72 am: 16.12. 2012, 18h32 »

Tja, nach dem Schulmassaker neulic war die Waffenlobby offenbar auch aktiv. Heute sah ich ein Überschrift: Die Waffen sind nicht schuld!
Das nur niemand auf die Idee kommt den zugang zu Schusswaffen zu begrenzen.
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Oval 5

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Re: Japan - Fukushima 1
« Antwort #73 am: 16.12. 2012, 20h16 »

Tja, nach dem Schulmassaker neulic war die Waffenlobby offenbar auch aktiv. Heute sah ich ein Überschrift: Die Waffen sind nicht schuld!
Das nur niemand auf die Idee kommt den zugang zu Schusswaffen zu begrenzen.
Klar - die Waffen liegen ja nur rum.
Aber lägen sie nicht rum...

Das traurige ist, daß es immer so entsetzlich viele Menschen gibt, die tatsächlich
daran glauben, sich mit Waffen verteidigen zu können bzw. so verzweifelt sind,
daß sie keine Alternativen sehen, ihre Vorstellungen auch umsetzten zu können
ohne auf Gewalt zu setzen.

Und dann läuft eine Amok mit Waffen und die, die sich verteidigen müßten haben
keine Waffen, sind noch zu klein, können nicht damit umgehen und der Angreifer
sieht nicht, daß er nichts erreichen wird auf dem Weg.

Danach sind viele Menschen traurig, Zuversicht ist zerstört, unschuldige Menschen
sind verletzt, verkrüppelt oder tot und es verändert sich nichts zum Besseren.
Wenn überhaupt, dann spielt das denen in die Hände, die aus Angst und Schrecken
Profit ziehen können. Aber meistens passiert garnichts. Alles geht weiter als wäre
nichts gewesen - außer für diejenigen, die so einen Angriff überlebt haben, Angehörige
verloren haben etc.

Die heiligen Kühe des Umsatzes kosten uns alle viel zu viel.     
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Oval 5

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Re: Japan - Fukushima 1
« Antwort #74 am: 22.12. 2012, 03h35 »

Zitat von: faz.net
Folgen der Energiewende
Polen wehrt deutschen Windstrom ab

21.12.2012 ·  Unerbetene Windstromexporte aus Deutschland nach Polen und Tschechien sollen künftig gestoppt werden. Die Netzbetreiber reagieren damit auf den rasanten Ökostromausbau hierzulande.
Von Andreas Mihm, Berlin
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