11 Greyhounds auf der Überfahrt im Truck auf der Fähre vermutlich erstickt

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Autor Thema: 11 Greyhounds auf der Überfahrt im Truck auf der Fähre vermutlich erstickt  (Gelesen 2683 mal)

Oval 5

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Zitat
Heute mal wieder ein Grund, sich gegen den Verkauf Irischer Greyhounds nach Spanien stark zu machen:

11 GREYHOUNDS FOUND DEAD IN A TRUCK WAS CHERBOURG. icon_arrow.gif



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Oval 5

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Es gibt eine deutsche Übersetzung des Artikels zum Sacherhalt
The Journal - ‘Shocked and horrified’: Bodies of 11 greyhounds found on Irish ferry von Dirk Stahl,
eingestellt bei fb von ababussofa:

abaufssofa.de Übersetzung: ganz lieben Dank an Dirk Stahl
Die Hunde Körper wurden Entdeckt kurz bevor die Fähre am Montag in Frankreich
anlegen wollte . Es wird vermutet das die Greyhounds während der 14 stündigen
Überfahrt nach Cherbourg in Frankreich erstickt sind . Ein Sprecher vom Amt für
Agrakultur sagte Sie Untersuchen im moment diesen sehr Ernsthaften Vorfall .Die
Behörden Arbeiten sehr Eng mit den Französischen Behörden zusammen nachdem dieser
Zwischenfall bekannt wurde . Bord na gCon die Organisation welche Greyhound Rennen
in England kontrolliert sagt Sie sind schwer schockiert und Entsetzt über diese
Nachricht .Die Führung sagt Sie will jede mögliche Unterstützung
gewährleisten ,gegenüber den zuständigen Behörden, um zu bestimmen ob ein Verstoß
gegen das EU Tierrecht vorgelegen hat und um zu klären wie ein Standard Vorgehen wie
ein Gewerblicher Hundetransport in so einem Leid und unerwartetem Tod führen
konnte .Tierschützer der Gruppe AFAR nutzten die Möglichkeit um auf die Umstände der
Greyhound Industrie Aufmerksam zu machen . Mit besonderem Hinweis darauf das
Greyhounds die Unrentabel wurden " Erschossen, Verstümmelt ; Ertrunken , Vergiftet ,
Verbrannt " gefunden wurden .


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Maus

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Oh, man :'( neu
Traurig genug, dass die Iren ihre Greys nach Spanien schicken/verkaufen. Müssen auch noch solche Sachen passieren und dann wieder blahblahblah von allen Seiten, jeder nutzt es wieder für seine Zwecke...und dann, weiter gehts, wie gewont- oder nicht?
Nur, die Hunde sind Tot und sie sind qualvoller gestorben als hätte man sie einfach eingeschläfert, und bestimmt ist niemand verantwortlich, oh man  :'( neu
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KimC

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Es ist traurig das sowas passiert. Dabei ist es ja nicht das erste mal. Nun wo es passiert ist, können wir nur hoffen das es eine Debatte darüber entsteht, und dies von politischer handlung gefolgt wird.
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Oval 5

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Lang hat es gedauert, aber besser spät als nicht:
Hier ist der Link zu einer Fernsehsendung icon_arrow.gif, in der sich Pete, der Tierarzt in Ireland AM zu den auf dem Transport nach Spanien umgekommenen Greyhounds äußert.



Pete sagt:
Der Transport war nicht gesetzeskonform.

Es völlig legal ist, Greyhounds nach Spanien zu verkaufen - auch welche, die in Irland nicht gut genug waren, solange sie korrekt transportiert werden.
Was hier ungesetzlich gelaufen ist, war
- daß 2 Hunde in jeder Box geladen waren, statt nur einer
- daß niemand nach den Hunden gesehen hat, wie er es hätte müssen
- und daß die Greys nicht deklariert worden waren beim einchecken.

Im Gegensatz zu Schafen und Rindern, die einzeln von der Geburt bis zur Schlachtung verfolgt werden können, ist bei den Greyhounds laut Pete noch immer bei etwa der Hälfte der jährlich registrierten Welpen nicht klar, wie ihr weiterer Lebensweg aussieht. Und das, obwohl es durch die Tattoos eigentlich einfach wäre. Es macht nur eben niemand...
 
Die Öffentlichkeit habe, sagt er, zunehmend genug davon, was der Anteil rein gewinnorientierter Menschen im Renngeschehen mit den Hunden mache, die zu nichts (mehr) gut zu sein scheinen. Er betont, daß es viele erstklassig versorgte Greys gibt, aber eben auch den "Bodensatz", mit dem die Menschen nichts zu tun haben wollen. 


Anschließend werden Fotos gezeigt von zwei Greyhounds zum Zeitpunkt der Übernahme in den Tierschutz und dann nachdem sie sich (zumindest körperlich) wieder erholt hatten.


Pete sagt, daß die Änderung in der Führungsriege im IGB geeignet sein könnte, endlich den Aspekt des Tierschutzes stärker in den Vordergrund zu rücken, was sich sehr viele Menschen wünschen. 

Zuletzt geht Pete noch auf die Situation in Spanien ein, wo (auch) die Greys zur Jagd verwendet werden und er meint, am Ende der Jagdsaison einfach aufgehängt werden an Bäumen. Er meint, Menschen, die ihre Greyhounds lieben, würden nicht zulassen, daß ihr Grey nach Spanien verkauft wird.
Übersetzung Oval@greyts.eu 


(edit Oval 5, 31.1.15 - Rechtschreibfehler im Titel korrigiert)


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Maus

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Oval 5

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Der Filmbeitrag ist natürlich längst wieder unerreichbar.
Es gibt aber von Pete noch eine Radio-Sendung mit East Coast Radio aus dem November 2014,
in der es generell um die Frage geht, ob Transport von lebenden Tieren gefahrlos möglich ist
und speziell auch um diese 11 umgekommenen Greyhounds.

Can live transport of animals be done without cruelty? icon_arrow.gif


Pete meint, die EU-Gesetzte für den Lebendtiertransport wären an sich sehr gut.

...  nur wenn sie nicht eingehalten werden, kann es eben auch schief gehen.


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Oval 5

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Auch vom IGB gibt es eine Stellungnahme, die hier noch nicht angesprochen war.

Zitat von: Bord na gCon , 29 Oct Press Statement
29 Oct Press Statement

Bord na gCon is fully committed in supporting the National and International
Authorities investigate the potential breaches of EU Animal Welfare and
Transport Regulations which led to the tragic deaths of 11 Greyhounds in
Cherbourg, France.

Wednesday 29th October 2014

Bord na gCon are deeply shocked and horrified by recent news of the
discovery of greyhound bodies in a greyhound transporter in Cherbourg,
France. We understand from initial investigations that Gendarmes Maritimes
and Port Surveillance Platoon at Cherbourg discovered 11 greyhounds which
had tragically died due to suffocation in transit.

In accordance with Council Regulation (EC) No 1/2005- No animal of any
species must be transported unless it is fit for the intended journey and all
animals must be transported in conditions guaranteed not to cause them
injury or unnecessary suffering. In addition the transporter must ensure that
all necessary arrangements are made in advance to minimise the length of
the journey and meet all of the animals’ needs during the journey.

In conjunction with its own investigative procedures, Bord na gCon will also
be providing every possible assistance to the French Maritime Authorities,
the Department of Agriculture and any other relevant national authorities, to
determine whether there has been a breach of the EU Animal Welfare
Regulations and also to ascertain why a routine operation involving the
commercial transportation of greyhounds resulted in such suffering and
unexpected mortality. Bord na gCon in collaboration with the relevant
authorities will endeavour to ensure that all necessary measures are taken to
prosecute those responsible

At present Bord na gCon is providing a EU Travel and Pet Passport Service in
recognition of European Union regulations (Council Directive 92/65/EEC Balai
Directive) for pet travel and identification requirements for the commercial
movement of dogs. This successful initiative reaffirms our commitment to the
Greyhound Industry and ensuring that utmost Animal Health and Welfare
responsibilities are met when transporting animals abroad. We are deeply
regretful that such a tragedy has taken place at a time when such positive
welfare developments within the industry are taking place.


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