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Zusammenfassung

Autor: Oval 5
« am: 11.07. 2013, 18h46 »

Agression von Hunden gegenüber fremden Hunde kann recht unterschiedliche
Ursachen haben. D.h. auch der Umgang damit wird nicht immer ganz gleich sein
können.
Für all die Fälle, in denen Unsicherheit gegenüber fremden Hunden zur Aufregung
führen, kann dieses Video von Dr. Yin’s Animal Behavior and Medicine Blog eine gute
Grundlage sein, die Probleme in den Griff zu bekommen.



Der Text ist in Englisch, ich finde aber daß die Erklärungen zwar hilfreich, aber
eigentlich nicht wirklich notwendig sind, um das Prinzip zu verstehen:
Zunächst auf sehr große Distanz die Aufmerksamkeit des Hundes auf den Führer
lenken und so die Möglichkeit zu bekommen, daß der Hund für eine Folgsamkeit
belohnt werden kann.
Die Spirale in immer noch mehr Negativierung wird auf dem Weg unterbrochen.
Wer genau hin sieht wird erkenne, daß Dr. Yin hier durchaus mit der Leine nachhilft,
wenn der Hund sich widersetzt - im Gegensatz zu vielen anderen Trainern geht sie
im Video auch darauf ein und redet sich hier nicht schön. Sie betont: Das ist der
Umgang für den Notfall, in dem man den Hund erst mal aus seiner Aufregung heraus
holen muß um etwas verändern zu können.
Zunehmend wird über die positive Bestätigung der Folgsamkeit das Verhalten zum
positiven hin beeinflußt. Der Abstand zum anderen Hund (der cool sein sollte
zumindest bis der Hund völlig klar ist im Kopf) kann zunehmend verringert werden,
die Aufmerksamkeit des Hundes muß dabei immer auf den Hundeführer gerichtet
bleiben. Da darf man dann nicht nachlassen  wink.gif

Wichtig, daß die erste direkte Begegnung dann kurz genug gehalten wird und unter-
brochen, bevor sich der Hund besinnt und meint doch wieder Angst bekommen zu
müssen.

Die Prozedur, so erklärt der Text, hatte ganze 10 Minuten gebraucht und mehrfach in
der Woche bereits bei diversen Hunden dazu geführt, daß sich die Hunde im Anschluß
ohne aggressives Verhalten frei miteinander Bewegen können. Der Maulkorb in der
ersten Begegnung ist eine Vorsichtsmaßnahme - die meiner Meinung nach allerdings
nur mit wirklich 100% sauberen "Test"hunden so umgesetzt werden kann.


Für den Greyhound - der in den meisten Fällen hochanständig und gar nicht rüpelig
mit fremden Hunden agiert - wird das selten nötig sein, allerdings muß man auch
realisieren, daß manches Signal der Greys so knapp und unscheinbar daher kommt in
einer Geschwindigkeit, daß man es wirklich sehr leicht übersieht.

Ich hatte Fotos gemacht von im eingezäunten Gelände frei laufenden Greys, wie sie
auf einen Hund zugelaufen sind, der außen am Zaum entlang gegangen ist. Im Nach-
hinein beim Anschauen der Bilder hatte ich erst gesehen, wie knapp das war und wie
gut, daß da vorerst ein Zaun dazwischen war.
So eine Serie von Fotos in abgesicherter Umgebung können dem Hund und dem Halter
gerade am Anfang viel Probleme ersparen. Einfach weil man den Hund nicht nur irgend-
wie mit Mauli am beißen hindert sondern ihn gar nicht erst ungeschützt und unsicher in
eine für ihn ungute Situation entläßt.
Letzteres geht selbstverständlich auch ohne Fotos...


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