Draussen Unrat fressen

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Autor Thema: Draussen Unrat fressen  (Gelesen 7239 mal)

Oval 5

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Re: Draussen Unrat fressen
« Antwort #15 am: 11.11. 2014, 20h22 »

Zu dünn ist der Whippet nicht...
hübsch ist er  smiley.gif
 
Du kannst natürlich einen jungen Hund auch erst mal rund füttern - und das kann durchaus auch Vorteile haben. Aber ich denke nicht, daß was er auf den Rippen hat in dem Alter zu wenig sein muß. Viele jungen Hunde sind in dem Alter erst mal recht schmal und legen dann erst mit 2 bis 3 Jahren etwas zu.

und..
wieso brauchst Du jemanden, der Zielobjektsuche "anbietet"?
Meinst Du, Du kriegst das nicht selber hin?


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Joker

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Re: Draussen Unrat fressen
« Antwort #16 am: 14.11. 2014, 13h04 »

Mein Problem liegt in der Konditionoerung des Hundes auf einen Gegenstand. Das wird üblicherweise geclickert. Und mit Clicker stehe ich auf Kriegsfuss, bin zu blöd, um die Finger zusammenzudrücken  icon_mrgreen.gif. In der Theorie habe ich den Ablauf im Kopf, es hapert an der praktischen Umsetzung. Da der Whippet und ich gemeinsam auf dem Gebiet Anfänger sind, dachte ich an Anleitung zum Einstieg, damit ich in meiner Ungedulg keine grundlegenden Fehler mache.

ZB wollte ich Kims Vorschlag bezüglich Leckerli ja-nein umsetzen. Das endete damit, dass Ducky jetzt abhaut, wenn ich einen Keks auf den Boden lege und nimm sage.

Was war passiert? Ich hatte die Hunde absitzen lassen im Wohnzimmer, hatte einen Keks auf den Teppich in 2m Entfernung gelegt und wollte zu den Hunden gehen und nimm sagen und den Whippet schicken. Noch in meiner Bewegung Richtung Hunde springt Whippet an mir vorbei und stürzt sich auf das Leckerli. Ich war superschnell und stürzte mich auf ihn, packte ihn im Genick, Hand in die Schnauze und Leckerli rausgeholt, das alles mit Getöse.

Jetzt will Whippet dieses Spiel nicht mehr mit mir spielen. Es wäre klüger gewesen, wenn ich ihn angebunden hätte, so dass er den Sprung gar nicht erst machen kann und dann gemeinsam mit Leine zum Keks zu gehen. Jetzt muss ich überlegen, wie ich ihm dieses nimm-Spiel anders erkläre und es ihm schmackhaft machen. Im wahrsten Sinne des Wortes  icon_mrgreen.gif.

Joker
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Oval 5

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Re: Draussen Unrat fressen
« Antwort #17 am: 14.11. 2014, 13h41 »

Fang mal als erstes an, den Unterschied zwischen Whippet und Terrier in der Sensibilität der Wahrnehmung zu erfassen.

Also mache winzige Bewegungen
- mal so nebenbei - *flöt*
und schau Dir an,
welcher Deiner Hunde was wann wahrnimmt.
Kann sein, daß der Whippi nicht so deutlich reagiert wie der Terrier.
Aber die Wahrscheinlichkeit, daß Du viel weniger tun mußt dafür, daß er etwas registriert ist ziemlich groß.
Auch, daß er Dich viel schneller ernst nimmt.

Das Problem liegt denk' ich darin, daß wir bei den Windis so relativ wenig tun müssen, weil sie so viel "von alleine" erkennen und gleich "richtig" machen. Die sehen einfach sehr viel von unseren Reaktionen, die wir nicht mal direkt an sie richten und solange sie nicht massiv was dagegen haben, richten sie sich dann eben nach unseren Vorstellungen.

Dann haben wir überhaupt erst an Stellen mit ihnen "Probleme", die wirklich schwer in den Griff zu kriegen sind, weil sie z.B. ausgerechnet den Jagdinstinkt unter Kontrolle kriegen sollen, für den die Hunde ursprünglich gezüchtet worden sind.

... und ja, Beute machen gehört da deutlich mit rein. Auch wenn die Beute in Deinen Augen "Unrat" ist  wink.gif


Den Klicker hab ich ersetzt mit einem ähnlichen Geräusch, das ich mit dem Mund mache.
Da brauch ich keine freie Hand dafür, bin viel schneller, kann ich auch nicht versehentlich in der falschen Jacke haben...
und geht super :)

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KimC

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Re: Draussen Unrat fressen
« Antwort #18 am: 14.11. 2014, 18h55 »

Mit die Dicke hatte ich probleme das sie Kot frass. Wir haben versucht es so ranuzugehen, das sie lernen sollte nichts anzufassen was am Boden lag - egal was. Sie sollte die sachen einfach ignorieren.

Voraussetzung ist die ja-nein übung die ich bereits bescrieben habe. Die ist im Allgemenem sehr sinnvoll, weil der Hund es verallgemeinert, so das "nein" = "Lass es" wird.
Ruschka kannte bereits Ja/Nein, deswegen konnten wir das problem direkt angehen. So wurde entlang ein Pfad leckerlis plaziert, die ich nicht unmittelbar sehen konnte, so das ich sie erst stoppen konnte wenn sie fast dran war. Das ging so leicht das irgend was nicht stimmen konnte. Tatsächlich, es gab gar keine leckerlis, denn einige Krahen hatte diese bereits gestohlen gleich nachdem ich sie ausgelegt hatte. Das problem wurd eann gelöst, und ja, es war scher, und es hat schonmal gedauert bis die erste Ergebnisse zu sehen waren.
Die Übung muss oft umgestaltet werden. Einmal an ein Pfad, ein anderes mal war in ein quadrat alles von leckerlis bis spielzeug verstreut, und sie durfte auch da nichts anfassen.

Ich fand das die übung bei ihr besser lief wenn die sachen nicht die eigene waren, und von andere Menschen rochen. DSas gab sie eine grösse Anregung die sachen nehmen zu wollen.

Und, es gibt sogar ein Bild von damals.

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Joker

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Re: Draussen Unrat fressen
« Antwort #19 am: 14.11. 2014, 19h44 »

Der Whippet ist mehr Terrier als mein Manchester Terrier  wink.gif.

Das isses ja. Ich bin es gewohnt, dass ich mich nur leicht vorbeuge und der Hund zurückgeht. Der Whippet umgeht mich oder springt hoch und schleckt mir die Nase. Der Manchester käme im Traum nicht auf die Idee sich auf den Couchtisch zu stellen und meine Kaffeetasse auszutrinken. Der Whippet hat gar keine Bedenken. Der Whippet räumt auch einfach so meinen Rucksack aus und prüft, ob er irgendwas davon gebrauchen kann. Wenn ja, dann zerrt er es durch die Gegend oder in seine Box. Der Whippet hat, glaube ich, 6x oder gefühlte 100x die Gartenpforte vor die Stirn geklatscht bekommen, bevor er mir geglaubt hat, dass es klüger ist, wenn ich vorgehe. Dabei ist er wirklich nicht dumm, nur "etwas frech" (?). Der Manchester geht durch keine Tür, wenn sie nicht freigegeben ist. Er hat immer die Befürchtung, dass sie zuschlägt (Gallier?).

Meine beiden Hunde sind sehr schnell darin Situationen zu verstehen/ erfassen. Aber da, wo mein Manchester etwas mutiger sein dürfte/ könnte, ist der Whippet sehr stürmisch und gierig. Er wollte den Keks und zwar unbedingt, also hatte er die Absicht sich den zu holen. Was ich dazu sage, war ihm völlig egal. Und er hat definitiv nicht damit gerechnet, dass ich mich wehre. Heute haben wir das Nimm-Spiel draußen in abgewandelter Form gespielt, mit Leine als Hilfsmittel, und er hat fein mitgemacht und bekam ganz viel Lob mit Quietsche-Stimme (er findet das gut  klimper.gif) und natürlich Kekse. Der Whippet ist ein kleiner Schlau-Fuchs, nur hin und wieder muss ich wohl mal seine Erbse in das richtige Töpfchen schütteln.

Joker
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Maus

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Re: Draussen Unrat fressen
« Antwort #20 am: 14.11. 2014, 23h29 »

Die Leine ist jedenfalls schon mal besser als dem Hund nach einem Angriff den Kecks wieder aus den Zähnen zu klauben lol_27.gif Du bist mir ja eine tongue.gif
Lass ihn dann lieber den Kecks haben und tu so als wäre das genau das was du wolltest und überlege dir dann eine bessere Strategie wink.gif (das grundsätzlich, von daher find ich Begleitung nicht schlecht bis man verstanden hat und es praktisch umsetzen kann)
Vielleicht versuchst du es trotzdem zB Zuhause ohne Leine nochmal- aber ansonsten gaaanz einfach und praktisch beginnen:
Die Ja/Nein Übung zB. mit einem Leckerchen in der Hand die du schliessen kannst damit der Hund nicht rankommt (du zeigst es und wenn er es nehmen will schliesst du einfach die Hand und sagst nein) wenn er nicht mehr danach giert sondern zB mal kurz wegschaut machst du deine Hand wieder auf und sagst "nimms" oder eben "Ja". Ist er zu gierig wieder "nein" etc.
Wenn das klappt kannst du es auch auf den Boden direkt vor dir legen und gleich den Fuss drauf und es so üben (Fuss darf, Fuss weg). Irgendwann geht es dann ohne Fuss drauf oder Hand zu, dann kannst du längeres warten bis zum Ja/nimm fordern und DANN erst kommt Distanz und Ablenkung. Immer erst ganz klein anfangen wink.gif.
Irgendwann dann kannst du ein Leckerchen irgendwo hinlegen und sagen "nein" und er nimmt es nicht. Es ist eben auch eine gute (grund-) Übung für Frustrationstoleranz und Geduld. Das könnte deinem Whippet gut tun und du könnest ihn damit (im weiteren Verlauf) auch stoppen wenn er deine Handtasche ausräumen will.

Ich mag auch kein Clicker (bin kein Fan von Gadgets und Krimskram den man verlieren kann) und Schnaltze stattdessen. Funktioniert wunderbar aber für auf einen Gegenstand konditionieren hab ich das noch nie gemacht. Ich bin gespannt auf euer ZOS. Ich hab für Ally einen Beutel mit Futter auf den sie Konditioniert ist- das ist einfach weil aus dem Beutel kommt Futter und zwar erst wenn ich ihn öffne, das begreift jeder Hund irgendwann und ist auch für den Chef nicht kompliziert zu üben. "Aus" (oder ich sage "off") ist aber auch da so eine "kleine" Zwischenübung die funktionieren sollte.
Sie kennt auch dass ich ihn verstecke und soll ihn finden und bringen.
Ich habe jetzt angefangen den Beutel auch mal irgendwo zu "verlieren", sie soll das merken und ihn selbständig bringen oder spätestens wenn ich sage "such Beute".
Ich glaube, wenn ich ihr einen Gegenstand vorsetze und sie einfach lobe (Feiiini") wenn sie ihn in den Fang nimmt, sage nimm "name des Gegenstandes" und Leckerchen und Lob etc. viele male etc. wird es damit genausogut funktionieren wie mit dem Beutel- das Prinzip kennt sie ja schon (suchen, bringen).
Ich stelle mir also vor, dass dein Whippettchen wohl auch erst mal die "Grundbausteine" kennenlernen muss. Das ist sicher, dass er ein Leckerchen (oder sonst begehrte Beute) erst nimmt wenn du das okay gibst und ist eigentlich das gleiche wie Ja/nein nur weiter ausgedehnt (auf verschiedene Objekte was nicht das entscheidende ist). Auch die Bedeutung von Suchen wird er wohl lernen müssen. Und dann auch noch sich hinlegen, warten, widerstehen unter grosser Ablenkung (dass er in Distanz auch noch "hört" und liegenbleibt). Das ist ein spannendes und anspruchsvolles Programm!
Ich hoffe du magst dann erzählen was ihr und wie da so macht.
Finde sehr gut, dass du ihn herausforderst, ich denke es wird ihm gut tun!
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Re: Draussen Unrat fressen
« Antwort #21 am: 15.11. 2014, 13h13 »

Jaa, möglicherweise "klinge" ich immer als sei ich sehr streng zu meinen Hunden. Nur ... ich mag Terrier wirklich gern, weil sie eben so "lustige und gute" Ideen haben und sich selbst Alternativen überlegen und genau das schätze ich so am Whippet. Whippets zeigen, wenn man sie läßt, ihr Terriererbe, sonst wäre mir die Rasse als Begleithund viel zu langweilig  icon_mrgreen.gif.

Und auf keinen Fall will ich meine Hunde "verziehen", sondern nur erziehen, so dass wir in der Öffentlichkeit nicht unangenehm auffallen, so ein bestimmtes Grundbenehmen, aber ich habe nicht im mindestens die Absicht ihnen den Schabernack auszutreiben. Dazu muss ich darüber viel zu sehr schmunzeln, auch wenn es sich nicht gehört meine Kaffeetasse auszuschlecken, den Schreibblock vom Schreibtisch zu holen, meinen Rucksack auszuräumen oder meinen BH über den Rasen zu zerren oder die Fernsehzeitung zu schreddern  lol_27.gif oder meine gute Decke vom Sofa zu klauen und sie totzuschütteln.

Kleine Anarchisten, die tun, was ich als zivilisierter Mensch nicht darf. Ja, ich glaube, diese anarchische Seite gefällt mir besonders. Mein Manchester Terrier war immer unglaublich artig, hat nichts kaputt gemacht oder geklaut und jetzt genieße ich den Unfug den der Whippet treibt.

Manchmal warte ich nur darauf, dass ich plötzlich den Whippet am PC erwische wie er eine E-Mail schreibt.

Doch, doch, die Hunde haben genug eigenes Spielzeug, fremde Sachen sind aber die besten  lol_27.gif klimper.gif.

Diese Spielerei mit dem Whippet macht mir Spaß, er soll nur lernen, dass es Regeln gibt, wenn wir nicht gerade spielen, und dass es sich lohnt, wenn die Regeln eingehalten werden. Und richtig, Frustrationstoleranz und Selbstbeherrschung müssen auch gelernt werden  wink.gif tongue.gif, aber nicht so schnell, er soll mein kleiner Tunichtgut sein.

Also, der Whippet hat es nicht leicht, muss er doch lernen, wann Blödsinn machen angesagt ist und wann nicht.

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Re: Draussen Unrat fressen
« Antwort #22 am: 15.11. 2014, 15h07 »

Ach, da würde ich mir keine Sorgen machen, er wird sich den Schabernack bestimmt nicht austreiben lassen!!!
ich finde es auch toll wenn Hunde auch mal schabernack treiben und auch mal bisschen frech sind umarmen.gif

Er soll ja aber dich respektieren und mit dir zusammenarbeiten, nicht immer aber es ist eine grosse Bereicherung für Hund und Mensch (sonst wird er sich sein Futter immer selbständig draussen besorgen und das willst du ja nicht) und merken wann Zeit ist auf dich zu hören. Im Gegenteil; Schabernack und eigene Lösungen finden kann man mit dem Training (das ja auch eine Form Spiel ist, nur eben gemeinsames) sogar fördern! Deinem Whippet muss man es ja nicht beibringen aber Ally hat erst durch solche Übungen den Mut gefunden irgendwann z.B. sogar mich zum Spiel aufzufordern und wenn sie auf ein Leckerchen aus ist und es nicht gleich rüber kommt mal ein bisschen auszuprobieren (und nicht gleich aufzugeben)....
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Re: Draussen Unrat fressen
« Antwort #23 am: 02.02. 2015, 16h38 »

Der Whippet und ich arbeiten immer noch am Unrat fressen. Bei Tageslicht lasse ich jetzt immer häufiger den Maulkorb ab. Aber ich muss ständig wachsam sein. Gelernt hat er auch, dass es sinnlos ist, etwas zu fressen, wenn er angeleint ist, da ich es ihm abnehme. Genauso, wenn er nur wenige Schritte von mir entfernt ist. Auf Mahnung nimmt er es nicht auf bzw. lässt es "ertappt" fallen. Ist er jedoch im "richtigen" Freilauf und riecht etwas weiter weg, also so 100 m weit weg, dann gibt er Gas, rennt hin und stopft sich voll. Fast immer ist es Schweinekot (bäh!) oder ähnliches, auch mal von Wildtieren. Wenn der Whippet gegen den Horizont sieht, dann scannt er nicht zwingend nach Wild, häufig hält er die Nase in den Wind und prüft Gerüche, ob etwas zu fressen dabei ist.

Jetzt habe ich eben noch den Beitrag über Kophragie gelesen. Soll ich wirklich mal "Yakult" an ihm ausprobieren? Mein Problem ist, dass der Whippet weder Joghurt, noch Quark, noch diverse Käsesorten verträgt. Verursacht Durchfall. Trotzdem Yakult?

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Re: Draussen Unrat fressen
« Antwort #24 am: 03.02. 2015, 10h35 »

Kophragie kenn ich nicht. Aber warum nicht einfach probieren.
Ziegen oder Schafsjoghurt wird ausserdem meistens besser vertragen als "Kuhzeug".
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Re: Draussen Unrat fressen
« Antwort #25 am: 21.04. 2015, 16h46 »

In den letzten Monaten haben mich meine Hunde ordentlich auf Trab gehalten.

Mein Terrier erlitt im Februar seinen ersten Arthroseschub, Anfang März habe ich die Crufts besucht und der Whippet zog sich Ende März eine Schnittverletzung am Ballen zu. Letztere hatte zur Folge, dass er die ersten 2 Wochen der Heilungsphase Leinenzwang hatte. Das war für uns beide sehr ungewohnt.

Aber ich habe die Zeit gut genutzt und seine Unart auf Spaziergängen Dreck zu fressen fast abgestellt. Unterstützung habe ich durch sein "Erwachsen werden" erfahren. Endlich schnüffelt der Whippet zunächst an interessanten Dingen, prüft sozusagen, was das ist und ob man es nicht lieber nur anpinkelt. Er markiert jetzt wie ein erwachsener Hund und stellt sich nicht einfach hin und lässt es laufen. Vorher hat er gar nicht richtig verstanden, was der Terrier so schnüffelt, der Whippet dachte wohl, dass es sich um Fressbares handeln muss und hat einfach das Maul aufgerissen. Natürlich wird er immer anfällig dafür sein, dass er Draußen "etwas" aufnimmt, aber es ist tatsächlich deutlich besser geworden.

Zusätzlich habe ich sein Futter gewechselt. Er bekommt jetzt nicht nur wesentlich mehr Kalorien, sondern doppelte Portionen und hat 2 kg zugenommen. Er wiegt jetzt ca. 16,5 kg, ist immer noch schlank, aber in den Rippen voller. Das scheint auch hilfreich zu sein, er fühlt sich wohl satter. Allerdings bin ich mit dem Futter noch nicht zufrieden, da er davon oft muss und Berge macht. Es ist dem Futter jede Menge Zeug zugefügt, was diese Unmengen verursacht. Das muss auch anders gehen.Außerdem hat er davon sehr viel Durst.

Joker
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Re: Draussen Unrat fressen
« Antwort #26 am: 21.04. 2015, 21h07 »

Schön mal wieder von euch zu hören smiley.gif

[/quote]Vorher hat er gar nicht richtig verstanden, was der Terrier so schnüffelt, der Whippet dachte wohl, dass es sich um Fressbares handeln muss und hat einfach das Maul aufgerissen[/quote]

 lol_27.gif

Na, das klingt doch alles toll.
Zum Berge "Abfall" produzieren kann ich nur sagen; besseres Futter, vielleicht frisch?
Meine bekommt meist Barf, manchmal eben nicht (oder gemischt) und haben wir grad wieder "Berge".

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Joker

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Re: Draussen Unrat fressen
« Antwort #27 am: 22.04. 2015, 12h33 »

Ich war nicht "weg", nur so mit den Hunden, Tierarztbesuchen und Sorgen machen (und auch Arbeit) beschäftigt, dass ich zu kaputt war, um noch am PC zu sitzen. Für den Terrier habe ich Akupunktur besorgt, die die ersten 4 Wochen wöchentlich ins Haus kam, um ihn zu behandeln. Sehr schöne Ergebnisse erzielt, es hilft ihm wirklich und zwar insofern, dass er sich schön bewegen kann und keine Schmerztabletten erhalten muss. Beim Whippet habe ich die ersten 2 Wochen der Heilung 4-5 mal täglich, nachts ein sechstes Mal, wenn er mal pinkeln musste, die Verletzung mit Kochsalzlösung gespült, abgetrocknet, Ballistol drüber, warten, dann Liverine drauf, dann frische Socke drüber, gespielt. Außerdem musste ich den Whippet beschäftigt halten, da er Bewegungsstau hatte und mir Zuhause über Tisch und Bänke springen wollte. Es blieb nicht viel Zeit für anderes :-).

Füttern ist ja so eine "Glaubenssache" und darüber mag ich nicht diskutieren. Meine Hunde bekommen Trofu oder mal Dose. Wobei ich nicht sagen möchte, dass Barf "doof" ist. Es ist nur nichts für mich, da ich nichts davon verstehe und Angst habe, dass ich zuviel falsch mache. Mit Fertigfutter bin ich immer gut gefahren und zeitlich kann ich keine weitere Baustelle gebrauchen.

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Re: Draussen Unrat fressen
« Antwort #28 am: 22.04. 2015, 15h18 »

Ich weiß ja nicht recht - ich füttere seit Jahren jetzt wie im Thema Hundefutter für den retired racer á la Oval 5  icon_arrow.gif beschrieben, habe keine Durchfälle oder so und die Kotmenge ist völlig verträglich. Manchmal ist der Fleischanteil auch gekocht. Grundsätzlich scheint es roh aber besser verträglich....
und nein, das Trockenfutter ist nicht unbedingt was besonderes. Vielleicht nicht das aller billigste, aber weder getreidefrei noch sonstwie besonders hochtrabend. Ich hab lediglich darauf geachtet, daß ich für den Azi zwischen 22 und 24 % Eiweiß, für die Greys zwischen 24 und 25 % geblieben bin :)


 
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