Als Information vor allem für die die sich mit ihren Hunden im östlichen und nördlichen Niedersachsen aufhalten.
Bei Chiwa wurde gestern
Babesiose festgestellt. Zum Glück wurde die Erkrankung früh genug festgestellt, sodass sie wohl ohne größere Folgen abheilen kann.
Die ersten Symptome zeigten sich am letzten Sonntag: Sie wollte plötzlich weder Leckerchen noch ihr normales Futter fressen, was für sie ein Zeichen ist, dass etwas nicht stimmt. Auch mochte sie nicht spazieren gehen und hat nur gelegen. Urin und Kot waren aber normal.
Abends habe ich dann ihre Temperatur gemessen und sie hatte 40,5 Grad, was beim Hund schon Fieber bedeutet.
Am Montagmorgen war die Temperatur immer noch bei 39,6 °C, also ging es ab zur Tierärztin.
Diese hat sie untersucht und gefragt, ob Chiwa Zecken gehabt hätte. Ich habe das bestätigt und den Verdacht geäußert, dass eine Infektion mit Anaplasmen oder schlimmer noch eine Babesiose in Frage kommen könnte.
Es wurde Blut abgenommen, das noch in der Praxis untersucht wurde. Die Leukozyten waren zu niedrig, was den Verdacht erhärtete. Dann wurde noch eine Probe in ein Labor geschickt.
Gestern Vormittag kam das Ergebnis mit dem positiven Befund von Babesiose.
Zum Glück gibt es hier in der Nähe eine Tierklinik, die das Gegenmittel vorrätig hat. Wir konnten sofort dorthin fahren und Chiwa hat das Mittel gespritzt bekommen.
Dank der schnellen Diagnose hat Chiwa zum Glück noch keine schwerwiegenden Symptome und es geht ihr schon etwas besser.
Übrigens hatte meine Tierärztin seit letztem Herbst drei bis vier Fälle von Babesiose in ihrer Praxis, davor waren derartige Fälle hier wohl nicht bekannt.