Bundesverwaltungsgericht setzt Grenzen für die Höhe der Hundesteuer

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Autor Thema: Bundesverwaltungsgericht setzt Grenzen für die Höhe der Hundesteuer  (Gelesen 1582 mal)

Oval 5

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Zitat von: tagesschau.de, 15.10.14
Urteil des Bundesverwaltungsgerichts

Steuer darf nicht teurer als Futter sein

Kommunen dürfen für Kampfhunde keine beliebig hohen Steuern erheben. Das hat das
Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden. Es sei zwar rechtmäßig, wenn die
Steuer für bestimmte Rassen höher ausfalle als für andere Hunde. Aber die Kampfhunde-
steuer dürfe keine "erdrosselnde Wirkung" entfalten, weil sie einem Kampfhundeverbot
gleichkomme.

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Hoffen wir mal, daß das ein erster Schritt in die richtige Richtung wird.
Wie seht Ihr das?
Kann man mit finanziellen Druckmitteln die Eingenverantwortlichkeit der Menschen im Land steigern?
Reicht es in so einem Fall, die vermeintlichen Gefahren zu minimieren?


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Maus

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Naja, sicher überlegt man es sich als "normalsterblicher" noch einmal mehr einen "solchen" Hund zu sich zu nehmen wenn es dann auch noch soo viel kostet (dass man schräg angeschaut wird mit einem dieser Hunde wiegt aber wohl einiges mehr!)- zumindest wenn der Hund nicht auch seinen Teil zum Haushaltsbudget beiträgt (was er als "Angstmacherhund" in zwielichtigen Kreisen wohl aber eben tut- jedenfalls in deren Augen. Und wohl auch auf einem riesen Grundstück wo er die Villa bewacht- in beiden Fällen dürfte Geld keine Rolle spielen). Ob das so gedacht ist?

Nö, mit Geld hat das eigentlich doch nichts zu tun. Das ist immer die vermeintlich "einfachste" und schnellste "Lösung" die dem Saatsapperat einfällt. Es ist ja mal was "gemacht". Möglicherweise gibt es dadurch etwas weniger dieser Hunde- jedenfalls sichtbar. Gefährlichkeit reduziert sich ja aber nicht auf Grund dessen dass dafür bezahlt wird (das wäre ja ein Witz).
Ich finde im Gegenteil sinnvoller, wenn die die mit ihren Hunden arbeiten und trainieren und deren Hunde (egal welcher Rasse) zeigen können, dass sie folgen, eine gute Beziehung zu Menschen haben, sich "benehmen", ausgeglichen und "ungefährlich" sind, mit verschiedensten Situationen souverän umgehen können (weil gelernt) etc. von der Hundesteuer (zumindest von der "Strafsteuer" für die Rasse) befreit werden sollten. Damit wäre ein positives Signal gesetzt, dass eine Ausbildung mit dem Hund sich lohnt und eigentlich eine Voraussetzung ist den Hund sicher zu führen.
Wo besser hingeschaut werden müsste ist denke ich die Zucht- resp. jede "Anschaffungsquelle"/Herkunft. Auch im Sinne des Tierschutzes. Solange es schlecht sozialisierte Hunde gibt die in ahnungslose Hände kommen, solange wird es auch "unnötig" unberechenbare Hunde und gefährliche Situationen geben. Da könnte die Hundesteuer sinnvoll eingesetzt werden (in der Schweiz fliesst 90% der Hundesteuer in die allgemeinen Staatseinnahmen und werden nicht zweckgebunden (also für das Thema Hund) ausgegeben).
Nur die hohle Hand machen und ein paar mehr Schilder mit Leinenzwang und Hundeverbot aufzustellen finde ich einfach lächerlich.
Ich weiss nicht wie es in D ist, in CH ist ein Hundehalterkurs obligatorisch. Ich finde das grundsätzlich gut- immerhin müssen sich alle mit ihrem Hund mal bei einem Trainer zeigen und haben in der Theorie das Eine oder Andere dann auch mal gehört. Leider belassen es aber genau die die dringend mehr bräuchten dabei und ziehen sich wieder in ihre 4 Wände und angestammten Muster zurück.
Und leider sind auch nicht alle Trainer (nicht mal die beim Tierschutzverein! Was ein Skandal ist aber niemanden interressiert) gut.
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